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feuer Post-Karten...

 ... Künstler-, Ansichts- & Motiv-Postkarten, Uniform-Postkarten, Jubiläums- & Gedenk-Karten 

"... wissenswertes"

Der Versand kartenförmiger Nachrichtenträger wurde in Preussen am 1. Januar 1865 ermöglicht und bald im gesamten Bundesgebiet ermöglicht. Österreich führte 1869 die s.g. "Correspondenzkarte" ein. Erste porto-freie "Feldpost-Correspondenzkarte" wurden dann ab de 17. Juli 1870 verausgabt.

Mit dem Berner Postvertrag wurde der Postkarten-Versand ab dem 1. Juli 1875 in 21 Ländern zugelassen; der Weltpostvertrag vom 1. Juni 1878 erweiterte den Geltungsbereich über den größten Teil der Erde und bestimmte eine Maximalgröße von 14 × 9 cm; auf dem Weltpostkongress von 1924 verständigte man sich dann auf das noch heute überwiegende Maß von 10,5 × 14,8 cm (DIN A6) bzw. 21,0 × 8,9 cm (1⁄3 A4 oder Din lang).

Die erste Karte mit selbstgestaltetem Motiv verschickte der Frankfurter Landschafts- und Genre-Maler Philipp Franck. Durch Stempelung der Reichspost am 11. Juni 1880 wurde das Stück zum offiziellen Postversandgut.

Künstlerpostkarten wurden bald in immer größerer Auflage gemalt oder gezeichnet, aquarelliert oder gedruckt koloriert und so neben den damals beliebten Uniformen-Blättern und chromolithografisch gefertigten Tafeln nicht nur zum lukrativen Nebenerwerb für Künstler und deren Studenten, sondern schnell auch zum beliebten Sammler-Objekt.



Neben Stadt- und Landschaftsmotiven, Reproduktionen bekannter Gemälde oder Reprints von Radierungen und Stichen für die Illustration von Märchen-Büchern nahmen Künstler-AK nahezu alle Themenbereiche auf: Produkt-Werbung, Feiertage, Jubiläen und Festivitäten von religiöser, regionaler oder nationaler Bedeutung und - natürlich - mit humoristischen oder erotischen Inhalten.

Etwa ab 1890 nahmen sich mehr und mehr namhafte Verlagsanstalten des neu eröffneten Geschäftsfeldes an. So gründete bspw. Salomon Kohn 1898 in Wien zusammen mit seinen Brüdern Adolf und Alfred den "Postkartenverlag Brüder Kohn" (B.K.W.I) und verlegte und vertrieb erstmals hochwertige Kunstpostkarten in zigtausend Stück umfassenden Auflagen.

Dem Tenor der Zeit folgend, fanden Künstler-AK´s mit militärischen oder kriegerischen, uniform-kundlichen oder patriotischen Darstellungen von Beginn an europaweit besonders hohe Verbreitung, führten aber auch dazu, dass die grenzüberschreitende Beförderung bspw. von Themen-Postkarten mit propagandistischen oder politisch strittigen Motiven von in- und ausländischen Post-Gesellschaften verweigert wurde und Zensur-Behörden sich zunehmend der Sichtung und Aussortierung "indizierter Sendungen" - später selbst indizierter Postwert-Marken - annehmen mussten.

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Reichspostschild um 1900
Posthausschild der Reichspost um 1900

(Bildquelle: ► Wikipedia)

Seiten-Verzeichnis

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lokaler Link Sammel-Serien zur Militär- & Heeres-Geschichte (deut.)


lokaler Link Aus den Koalitions- & Befreiungskriegen (1792 bis 1815)...


lokaler Link Aus dem Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918)...


lokaler Link Sammel-Serien zur Militär- & Heeres-Geschichte (Welt)...










Postkutsche um 1830
"Postkutsche in Gebirgslandschaft"
Gemälde von Anton Hoffmann um 1929 (Postkutsche um 1830)

Privatbesitz
(Bildquelle: ► artnet)



 Sammel-Serien zur Militär- & Heeres-Geschichte... 

Grenadier, Bayern   ... mit Motiven aus dem deutschen Raum.

   Künstler-AK "Zu Gunsten des Roten Kreuzes - Verkaufspris: 10 Pfg. - An das R.K. sind davon 2 Pfg. abgegeben."



 "Die Uniformen des königl.-bayer. 2. Chevauleger Regiment Taxis (gegr. 1682; zuletzt 2. Chev.-Regt. Taxis)"



Postkarten-Serie mit Motiven von Anton Hoffmann (1863-1938).


"Als Heereskundler zeichnete Hoffmann insbesondere mehrere Serien zur Uniformgeschichte des Bayerischen Heeres. Daneben schuf er als Mitglied des Süddeutschen Illustratorenbundes auch zahlreiche Illustrationen für Schulbücher, Jugendschriften, Geschichtsbücher, die Fliegenden Blätter."

Quelle: externer Link WIKIPEDIA


Druck der grafischen Kunstanstalt Heinrich Schiele in Regensburg

Verlag von Ludwig Rath, Buchhandlung, Regensburg, Ludwigstr. 6 (vermutlich um 1914)

Bislang ausgemachte Motive: 13 Karten


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"Reuter des Regiments zu Pferd Beauvan, 1632."




"Cuirassier des Cuirassier-Regiments Weickel, 1691."




"Trompeter des Cuirassier-Regiments Weickel, 1691-1706."




"Max II. Emanuel, Kurfürst von Bayern an der Spitze des Cuirassier-Regiments Weickel, 1693."




"Dragoner des alten Dragoner-Regiments Prinz Christian Egon von Thurn und Taxis, 1742-1747."




"Chevauleger des 2. Chevauleger Regiment Taxis, 1747-1785."




"Cuirassier des Cuirassier-Regiments Taxis, 1785-1790 und Dragoner des 2. Dragoner-Regiments Taxis, 1790-1804."




"Dragoner des 2. Dragoner-Regiments Taxis, 1804-1811."




"Chevauleger des 2. Chevauleger Regiment Taxis, 1811."




"Unteroffizier des 2. Chevauleger Regiment Taxis, 1870/71."




"Cuirassier des Cuirassier-Regiments Prinz Taxis, 1900."




"Offizier des 2. Chevauleger Regiment Taxis in Parade, 1914."




"Chevauleger des 2. Chevauleger-Regiments Taxis in Felduniform, 1914."




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 "Königlich-Bayerische Gendarmerie (aktiv 1812–1912)"



Postkarten-Serie mit Motiven von Anton Hoffmann (1863-1938).


"Als Heereskundler zeichnete Hoffmann insbesondere mehrere Serien zur Uniformgeschichte des Bayerischen Heeres. Daneben schuf er als Mitglied des Süddeutschen Illustratorenbundes auch zahlreiche Illustrationen für Schulbücher, Jugendschriften, Geschichtsbücher, die Fliegenden Blätter."

Quelle: externer Link WIKIPEDIA


Brend'amour um 1910, Simhart & Co., München

Bislang ausgemachte Motive: 6 Karten


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"K.B. Gendarmerie 1813."




"K.B. Gendarmerie 1852."




"K.B. Gendarmerie 1856."




"K.B. Gendarmerie 1864."




"K.B. Gendarmerie 1870."




"K.B. Gendarmerie 1873."




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 "Hundertjahrfeier des k.b. 14. Infanterie-Regiments »Hartmann«."



Offizielle Fest-Postkarten-Serie zur Hundertjahrfeier des k.b. 14. Infanterie-Regiments »Hartmann«; Nürnberg 11.-13. Juli 1914 mit Motiven von Anton Hoffmann (1863-1938).


"Als Heereskundler zeichnete Hoffmann insbesondere mehrere Serien zur Uniformgeschichte des Bayerischen Heeres. Daneben schuf er als Mitglied des Süddeutschen Illustratorenbundes auch zahlreiche Illustrationen für Schulbücher, Jugendschriften, Geschichtsbücher, die Fliegenden Blätter."

Quelle: externer Link WIKIPEDIA


... keine weiteren Angaben.

Bislang ausgemachte Motive: 7 Karten


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"Stammtruppen des Kgl.-Bay. 14. Infanterie-Regiments - Kurmainzisches Infanterie-Regiment »Graf von Hatzfeld« 1795."




"Stammtruppen des Kgl.-Bay. 14. Infanterie-Regiments - »Bataillon Fürst Primas« 1811 (1. Bataillon des Großh. Frankfurtischen Infanterie-Regiments von Zweyer)."




"Stammtruppen des Kgl.-Bay. 14. Infanterie-Regiments - k.b. leichtes Infanterie-Bataillon 1812 - Scharmützel mit Kosaken."




"14. Infanterie-Regiment - Exerzieren vor den Toren Aschaffenburg 1816."




"14. Infanterie-Regiment - Wache in Nürnberg 1851."




"14. Infanterie-Regiment - Angriff des III. Bataillons durch die Weinberge bei Weißenburg; 4. August 1870."




"14. Infanterie-Regiment - Straßenkampf in Balan; 1. September 1870."




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 Serie zur Geschichte der Artillerie



Postkarten-Serie mit Motiven von Anton Hoffmann (1863-1938).


"Als Heereskundler zeichnete Hoffmann insbesondere mehrere Serien zur Uniformgeschichte des Bayerischen Heeres. Daneben schuf er als Mitglied des Süddeutschen Illustratorenbundes auch zahlreiche Illustrationen für Schulbücher, Jugendschriften, Geschichtsbücher, die Fliegenden Blätter."

Quelle: externer Link WIKIPEDIA


Lichtdruck Karl Kuko, München

Bislang ausgemachte Motive: 13 Karten sowie eine - thematisch und stilistisch passende - Jubiläums-Karte.


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Ohne Titel.

Stück-Knechte beim Spannen einer "Oxybeles" (Flexions-Geschütz nach griechisch-römischen Vorbild). Erste Schriften, die die Fertigung von band-geschmiedeten Kanonen und eisernen Kugeln beurkunden, stammen aus Florenz und sind auf das Jahr 1326 datiert.



»Der Schutzschild.«

Mittelalterliche Geschütze erzielten bereits Reich-Weiten von mehr als 1.000 Metern. Um das Zerspringen des Geschütz-Rohres zu vermeiden -, auch um Schieß-Pulver zu sparen, fertigten die Kanoniere häufig Pavesen, in deren Deckung sie etwa 200 Meter vor der belagerten Befestigung Stellung beziehen und dort den Beschuss weitaus effektiver aber auch wesentlich exponierter führen konnten. Zeitlich ist die Abbildung schwer einzuordnen: Die kapuzen-ähnliche Gugel (auch Birretus) der Stück-Knechte und der hohe Zinnen-Hut des Richt-Schützen waren im späten Mittel-Alter typisch; die Lafette nach Burgunder Art lässt auf die Mitte des 15. Jahrhunderts schließen.



Zeug- und Stückmeistertag 1906: »Ain Pixen- oder Stück-Maister anno D 1406.« (Büchsen oder Stück-Meister im Jahr des Herrn 1406).

Die in Bayern populären Traditions-Vereine der Böller-Schützen (Pranger-Schießen) gehen bis in das 14./15. Jahrhundert zurück. Die Böller-Schützen entwickelten sich aus den mittel-alterlichen Schützen-Gilden, in denen sich die Bürgerschaft unter Führung eines Büchsen oder Stück-Meisters zur Verteidigung ihrer Stadt organisierte. Noch heute werden Treffen der Böller-Vereine der sog. Brauchtumspflege zugeordnet.



Ohne Titel.

Stück-Knechte beim Transport einer Bombarde mit Block-Lafette um 1450.



»Die ersten Schildzapfen.«

Die älteste bekannte Stein-Büchse bzw. Bombarde mit Schildzapfen stammt aus der Werkstatt des Geschütz-Gießers Jean de Malines, ist auf das Jahr 1474 datiert und wurde am 14. März 1476 auf dem Schlachtfeld bei Grandson von Basler Truppen erbeutet.



Ohne Titel.

Der Feuer-Werker mit dem Lunten-Spieß trägt eine Schaller. Da dieser Helm-Typ in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts aufkam und die Version mit Seh-Schlitz in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts die häufigste Helm-Art war, stellt die Abbildung eine Szene aus dem letzten Viertel des 15. Jahrhunderts dar.



»Ain Stainpixen anno 1476.« (Stein-Büchse, 1476)

Die hier dargestellte Bombarde ist noch auf einer Block-Lafette montiert, die bereits mit sog. "Depressions-Bügeln" zur vertikalen Elevation ausgestattet ist. Derartige Vorrichtungen beeinflussten gleich dem Richt-Keil oder der späteren Richt-Maschine die ballistische Kurve des Geschosses und damit die Reich-Weite des Geschosses.



Ohne Titel.

Typisches Gespann einer leichten Kartaune (Feld-Kanone; vermutl. "Schlange" oder 4-pfündige "Halbe Schlange") aus der Zeit Kaiser Maximilians I. zu Beginn des 16. Jahrhuinderts (siehe dazu ► »Zeugbuch Kaiser Maximilians I.«).



"Ain Tarraspixen anno 1506" (Tarasnitze)

Die Tarasnitze war ein einfaches, leichtes Feld-Geschütz, das zusammen mit der "Haufnitze" (Haubitze) von den Hussiten zur Verteidung ihrer Wagen-Burgen Verwendung fand.



Ohne Titel.

Stück-Knechte beim Laden einer Kanone (vorn) und eines Mörsers (hinten). Die feder-geschmückten Baretts -, die mit stark geschlitzten Puff-Ärmeln üppig ausstaffierten Wämser sowie die knie-langen Schamlatz-Röhrenhosen ermöglichen die Einordnung der dargestellten Artilleristen in die Hoch-Renaissance zwischen 1500 bis 1530 und damit in die Zeit der beginnenden Reformation.



Ohne Titel.

Stück-Knecht mit Rohr-Wischer.

Der mit einem "Feudel" (Lumpen) versehene Rohr-Wischer kann als das wichtigste Instrument des "Lade-Zeugs" einer frühen Geschütz-Ausrüstung gesehen werden: Nach dem Abfeuern eines Geschützes verblieben häufig glühende oder glimmende Pulver-Rückstände im Rohr. Wurden Mündung als auch Lauf nicht gründlich feucht ausgewischt, war es sehr wahrscheinlich, dass die neue Pulver-Ladung, die der Lade-Kanonier schnellst-möglich - und bis zur Einführung des Kartusch-Beutels noch mittels einer Lade-Schaufel offen und damit ungeschützt - in den Geschütz-Lauf einzuführen hatte, explodierte.

(Dank an H.Zweidler, München)



Ohne Titel.

Laden und Richten des Geschützes. Der in der Darstellung rechts neben dem zielenden Stück-Meister abgebildete Richt-Kanonier justiert die Elevation mittels einer Richt-Maschine. Die in die Lafetten-Wangen montierte Richt-Schraube (Schildzapfen-Schraube) wurde im Jahr 1650 von einem Warschauer Jesuiten erfunden und ersetzte den Richt-Keil.



1. Feldartillerie-Regiment Prinz-Regent Luitpold



Zeug- und Stückmeistertag 1901: »Freistätte.«

Die Freistätte im Lager der Arkeley stand unter der Hoheit des Stück-Meisters und damit unter der Gerichts-Hoheit der Feuerwerker-Zunft. Im Lager der Lands-Knechte diente der Platz traditionell als Zuflucht für einen Beschuldigten, der "unter den Kanonen" das Recht hatte, seinen Fall neu zu verhandeln.



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 "Vormals Königl. Hannover'sches Militär"



Postkartenserie zur Königlich-Hannoverschen Armee um 1840.


Die hier vorliegenden Motive sind Teil der groß-formatigen Serie hand-colorierter Lithografien "Das deutsche Bundesheer in charakteristischen Gruppen", gefertigt von Heinrich Ambros Eckert und Dietrich Monten zwischen 1835-1840 (siehe dazu interner Link Eckert & Monten).


Kunst-Verlag Paul Feldheim, Hannover (ohne Jahres-Angabe)

Bislang ausgemachte Motive: 10 von vermutlich 24 Karten


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General, Adjutant.

König Ernst August hatte im Jahre 1838 eine neue Gliederung der Kavallerie und Infanterie angeordnet. Die erstere wurde in 8 Regimenter zu je 3 Schwadronen, und die letztere in 8 Regimenter zu je 2 Bataillonen und in 3 Leichte Batailone - jedes Bataillon zu 4 Kompagnien - formiert. Die vorliegenden Karten zeigen einen Teil dieser Einheiten.




Garde du Corps.

Die hannoversche Kavallerie bestand um 1840 aus folgenden 8 Regimentern: Garde du Corps, Garde-Kürassiere, Garde-Husaren, Königin-Husaren, Cambridge-Dragoner, Kronprinz-Dragoner, Königs-Dragoner, Leib-Dragoner.




Königs Dragoner, Offizier.

Das Stabsquartier befand sich in Stade. Tradition: "Waterloo". Das Regiment wurde im Jahr 1849 aufgelöst.




Garde Grenadiere. Major und Adjutant.

Chef des Regiments war der König. Das Stabsquartier befand sich Hannover. Traditionen: "Peninsula-Waterloo".




Ober-Stabs-Wundarzt und Stabsauditor.

(ohne Kommentar)




Train.

Ein eigentlicher "Train" als abgeschlossene Waffengattung bestand zu damaliger Zeit noch nicht. Erst 1855 wurde er provisorisch, 1862 definitiv organisiert.




1. Leichtes Infanterie Regiment.

Die Tradition des Bataillons war "Waterloo". Das Stabsquartier befand sich in Göttingen. Nach der Formation von 1838 gab es 3 Leichte Bataillone, deren zweites in Einbeck stand, während das dritte in Goslar sein Stabsquartier hatte.




Ingenieur Corps, Gemeiner, Offizier, Trompeter.

Das in der Rangordnung der Waffengattungen an dritter Stelle stehende Ingenieurkorps hatte seinen Stab in Hannover.




Reitende Artillerie, Major und Trompeter.

Die Artillerie-Brigade bestand aus dem Stabe, einer Abteilung reitender Artillerie, zwei Bataillone Fuß-Artillerie und einer Handwerker-Kompagnie.




Land-Dragoner. Kapitän und Gemeiner.

Die Land-Dragoner rangierten in der 1838 von König Ernst August festgesetzten Rang-Ordnung der Waffengattungen an letzter Stelle. Sie bestanden aus 178 berittenen und 156 unberittenen Gendarmen, die auf 3 Kompagnien in 7 Distrikten verteilt waren.




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 Aus den Koalitions- & Befreiungskriegen (1792 bis 1815)... 

100 Jahre Befreiungskriege   ... Jubiläums- & Gedenk-Postkarten.

   Künstler-AK: "Das Eiserne Kreuz. Gestiftet zu Breslau, 10. März 1813." (Verlag Th. Lichtenberg, Breslau 1)



 "Von Breslau bis Belle-Alliance"



Postkartenserie von Adalbert von Roessler (* 29. August 1853 in Wiesbaden; † 1922 in Berlin)


"Verein für das Deutschtum im Ausland e.V."

Berlin, ohne Jahresangabe (vermutlich um 1913)

Bislang ausgemachte Motive: 10 Karten


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23.01.1813: Der Einzug König Friedrich Wilhelms III. in Breslau.




05.02.1813: General York von Wartenburg vor den Ostpreußen Standen.




05.04.1813: Preußische Reiterei bei Möckern.




02.05.1813: Scharnhorsts Verwundung in der Schlacht von Großgörschen.




15.10.1813: Blücher im Kriegsrat.




19.10.1813: Die Erstürmung des Grimmaischen Tores in Leipzig.




29.03.1814: Die preußische Landwehr vor Paris.




27.02.1814: Prinz Wilhelm von Preußen (nachmals Kaiser Wilhelm I.) erwirbt sich bei Bar sur Aube das Eiserne Kreuz.




16.06.1815: Der Heldentod des Herzogs Friedrich Wilhelm von Braunschweig bei Quatrebras.




18.06.1815: Begegnung Feldmarschall Blüchers mit Feldmarschall Wellington nach der Schlacht bei Belle-Alliance.




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 "Die Völkerschlacht bei Leipzig"



Postkartenserie von Oskar Merté (* 23. Oktober 1872 in München; † 23. Juni 1938 in Bad Aibling)


"Verlag Meissner & Buch."

Leipzig 1912.

Bislang ausgemachte Motive: 11 Karten


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16.10.1813: Nachmittag - Die drei Fürsten auf dem Monarchenhügel.




16.10.1813: Nachmittag - York an der Spitze der schwarzen Husaren bei Möckern.




Die Völkerschlacht bei Leipzig: Französischer Husar und Preussischer Ulan.




Die Völkerschlacht bei Leipzig: Preussische Landwehrkavallerie, Reitertod.




Die Völkerschlacht bei Leipzig: Die Lützower.




Die Völkerschlacht bei Leipzig: Preussischer Artillerist.




18.10.1813: Napoleon auf dem Thonberge nahe der Quandt'sehen Tabaksmühle.




Die Völkerschlacht bei Leipzig: Vorgehende preussische Infanterie.




19.10.1813: Vormittag, 10 Uhr - Erstürmung des Grimmaischen Tores durch das ostpreussische Landwehr-Bataillon unter Major Friccius.




19.10.1813: Nachmittag - Sprengung der Elsterbrücke.




19.10.1813: Nachmittag, 3 Uhr - Blüchers Einzug auf dem Marktplatze in Leipzig.




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 "Aus grosser Zeit - 1813"



Postkartenserie mit Motiven bekannter deutscher Schlachten- und Historien-Maler


u.a. "Nordwestdeutscher Kunstverlag GmbH (Hamburg)"

Hamburg 1912.

Bislang ausgemachte Motive: 12 Karten


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06.07.1807: Königin Luise vor Napoleon in Tilsit.




Ohne Datum: Schill.




31.05.1809: Schills abgeschlagener Kopf wird König Jerôme von Westphalen präsentiert.




16.09.1809: Verkündigung des Todesurteils an die 11 Schillschen Offiziere.




16.09.1809: Der letzte Gang der Schillschen Offiziere in Wesel.




16.09.1809: Erschießung der Schillschen Offiziere in Wesel.




31.03.1813: "Gold gab ich für Eisen" - Volksopfer 1813.




18.10.1813: Napoleon Bonaparte nach der Schlacht bei Leipzig.




19.10.1813: Einzug der verbündeten Monarchen in Leipzig.




31.03.1814: Einzug der Verbündeten in Paris.




18.06.1815: Die Preussen unter Blücher bei Waterloo.




18.06.1815: Blücher empfängt bei Genappe Orden, Hut und Degen Napoleons.




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 "Aus dem Befreiungskrieg - Die Völkerschlacht" (1813-1913)



Post- und Werbe-Kartenserie zum 100-jährigen Jubiläum der Befreiungskriege und des Sieges über die napoleonischen Besatzungstruppen in der Völkerschlacht bei Leipzig


Einige Motive dieser Reihe bereicherten offensichtlich auch andere Serien, wie bspw. die folgende Serie "Die Völkerschlacht 1813"


Emil Uhlmann, G.m.b.H. - WEZEL & NAUMANN AG; LEIPZIG.

Bislang ausgemachte Motive: 7 Karten


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17.06.1813: Überfall der Lützower bei Kitzen.




22./23.08.1813: General Bülows Sieg bei Großbeeren.




26.08.1813: General Blüchers Sieg an der Katzbach.




26.08.1813: Theodor Körners Heldentod bei Gadebusch.




30.08.1813: Marschall Vandamme`s Gefangennahme bei Kulm in Böhmen.




06.09.1813: General Bülow bei Dennewitz.




18.10.1813: Kampf um Probstheida.




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 "Die Völkerschlacht - 1813"



Werbe-Postkartenserie mit Motiven bekannter deutscher Schlachten- und Historien-Maler um 1913.


"Abels Schokolade - Pralinen, Kakao, Gebäck, Konfitüren. Erfreut sich allerwärts steigender Beliebtheit"

"Licht-Balsam - Wunderbalsam mit der Marke Licht - Pharmazeut Lichtenheldt - Meuselbach Thür. ..."

"Schaedes hunderttausendfach praktisch bewährte Schnellwaschmaschine und Mascha mit geschützter Wäschepresse, erzielen blütenweiße Wäsche bei zartester Behandlung..."

u.v.a.

Bislang ausgemachte Motive: 15 Karten


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12.05.1813: Brand von Bischofswerda - plündernde Franzosen.




22./23.08.1813: General Bülows Sieg bei Großbeeren.




26.08.1813: General Bluecher Sieg an der Katzbach.




27.08.1813: Der Tod des französischen Generals Jean Victor Moreau bei Dresden.




01.09.1813: Ankunft verwundeter Franzosen aus der Schlacht bei Kulm in Leipzig.




06.09.1813: General Bülow bei Dennewitz.




16.10.1813: Schlacht bei Wachau.




18.10.1813: Auf dem Monarchenhügel.




18.10.1813: Napoleon in Probstheida.




18.10.1813: Kampf um Schönefeld.




16.10.1813: Schlacht bei Möckern.
Im Norden von Leipzig bedrängt General Blücher die Stellung der Franzosen...




19.10.1813: Der Fleischerplatz in Leipzig.




19.10.1813: Die Sprengung der Elsterbrücke am 19. Oktober.




19.10.1813: Flucht Napoleons.




18.06.1815: Die Preussen unter Blücher bei Waterloo.




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 "Deutscher Kriegerbund" (1874-1924: 50 Jahre Bayerischer Kriegerbund)



Postkartenserie zum 50jährigen Bestehen des am 1. Juni 1874 in München gegründeten Bayerischen Kriegerbundes; hier Spenden-Karten mit Motiven u.a. von Anton Hoffmann "Zum Besten der Kriegerwaisenhäuser"


Veteranen, aber auch Witwen und Waisen wurden in den vom BKB aufwendig renovierten Heimen Wülzburg und Schwindegg für einige Wochen z.T. unentgeltlich aufgenommen. U.a. sorgten Lebensmittel-Spenden aber auch die Verkäufe von Sammel-Postkarten für den Unterhalt.


Bayerischer Kriegerbund; München um 1924.

Bislang ausgemachte Motive: 8 Karten


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18.12.1812: Russland - Napoleon auf der Flucht.




31.03.1813: Aufruf "An mein Volk" - Auszug der Freiwilligen.




05.04.1812: Schlacht bei Möckern, Angriff der Litthauischen Dragoner auf die Kaisergarde.




22.08.1813: Die Pommern bei Grossbeeren.




26.08.1813: Angriff der Reserve- und National-Kavallerie an der Katzbach.




01.01.1814: Blücher´s Rheinübergang, Neujahr 1814.




09.03.1814: Überfall der Franzosen durch preussische Reiterei bei Laon.




30.03.1814: Die preussische Garde in der Schlacht bei Paris.




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 "Verein für das Deutschtum im Ausland"



Postkartenserie mit Motiven aus dem Befreiungskrieg u.a. von Richard Knötel, Hans W. Schmidt, Arthur von Kampf...


Verein für das Deutschtum im Ausland; Verlag und Erscheinungsjahr nicht angegeben.

Bislang ausgemachte Motive: 11 Karten


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12.12.1812: "Mit Mann und Ross und Wagen, so hat sie Gott geschlagen."
Nach dem Gemälde "Rückzug Napoleons aus Russland" von Hans W. Schmidt.




31.03.1813: "Gold gab ich für Eisen".
Nach dem Gemälde "Volksopfer 1813" von Arthur von Kampf.




31.03.1813: "Gold gab ich für Eisen" - Deutsche Frauen opfern ihren Trauring für das Vaterland.
Nach dem gleichnamigen Gemälde von Richard Knötel.




02.04.1813: Johanna Stegen versorgt die Kämpfer bei Lüneburg mit Patronen.
Nach einem Gemälde von Richard Knötel.




26.08.1813: "Der Marschall Vorwärts!".
Nach dem Gemälde "Blücher an der Katzbach" von Hans W. Schmidt.




06.09.1813: "Die preussische Landwehr bei Dennewitz".
Nach einem Gemälde von Richard Knötel.




Ohne Datum: "Was glänzt dort vom Walde im Sonnenschein." (T. Körner; "Lützows wilde verwegene Jagd").
Nach dem gleichnamigen Gemälde von R. Knötel.




18.10.1813: "Viktoria! Viktoria!" - Fürst Schwarzenberg meldet den verbündeten Monarchen den Sieg ihrer Heere bei Leipzig.
Nach einem Gemälde von Hans W. Schmidt.




01.11.1813: Napoleons Rückzug über die Mosel nahe Mühlheim.
Nach einem Gemälde von Hans W. Schmidt.




01.01.1814: "Neujahr 1814" - Blücher führt die Schlesische Armee bei Kaub über den Rhein.
Nach einem Gemälde "Der Marschall Vorwärts am Rhein" von Hans W. Schmidt.




18.06.1815: "Frisch auf zum fröhlichen Jagen" - Gneisenau leitet die Verfolgung Napoleons nach der Schlacht von Belle-Alliance.
Nach einem Gemälde von Richard Knötel.




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 "Ausstellung zur Jahrhundertfeier der Freiheitskriege Breslau 1913"



Gedenk-Kartenserie zum 100-jährigen Jubiläum der Befreiungskriege und des Sieges über die napoleonischen Besatzungstruppen in der Völkerschlacht bei Leipzig


Postkarten mit Motiven bekannter deutscher Schlachten- und Historien-Maler: Wilhelm Camphausen, Arthur Kampf, Julius Scholtz u.v.a.


Verlag Th. Lichtenberg; Kunsthandlung, Breslau 1.

Bislang ausgemachte Motive: 7 Karten (wobei eine Vielzahl von zugehörigen Motiv-Karten Fotografien der Ausstellungsanlagen zeigen)


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03.02.1813: Prof. Steffens begeistert in Breslau 1813 zur Volkserhebung. Nach Arthur Kampf.




28.03.1813: Einsegnung der Freiwilligen in der Kirche zu Rogau. Nach Arthur Kampf.




31.03.1813: Vor dem Ausmarsch. Nach Rudolf Eichstaedt.




31.03.1813: Freiwillige vor König Friedrich Wilhelm III. zu Breslau. Nach Julius Scholtz.




26.08.1813: Schlacht an der Katzbach. Nach Eduard Kaempffer.




18. Oktober 1813: Völkerschlacht bei Leipzig. Ausschnitt aus dem Wand-Gemälde von Werner Wilhelm Gustav Schuch in der Ruhmeshalle Berlin (Zeughaus).




01.01.1814: Rheinübergang der Schlesischen Armee unter Blücher bei Caub am Neujahrstag 1814. Nach Wilhelm Camphausen.




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 "Deutscher Wehrverein; Serie 1813 - 1913"



Postkartenserie des Deutsche Wehrvereins von Karl Alexander Wilke (1879 - 1954).


Der im Jahr 1912 infolge der s.g. Zweiten Marokko-Krise gegründete Deutsche Wehrverein (DWV) hatte als Vereinszweck die Zielsetzung, die deutsche Bevölkerung von der Notwendigkeit der Heeres-Verstärkung samt einhergehender Aufrüstung zu überzeugen. Die Auflösung des Vereins erfolgte 1935.


Berlin SW 11, Bernburger Str. 15/16; ohne Jahresangabe (vermutlich um 1913)

Bislang ausgemachte Motive: 12 Karten


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"Schwertlied von Theodor Körner."




"Soldaten Morgenlied von Max von Schenkendorf."




"Letzter Trost von Theodor Körner."




"Lützows wilde Jagd von Theodor Körner."




"Das Lied vom Feldmarschall von Ernst Moritz Arndt."




"Auf Scharnhorsts Tod von Max von Schenkendorf."




"Lied der freiwilligen Jäger von De la Motte Fouqué."




"Gebet während der Schlacht von Theodor Körner."




"Bundeslied vor der Schlacht von Theodor Körner."




"Das Eiserne Kreuz von Max von Schenkendorf."




"Der Trompeter an der Katzbach von Julius Mosen."




"Reiters Morgengesang."




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 "1812/13 - Krieg gegen Napoleon" (inoffz. Titel)



Postkarten-Serie mit Motiven von Fritz Neumann (1881–1919) für die "Marke Egemes (Serie 105)".


Über die "Marke Egemes" - nach den Inhalten der bislang ausgemachten Motive ein sehr wahrscheinlich im deutschen Raum um die letzte Jahrhundert-Wende ansässiges Druck- und Verlagshaus mit einer Vielzahl von Serien zu diversen Genren - konnten bislang keinerlei Informationen ausfindig gemacht werden.


Bislang ausgemachte Motive: 14 Karten


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17./18.08.1812: Schlacht um Smolensk.




07.09.1812: Schlacht bei Borodino.




14.09.1812: Napoleon vor Moskau. Auf der Höhe des Sperlingsberges erblickt die französische Armee Moskau.




14. bis 18.09.1812: Eine Episode aus der Zeit des Brandes von Moskau.




15. bis 18.11.1812: Schlacht bei Krasnoi.




26. bis 28.11.1812: Übergang über die Beresina.




05.04.1813: Attacke des Brandenburgischen Husarenregiments bei Möckern 1813.




02.05.1813: Die "Brigade Horn" bei Großgöschen. Das Leib-Regiment (1. Brandenburgisches Nr. 8) im Sturm auf das Dorf Rahna.




26.08.1813: Die Schlacht an der Katzbach.




30.08.1813: Die Gefangennahme des französischen Generals Vandamme bei Kulm.




16.10.1813: Angriff des 32. österreichischen Linien-Infanterie-Regiments in der Völkerschlacht bei Leipzig gegen die Franzosen in den Waldungen längs der Pleisse vor Markkleeberg.




18.10.1813: Napoleon auf dem Thonberge nahe der Quandt'sehen Tabaksmühle.




19.10.1813: Das ostpreussische Landwehr-Bataillon unter Major Friccius erstürmt des Grimmaische Tor von Leipzig.




19.10.1813: Einzug der verbündeten Monarchen Alexander I. Friedrich Wilhelm III. und Franz I. in Leipzig.




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 "Das Eiserne Kreuz - Die Zeit der Befreiungskriege"



Postkarten-Serie mit Motiven bekannter deutscher Schlachten- und Historien-Maler.


Um das Jahr 1900 warben Unternehmen nicht mit Kampagnen zur Darstellung von den Qualitäten bestimmter Produkte; Unternehmen platzierten vorgefertigte Anzeigen in Groschen-Romanen, Reise- oder Wochend-Illustrierten oder auch auf Postkarten-Serien mit Themen, die objktiv zwar nichts mit dem Geschäftsfeld des Unternehmens zu tun hatten, subjektiv jedoch von dessen national-patriotischer Gesinnung zeugen sollten...

Unter einem Eisernen Kreuz warb die folgende Serie rückseitig u.a. für "Abels Schokolade, Pralinen, Kakao, Gebäck, Konfitüren" (später Stollwerck), "Meuselbach Werbung - Licht-Balsam" oder bspw. auch lokal ansässigen Drogerieartikel- oder Kolonialwaren-Händlern.


Bislang ausgemachte Motive: 13 Karten


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07.12.1813: Rückkehr der Franzosen aus Russland, Winter 1812/13. Nach Arthur Kampf.




03.02.1813: Professor Steffens Rede zur Volkserhebung. Nach Arthur Kampf.




06.02.1813: Ansprache Yorks an die Preussischen Stände. Nach Otto Brausewetter.




28.03.1813: Einsegnung der Freiwilligen (Einsegnung von Lützows Schwarzen Freiwilligen in der Kirche zu Rogau bei Zobten in Schlesien im Jahr 1813 - Schleiermachers Predigt). Nach Arthur Kampf.




31.03.1813: Musterung der Freiwilligen vor König Friedrich Wilhelm III. zu Breslau. 1813. Nach Julius Scholtz.




31.03.1813: "Gold gab ich für Eisen". Nach dem Gemälde "Volksopfer 1813". Nach Arthur Kampf.




ohne Datum: "Nächtlicher Alarm". Nach Richard Knötel.




21.08.1813: Die Kinder von Bunzlau bringen den Gefangenen Lebensmittel. Nach Carl von Marr.




26.08.1813: Die Schlacht an der Katzbach. Nach Eduard Kaempffer.




19.10.1813: Die Befreiung von Leipzig. Nach Richard Knötel.




19.10.1813: Die Siegesbotschaft von Leipzig. Nach Johann Peter Krafft. Fürst Schwarzenberg bringt am 18. Oktober 6 Uhr abends den auf dem Monarchenhügel versammelten Fürsten die Nachricht, dass die Mehrzahl der Dörfer gestürmt sei und Napoleon den Rückzug antrete.




01.01.1814 - Neujahr: "Dem Siege entgegen, zum Rhein, übern Rhein" (E.M. Arndt). Blüchers Rheinübergang bei Caub in der Neujahrsnacht 1813. Nach Hans W. Schmidt.




31.03.1814: Einzug der Verbündeten in Paris. Nach Georg Bleibtreu.






Fehlend:


27.08.1813: Die Lützower an der Leiche Theodor Körners. Nach Otto Donner von Richter.

27.02.1814: Die Schlacht bei Bar sur Aube. Nach Karl Wilhelm Kolbe.




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 "Das Eiserne Kreuz - Die Völkerschlacht"



Postkarten-Serie mit Motiven überwiegend von Carl Heinrich Rahl (1779-1843) nach Original-Stichen von Johann Adam Klein (1792-1875).


Verlag: Kunstanstalt Carl Garte, Leipzig (C.G.L.).


Bislang ausgemachte Motive: 10 Karten


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26.08.1813: Schlacht an der Katzbach.




16.10.1813: Gefecht bei Connewitz - Das Schloss Dölitz im Süden von Leipzig wird durch österreichische Infanterie gestürmt.




16.10.1813: Schlacht bei Wachau - Napoleon will am Nachmittag, um den Sieg des Tages an sich zu reißen, mit seiner gesamten Reiterei unter dem Befehl von Murat das Zentrum der feindlichen Stellung durchbrechen. Der Angriff scheiterte und daher konnte sich keiner der Gegner den Sieg am 16. zuschreiben.




16.10.1813: Schlacht bei Möckern - Im Norden von Leipzig bedrängt General Blücher die Stellung der Franzosen unter den Marschällen Ney und Marmont. General York führt durch den Angriff der brandenburgischen Husaren auf das Dorf Möckern die Entscheidung zugunsten der Alliierten herbei.




16.10.1813: Schlacht um Lindenau - Vorstoß des 22. österreichischen Korps des Generalfeldmarschalls Ignaz Gyulai auf das vom 4. französischen Korps von General Henri Bertrand gedeckte Dorf.




18.10.1813: Napoleon in Probstheida - Der Kaiser der Franzosen reitet bis in die vorderste Gefechtslinie, um persönlich seine fechtenden Truppen anzufeuern, das Dorf unter allen Umständen gegen die stürmenden Preussen und Russen zu halten.




18.10.1813: Kämpfe um Schönefeld - Die Russen unter Langeron stürmen das Dorf Schönefeld, müssen es aber nach heftigem Kampfe wegen des weiter um sich greifenden Feuers wieder aufgeben.




19.10.1813: Die Sprengung der Elsterbrücke - Die fliehenden französischen Truppen geraten durch die zu früh erfolgte Sprengung der Brücke in noch größere Verwirrung.




19.10.1813: Flucht Napoleons - Die Eskorte Napoleons muß mit Säbelhieben dem Kaiser durch die eigenen Truppen Platz schaffen.




19.10.1813: Einzug der Monarchen in Leipzig - Die drei verbündeten Monarchen halten gegen Mittag ihren Einzug in die Stadt.




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 Künstler-Karten des Volkskunstbundes zum Thema Befreiungskriege



Postkarten-Serie mit Motiven bekannter deutscher Schlachten- und Historien-Maler.


Künstler-Karten des Volkskunstbundes erschienen zwischen 1908-1919 und ergänzten das Programm des Stuttgarter Verlags für Volkskunst Richard Keutel, der als Herausgeber der Zeitschrift "Christliches Kunstblatt für Kirche, Schule und Haus", einem Kunstmagazin für evangelische Christen, die Zielsetzung verfolgte, mittels der "Beschreibung bedeutender älterer und neuerer Werke der Architektur, Skulptur und Malerei, sowie der vervielfältigenden zeichnenden Künste" ... "neue Gotteshäuser [zu schaffen], welche dem Geist und dem Zweck des evangelischen Bekennens entsprechen".


Bislang ausgemachte Motive: 10 Karten


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"Im Jahr 1812". Nach Illarion Michailowitsch Prjanischnikow (1840-1894).




"Johanna Stegen, die Heldin von Lüneburg". Nach Ludwig Herterich (1856–1932).




"Die Preussen bei Möckern." Nach Robert von Haug (1857-1922).




"Angriff des 32. Infanterieregiments in der Völkerschlacht bei Leipzig". Nach Fritz Neumann (1881–1919).




"Blüchers Vortrupp erblickt den Rhein bei Caub". Nach Robert von Haug (1857-1922).




"Blücher auf dem Marsch zum Rhein". Nach dem Schulwandbild "Rheinübergang der 1. Schlesischen Armee unter Blücher bei Kaub am 1. Januar 1814" von Hugo Ungewitter (1869-1947).




"Die preußische Armee geht in der Neujahrsnacht bei Caub über den Rhein." Nach Richard Knötel (1857-1914).




"General Bluchers Armee überquert den Rhein." Nach Richard Knötel (1857-1914).




"Blüchers Rheinübergang bei Kaub". Nach Wilhelm Camphausen (1818–1885).




"Russische Truppen beim Übergang über den Rhein am 13. Januar 1814." Nach Wilhelm Schreuer (1866-1933).





Fehlend:


"Einsegnung der Freiwilligen." Nach Arthur Kampf (1864-1950).

"Abschied." Nach Robert von Haug (1857-1922).




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100 Jahre Völkerschlacht   ... mit Motiven deutscher Regimenter- & Einheiten.

   Spenden-Marke zur Finanzierung der Feierlichkeiten und Denkmäler zum 100-jährigen Jubiläum der Völkerschlacht.



 "Deutscher Beurlaubtenstand; Serie 1813-1913"



Postkartenserie zur Hundertjahr-Feier des Beurlaubtenstandes 01. November 1913.


Sämttliche dienstpflichtigen Personen, die nicht im aktiven Heere dienen, sowie alle Offiziere, Ärzte, Beamte und Mannschaften der Reserve, Marine-Reserveoder Ersatz-Reserve, der Land- und Seewehr, aber auch die vorläufig in die Heimat beurlaubten Rekruten und Freiwilligen und die zur Disposition der Ersatzbehörden entlassenen Mannschaften und Offiziere wurden im Deutschen Heer dem im Jahr 1813 geschaffenen Beurlaubtenstand zugerechnet. Ab dem Jahr 1867 wurde der Beurlaubtenstand durch das bis 1945 geltende Deutsche Wehrgeſetz geregelt.


Verlag Joh- Hamböck, München; ohne Jahresangabe (vermutlich um 1913)

Bislang ausgemachte Motive: 10 Karten


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Anton Hoffmann: "Bayerischer National-Chevauleger 1813."




Anton Hoffmann: "Preussische Reitende Artillerie 1813."




Angelo Jank: "Bayerische Artillerie 1813."




Anton Hoffmann: "Königlich Bayerisches Grenadier-Garde-Regiment"
(errichtet 16. Juli 1814)




Angelo Jank: "Bayerische Garde-Grenadiere, Grenadier 1813."




Angelo Jank: "Bayerische Garde-Grenadiere, Trommler 1813."




Angelo Jank: "Bayrische Freiwillige Land-Husaren 1813."




Angelo Jank: "Bayrischer Freiwilliger Jäger 1813, Preussischer Landwehrmann 1813."




Anton Hoffmann: "Preussischer Musketier 1813."




Angelo Jank: "Bayerischer Chevauleger 1813."




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 Aus dem Ersten Weltkrieg (1914 bis 1918)... 

Flaggenkarte zum Weltkrieg 1914   ... Karten mit Motiven von Freund & Feind.

   Flaggenkarte zum Weltkrieg 1914 (Zeitungsbeilage um 1914).



The Banners of Liberty
1914: "The Banners of Liberty - British, French, Russian, Belgian".
Patriotisches Motiv aus Großbritannien.




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The Banners of Liberty
"Alliés de la Grande Guerre".
Karte mit dem Signum CPI (Carte postale illustrée), der Gewerkschaftskammer der Herausgeber illustrierter Postkarten..


 "Guerre Européenne 1914 - Europäischer Krieg 1914" (Erster Weltkrieg)



Postkarten-Serie mit Uniformenspiegel der beteiligten Armeen.


Informationen über den Verleger bzw. Herausgeber von Post-Karten mit dem Initial "Déposé J.C." (Paris) konnte bislang auch das ambitionierte Internet-Projekt externer Link »Corpus Étampois« nicht in Erfahrung bringen. Etwa seit 1830 wurden in Frankreich viele dort gefertigte Waren mit der Prägung "Marque déposée" oder kurz "Déposé" gekennzeichnet, was soviel wie "Eingetragenes Warenzeichen" oder kurz "eingetragen, hinterlegt" bedeutet und vermuten lässt, dass es bereits unter Napoléon III. und damit weit vor Abschluss der internationalen Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz von Marken und Patenten im Jahr 1883 eine Art Register zum Schutz des gewerblichen Eigentums gab.


Bislang ausgemachte Motive: 8 Karten


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Übersicht zur Armee des Königreichs Belgien




Übersicht zur Armee des Deutschen Kaiserreichs




Übersicht zur Armee der Republik Frankreich




Übersicht zur Armee des Königreichs Großbritannien




Übersicht zur Armee des japanischen Kaiserreichs




Übersicht zur kaiserlich-königlichen Armee von Österreich-Ungarn




Übersicht zur Armee des russischen Kaiserreichs




Übersicht zur Armee Serbiens und Montenegros





Vermutlich fehlend:


Italien

Osmanisches Reich




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 Sammel-Serien zur Militär- & Heeres-Geschichte (Welt)... 

Drapeau Tricolore   ... mit Motiven aus dem französischen Raum.

   "Mon Etendard." Blanko-Karte um 1914, die von einzelnen franz. Regimentern weiter bedruckt wurde (Verlag Déposé).




Flags of the nations - France
Flags of the nations - France.
Glitter-Postkarte um 1914 von William Henry Barribal (1873-1956)



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 "La Sabretache - Historique Régiment" (Uniformen-Spiegel)



Postkarten-Serie mit Motiven u.a. von Jacques-Marie-Gaston Onfray de Breville (kurz JoB; 1858 - 1931).


Die wahrscheinlich ab dem Jahr 1893 erschienene Reihe "CARNET de la Sabretache" (Notizbuch der Säbel-Tasche; siehe dazu externer Link Gallica - Bibliothèque nationale de France) konzentrierte sich auf die ausführliche Beschreibung und detaillierte Darstellung ausgewählter Regimenter und Einheiten der französischen Armee, die ausführlichen Biografien französischer Generale und die Schilderung historischer Feld-Züge.

Signaturen wie bspw. "Job" belegen, dass die teils farbigen Illustrationen von oder nach Vorlagen bekannter französischer Uniformen-Kundler wie bspw. Jacques-Marie-Gaston Onfray de Breville (1858 - 1931) gefertigt wurden. Die hier vorgestellten Postkarten waren wohl eine Art Zu- oder Beigabe zum o.g. Magazin.


Verlag Joseph Émile (1825-1900); Paris.

Bislang ausgemachte Motive: 15 Karten


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"9e Régiment de Cuirassiers 1786-1912"




"5e Régiment de Chasseurs 1788-1914"




"5e Régiment de Hussards 1793-1911"




"8e Régiment de Hussards 1796-1914"




"15e Régiment d´Infanterie 1758-1914"




"35e Régiment d´Infanterie 1758-1911"




"69e Régiment d´Infanteri 1786-1911"




"22e Régiment de Dragons 1758-1914"




"106e Régiment d´Infanterie 1772-1915"




"110e Régiment d´Infanterie 1792-1910"




"129e Régiment d´Infanterie 1795-1875"




"Artillerie 1786-1870"




"Artillerie 1758-1914"




"Train des Equipages 1811-1914"




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 Sammlung Maurice Toussaint



Uniformen-Postkarten mit Motiven von Augustin Gabriel Maurice Toussaint (1882-1974).

Über das Gesamt-Werk des äußerst produktiven aber offenbar auch ebenso abgekehrten französischen Malers, Grafikers und Illustrators Maurice Toussaint ist wenig bekannt. Toussaint wurde am 5. September 1882 in der südwestlich von Paris gelegenen Kleinstadt Fontenay-aux-Roses als Sohn des Malers und Grafikers, Lithografen und Kupferstechers Charles-Henri Toussaint (1849-1911) geboren. Neben Illustrationen für Abenteuer-Romane entwickelte Toussaint bereits früh ein besonderes Faible für das Militär; insbesondere für die Uniformologie der französischen Armee zur Zeit des Ancien Régime und des Ersten und Zweiten Kaiserreichs; oft in Kooperation mit weiteren namhaften Künstlern seiner Zeit wie bspw. mit Eugène Louis Bucquoy (1879-1958) "Die Uniformen der französischen Armee" oder mit Henry Ganier (genannt Tanconville; 1845-1936) "Die Elsässer in der kaiserlichen Garde".


Bislang ausgemachte Motive: 93 Karten


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»La Garde Impériale - Ier Empire«





Officier des Chasseurs à cheval de la Garde Ier Empire.




Officier de Dragons de la Garde (Dragons de l'Impératrice) 1807.




»La Garde Impériale - IIme Empire«





1854 - Chasseurs a cheval. Chef d´escadron.




1854 - Guides. Colonel.




1854 - Cuirassiers, 2e régiment, Trompette.




1854 - Carabiniers, Trompette.




1854 - Lanciers, Trompette.




1854 - Gendarmerie à pied. Sapeur.




1854 - Gendarmerie à pied. Tambour.




1854 - Cuirassiers. 1er Regiment.




1855 - Zouaves. Tambour-major.




1855 - Artillerie à cheval, Musiciens.




1855 - Lanciers. Trompette.




1857 - Gendarmerie à cheval.




1857 - Chasseurs a pied. Clairons.




1857 - Dragons. Sapeur.




1857 - Artillerie à cheval. Trompette.




1857 - Guides. Colonel.




1857 - Chasseurs a cheval. Officier.




1857 - Voltigeurs.




1857 - Grenadiers.




1857 - Génie et Train du Genie.




1859 - Artillerie à cheval. Tenue de campagne.




1859 - Lanciers.




1860 - Grenadiers. Tambour-major.




1863 - Zouaves. Tambour-major.




1865 - Grenadiers. Tambour-major.




1865 - Trompette des Carabiniers.




»Les Editions Miliaires Illustrées«





2me Régiment de Hussards - Compagnie d'Élite - Officier.




Chasseurs a cheval (nach 1812).




10me Leger - Tambour de Chasseurs - 1812.




Carabiniers - Trompette (nach 1812).




4me Régiment de Cuirassiers - Trompette (nach 1812).




Gardes d´Honneur - 2me Régiment - Sous-Officier - 1813.




Marins de la Garde Impériale - 1807.




Artillerie à cheval - 1e Régiment - 1806.




Chasseurs à cheval et Grenadiers d´Infanterie - 1792.




Officier du 5e Régiment - 1792.




Hussard du 4e Régiment - 1792.




Régiment de Cavalerie - 1792.




Infanterie - 1792.




Officier de Dragons - 1792.




Dumourize 1792 (Charles-François du Périer du Mouriez, 1739-1823, genannt Dumouriez, General der Republik, wechselte nach anfänglichen Erfolgen 1793 die Seiten).




Régiment Colonial "Royal des Vaisseeaux" - 1768.




»Armée française Uniformes«




Serie I - Infanterie



1740 - Mousquetaire ⧫ 1789 - Garde Francaise - Grenadier ⧫ 1791 - Infanterie-Leger ⧫ 1793 - Demi-Brigade



1804 - Grenadier de la Garde ⧫ 1806 - Infanterie de ligne - Grenadier ⧫ 1809 - Jeune Garde - Conscrit Grenadier ⧫ 1812 - Garde Impériale - Tirailleur-Grenadier-Offizier



1812 - Legions Départementales ⧫ 1820 - Infanterie-Leger - Tambour ⧫ 1833 Infanterie de ligne - Grenadier ⧫ 1845 - Fusilier



1860 - Grenadier ⧫ 1865 - Garde Impériale - Grenadier ⧫ 1879 - Grenadier ⧫ 1914 - Grenadier-Tambour



1917 - Infanterie de ligne ⧫ 1918 - Offizier - Grande Tenue ⧫ 1939 - Porte Fanion ⧫ 1940 - Offizier



Serie II - Cuirassiers



1772 - 7e Régiment (du Roi) ⧫ 1800 - 8e Régiment ⧫ 1806 - Officier ⧫ 1815 - 1er Régiment (La Reine)



1824 - Garde Royale ⧫ 1831 ⧫ 1854 - Garde Impériale - 1er Régiment ⧫ 1872



1896 ⧫ 1939



Serie III - Dragons



1737 - Régiment Orléans ⧫ 1786 - Régiment des dragons de Monsieur (13e Rég.) ⧫ 1806 - 22e Régiment ⧫ 1807 - Garde Impériale - "Dragons de l'Impératrice" - Trompette



1824 - 6e Régiment (Loire) ⧫ 1833 - 6e Régiment ⧫ 1858 - Garde Impériale Napoleon III - Trompette ⧫ 1868



1914 ⧫ 1918



Serie V - Génie



1786 - Ingénieur su corps royal du Génie ⧫ 1793 - Sapeur ⧫ 1805 - Sapeur ⧫ 1810 - Garde Impériale - Tambour



1815 - Tambour ⧫ 1830 - Sapeur ⧫ 1845 - Sapeur ⧫ 1858 - Garde Impériale



1914 - Tambour-Major ⧫ 1945 - Sapeur Nord-Africain



Serie VI - Artillerie



1795 ⧫ 1806 - Artillerie à cheval ⧫ 1809 - Garde Impériale - Artillerie à pied



1823 - Officier ⧫ 1829 - Artillerie montée ⧫ - ... - ⧫ 1865 - Garde Impériale - Artillerie montée



1892 - Artillerie à pied ⧫ 1914 - Colonel 1914




»L´Armée Britannieque«





Grenadier Guards - Grande Tenue.




Coldstream Guards - Tambour-major et Musiciens - Grande Tenue.




Scotts Guards - Tambour - Grande Tenue.




Horse Guard.





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 Sammlung Renée Delille



Uniformen-Postkarten mit Motiven von Renée Delille (bislang keine weiteren Daten bekannt).


Bislang ausgemachte Motive: 11 Karten


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»Vive L'Empereur!«





"Вив л'Эмпрё!" Битва трех императоров: Наполеон приветствует захваченные флаги.
"Vive L'Empereur!" La Bataille des Trois-Empereurs: Napoléon salue les drapeaux.
Drei-Kaiser-Schlacht: Napoleon grüßt die erbeuteten Fahnen.




"Вив л'Эмпрё!" Ней салютует Наполеону.
"Vive L'Empereur!" Ney salue l'empereur.
Marschall Ney salutiert dem Kaiser.




"Вив л'Эмпрё!" Наполеон приветствует своих солдаты .
"Vive L'Empereur!" Napoléon salue ses soldats.
Napoleon begrüßt seine Soldaten.




"Вив л'Эмпрё!" Кирасиры приветствуют Наполеона.
"Vive L'Empereur!" Les cuirassiers saluent l'empereur.
Kürassiere grüßen den Kaiser.




"Вив л'Эмпрё!" Наполеон во главе своих гусары.
"Vive L'Empereur!" Napoléon à la tête de ses Hussards.
Napoleon an der Spitze seiner Husaren.




»Мемориал Отечественной войны 1812 года « (Vaterländischer Krieg, 1812)





Наполеон в горящей Москве в 1812 г.
Napoléon dent Moscou en feu.
Napoleons Einzug im brennenden Moskau.




Бегство Наполеона из Москвы.
Fuile après Moscou.
Flucht aus Moskau.




Начало зимы. Отступление Наполеона в 1812 году из России.
Début de l'hiver. La retraite de Napoléon en 1812 de Russie.
Wintereinbruch. Napoleons Rückzug aus Russland im Jahr 1812.




Отступление из России. Декабрь 1812 г.
L’héroïque retraite du IIIe corps du maréchal Ney à Krasnoï.
Marschall Ney bei Krasnoi (nach Adolphe Yvon).




Переправа Наполеона черезь Березину.
Traversée de la Beresina.
Überquerung der Beresina (26. bis 28. November 1812).




Въезд Императора Александра в Москву после отступления Наполеона в 1812 г.
Entrée du Tzar Alexander I á Moscou aprés la tuite de Napoléon
Einzug des Tzaren Alexander I. in Moskau nach der Flucht Napoleons.




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Union Jack   ... mit Motiven aus dem britischen Raum.

   "Union Jack" oder auch "Kings Colour" - Fahne des Vereinigten Königreichs von Großbritannien & Nordirland.




Flags of the nations - Great Britannia
Flags of the nations - Great Britannia.
Glitter-Postkarte um 1914 von William Henry Barribal (1873-1956)



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 Karten von Raphael Tuck & Son´s - "Tuck´s Post Card"



Der ursprünglich aus Schlesien stammende Tischler Raphael Tuch (1821-1900) war mit seiner Familie im Jahr 1865 nach England ausgewandert. 1866 eröffnete er ein Laden-Geschäft, das selbstgefertigte Bilder-Rahmen und gerahmte Chromo-Lithografien von hoher Qualität verkaufte, die er aus Deutschland bezog. 1870 erweiterte er das Geschäft um eine eigene Druck- und Verlagsgesellschaft, deren Führungsposition er nach und nach mit seinen Söhnen Hermann, Adolph und Gustav besetzte.

Schwerpunkt seines Geschäfts war die Anfertigung und der Verkauf von hochwertigen Post-Karten zu günstigsten Preisen - eine Branche, die zu dieser Zeit noch am Beginn ihrer Geschichte stand.

Tuck, wie er sich inoffiziell schon vor dem Erhalt der britischen Staatsbürgerschaft nannte, konzentrierte sich anfänglich auf die Produktion von Stadt- und Landschafts-Ansichten, die über Dependancen - u.a. in Berlin, Paris und New York - bald europa- und welt-weit gehandelt wurden und das allgemein bestehende Interesse an fremden Kulturen und fernen Reise-Zielen unterstützten. Ab 1887 - zum fünfzigjährigen Regierungsjubiläum der Königin Victoria - erweiterte »Tuck & Son« das Angebot aber schnell um Serien um das britische Königshaus, zur britischen und europäischen Geschichte, um Motive aus der Tier- und Pflanzen-Welt...

Am erfolgreichsten entwickelten sich die etwa um das Jahr ab dem Jahr 1900 erschienen Sammler-Serien, die unter dem Marken-Namen "Oilette" anfänglich Reproduktionen von Werken aus den Gemälde-Sammlungen europäischer Museen zeigte, bald aber auch Künstler der Zeit mit der Anfertigung von thematischen Werken beauftragte.


Mit der Entdeckung von Henry Joseph Payne (1858–1927) und dessen Bruder Arthur, die sich auf die Illustration von Werken zur Militär- und Uniformen-Geschichte der britischen Armee spezialisiert hatten, erweiterte »Raphael Tuck & Son´s« die Palette der Militaria-Motive erheblich. Bald darauf kamen noch der bereits hoch anerkannte Heeres- und Uniformen-Kundler Richard Simkin (1850-1926), der Schlachten-Maler Richard Caton Woodville (1856-1927), der Reise- und Wild-West-Geschichten-Illustrator Stanley Llewellyn Wood (1866-1928), der Kriegs- und später hauptsächlich als Kinderbuch-Illustrator bekannte Edgar Alfred Holloway (1870 – 1941) und der Abenteuer-Illustrator Ernest Ibbetson (1877-1959) hinzu, die in wechselnden Kooperationen ab 1909 auch für den beinahe ausschließlich für das Militär tätigen Verlag »Gale & Polden« arbeiteten. Die hier gefertigten Karten wurden über viele Jahre in unterschiedlichsten Druck-Qualitäten und mit verschiedenen Aufdrucken - YMCA, Merry Christmas-Banner, Wembley-Ausstellung 1924 u.a. - verkauft. Erstauflagen erschienen zwischen 1908/1909 und 1911/1912; Nachauflagen ab 1930.


Raphael Tuck & Sons
"Raphael Tuck & Sons"
(Bildquelle: ► "About Postcards - Postcard Glossary")

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»TROOPING THE COLOUR«

Gleich dem Schwur auf die Fahne geht das Zeremoniell des Präsentierens der Truppen-Fahne - das »Trooping the Colour« - zurück in die Zeit der mittelalterlichen Heere, in denen sich die einzelnen Einheiten noch nicht durch einheitliche bzw. gleich-farbige Uniformen unterschieden und es dementsprechend wichtig war, im Wirrwarr einer Schlacht den Standort des eigenen und gegnerischen Heer-Führers auszumachen. Auch konnten mittels der Fahnen-Bewegungen einfache Befehle, wie bspw. das Signal zum Rückzug, übermittelt werden. Voraussetzung dafür war, dass jeder Krieger, Landsknecht oder Soldat die aktuellen Farben seiner Partei kannte, denn (ähnlich wie beim Fußball) war es nicht selten, dass die verfeindeten Lager ähnliche Farben führten, die dann changiert und anschließend den Truppen präsentiert werden mussten.

Überlieferungen lassen darauf schließen, dass das »Trooping the Colours« erstmals am 29. Mai 1660 im Rahmen der Zeremonie zur Wiederherstellung der Königs-Würde von Karl II. (1660 – 1685) durchgeführt wurde.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA




»General view of the parade Trooping the Colour.«

Vor Beginn der Parade marschieren die teilnehmenden Kompanien von zwei Regimentern der Fuß-Garden auf dem Platz der "Horse Guards Parade" in L-Formation auf.




»The King and the Queen going in state to open Parliament« (aus: »Military in London«)

Die königliche Familie verlässt gegen 10.30 Uhr den "Buckingham Palace" zu Pferd oder in Kutschen und trifft etwa eine Viertelstunde später am Platz der "Horse Guards Parade" ein. Nach der Ankunft begibt sich die königliche Familie in das "Horse-Guards"-Gebäude, von wo aus sie der Parade beiwohnen wird.




»The King and the Royal Princes leaving Buckingham Palace.«

Gegen 10.45 Uhr verlässt der Monarch - in der Regel in Begleitung des jeweiligen Thron-Folgers - "Buckingham Palace", die Residenz der königlichen Familie in London.




»A Sovereign's Escort of the Life Guards.« (aus: »Military in London«)

Eskortiert von Einheiten der "Life Guards" und der "Blues and Royals" und gefeiert von einem Spalier schaulustiger Untertanen und Touristen, defiliert der Regent über "The Mall" hin zum etwa 1.200 Meter entfernten Parade-Platz.




»The King and the Royal Princes arriving at the Horse Guards Parade.«

Gegen 11.00 Uhr treffen die Monarchen traditionell auf dem den Parade-Platz ein. Während die "Horse Guards" im Hintergrund des Parade-Platzes aufreiten, eröffnet die "Royal Horse Artillery" die Parade mit dem ersten "Royal Salute" und die Monarchen inspizieren die zur Parade angetretenen Einheiten.




»The King Taking the Salute at Buckingham Palace.«

Anschließend beziehen die Monarchen und die Angehörigen der königlichen Familie, die in den Regimentern Ehren-Ränge bekleiden, sowie die Kommandeure der aufmarschierten Einheiten ihre Plätze vor dem "Horse-Guards"-Gebäude.




»The Coldstream Guards - The Band entering Buckingham Palace« (aus »The Coldstream Guards« bzw. »Regimental Bands«)

Die eigentliche Parade beginnt mit dem Vorbei-Marsch der vereinigten Musik-Korps, die zuerst in langsamem, dann in schnellem Tempo über den Platz marschieren.




»The lone drummer.«

Gegen Ende des Vorbei-Marsches löst sich ein einzelner Trommler aus der Formation und marschiert an den Flügel der angetretenen Garde-Einheiten. Von dort schlägt er ein kurzes Signal, das den Auftakt zum nächsten Element der Parade einleitet: Dem "Escort for the Colour", über das "Handing over the Colour", hin zum "Escort to the Colour".




»The Coldstream Guards taking over the Colour at Wellington Barracks.« (aus: »«Military in London)

Die am äußersten rechten Flügel aufmarschierte Garde-Formation, deren "Kings-Colour" im Mittelpunkt steht, marschiert zu den Klängen des britischen Garde-Marsches "The British Grenadiers" zunächst geradeaus vor und schwenkt dann quer über den Platz auf das abgesetzt stehende Fahnen-Kommando zu.

Nach einem komplizierten Reglement, das in der Öffentlichkeit besondere Beachtung findet, übernimmt ein junger Offizier aus der Formation die Truppen-Fahne. Nach der Übernahme wendet er sich mit der Fahne seiner Einheit zu, die vor ihr das Gewehr präsentiert.




»The King taking the salute of the guards.«

Nach dem die Fahne durch die Reihen der angetretenen Garde-Einheiten getragen wurde - das eigentliche Zeremoniell des "Trooping the Colour", zu dem erneut die britische Hymne erklingt - beginnt die Parade der Fuß-Garde; erst im langsamen, dann im schnellen Tempo.




»The King taking the salute of the guards.«

Auf der Höhe der Monarchen senkt der Fähnrich die Truppen-Fahne; die Monarchen salutieren.




»"A march past", Horse Guards parade, Whitehall.«

Nach Abschluss des Vorbei-Marsches formiert sich die Infanterie wieder in der ursprünglichen L-Formation und überlässt das Parade-Platz der Kavallerie.




»The band of the household cavalry passing the King at Buckingham Palace.«

Auch dieser Vorbei-Ritt findet in langsamem und schnellem Tempo statt. Bei ersterem spielen die vereinigten Kapellen der Kavallerie die Märsche The Royal Horse Artillery's Slow Marsch, The Life Guards, The Blues and Royals und The Royals.




»The band of the household cavalry marching past.«

Der anschließende schnelle Vorbei-Ritt (im Trab) erfolgt für alle Einheiten unter den Klängen von "The Keel Row".




»March Past Of The Household Cavalry.«

Genau wie bei der Infanterie wird die Standarte der Kavallerie nur beim langsamen Vorbeiritt (im Schritt) gesenkt. Anschließend reiten die "Life Guards" und die "Blues and Royals" sofort zum Buckingham-Palast weiter, während der "King's Troop" der "Royal Horse Artillery" im nahen Green Park 41 Salut-Schüsse abfeuert.




»Royal Horse Artillery - The Royal Horse Artillery on their way to fire a royal Salute, passing Wellingtons Statue.« (aus: »Military in London«)

Zum Geburtstag der Königin/des Königs feuert die königliche Garde-Artillerie zu Pferd, deren "King's Troop" seit 1998 an der Parade teilnimmt, im St. James Park jährlich 21 Schuss Salut..




»The king leaving the horse guards parade at the head of the Guards.«

Nach einem weiteren Royal Salute formiert sich die Infanterie zum Abmarsch und geleitet den Monarchen zurück zum "Buckingham Palace".




»The Welsh Guards on the King´s Birthday.«

Vor der Londoner Residenz angekommen, paradieren die Fuß-Garden noch einmal vor ihren Regenten. Anschließend übernimmt das neue Garde-Regiment den Wach-Dienst und die wachhabenden Offiziere beginnen mit der Ablösung der am "Buckingham Palace" aufgestellten Posten. "The Old Guard" wird beim Wach-Wechsel durch "The New Guard" ersetzt.




»Our Fighting Regiments«





29.05.1660: Das Regiment 1st Life Guards eskortiert König Charles II. bei seinem Einzug in London zur Kröhnung.




"King James 2nd reviewing the 1st King's Dragoon guards 1685." - Die zweite Besichtigung des Regiments "1st King's Dragoon guards" durch König James.




"The Black Watch - Relieving Sentries." (Wach-Ablösung) Das Gründungsjahr des "42nd (Royal Highland) Regiment of Foot" ist strittig: Durch die Zusammenlegung von zehn "Independent Highland Companies" im Jahr 1739 wurde ein Highland-Regiment formiert, das anfänglich bzw. bis 1748 unter der Nummer 43 in der Liste der aktiven Einheiten geführt wurde. Inoffiziell feiert das Regiment jedoch das Jahr 1666, in dem König Charles II. dem Earl of Argyll gestattete, eine Kompanie von 60 Männern aufzustellen, um sein Territorium zu bewachen.




"The 7th Hussars entering London." Im Jahr 1689 wurden in Schottand 12 unabhängige Kavallerie-Einheiten errichtet, die im Jahr 1690 zu zwei Regimentern formiert und für Wach- und Streifen-Dienste in die englische Armee eingereiht wurden. 1694 wurde eine dieser neuen Einheiten zum Regiment der Königin Mary II. erhoben und erhielt den Ehren-Titel "Queen's Own Regiment of Dragons".




"The Royal (Regiment of) Artillery", 1717-1917. Field Day. Bringing guns into position, 1717.



"The Royal (Regiment of) Artillery", 1717-1917. Field Day. The Battle of Plassey, 1757.



"Argyll & Sutherland Highlanders - Returning from the Review". Das Regiment "Argyll and Sutherland Highlanders (Princess Louise's)" wurde im Rahmen der Childers-Reformen von 1881 durch Zusammenlegung des "91st (Argyllshire Highlanders)" und "93rd (Sutherland Highlanders) Regiment of Foot" formiert.."




"Gordon Highlanders - Dipping Colours to Royalty." Die "Gordon Highlanders" wurden im Rahmen der Childers-Reformen von 1881 durch Zusammenlegung des "75th (Stirlingshire)" und "92nd (der 1794 errichteten Gordon Highlanders) Regiment of Foot" formiert.




"Charge of the First Life Guards Waterloo 1815." 18.06.1815: Die Schlacht bei Waterloo. Nach der Abwehr der französischen Linien-Infanterie ließ sich General Ponsonby, Kommandeur der Union Brigade, zu einem Gegen-Angriff verleiten, der ihn und seine Reiterei bis unter die französischen Kanonen führte. Im darauf erfolgenden Angriff der französischen Kavallerie kamen er und fast die Hälfte seiner Kavalleristen ums Leben.



"The Royal (Regiment of) Artillery", 1717-1917. Field Day. At the Battle of Waterloo, 1815.



"The Royal (Regiment of) Artillery", 1717-1917. Crimean War, 1854-1855.



"Charge of the First Life Guards Kassasin 1882." 28.08.1882 - Anglo-Ägyptischer Krieg: Der nächtliche Angriff der von Amed Urabi Pasha geführten ägyptisch-osmanischen Truppen auf die am Sweet Water Canal lagernden britischen Expeditions-Truppen wurden durch den Gegen-Angriff der Household Cavalry verlustreich abgewehrt. Die Kämpfe leiteten die Besetzung Ägyptens ein und endete mit dem britischen Mandat über den Suez-Kanal.



»Military in London«





Grenadier Guards. Von Karl II. im Jahr 1656 im Exil zu Brügge errichtet. Obwohl jünger als die 1650 unter Cromwell errichtete Coldstream Guard steht die Grenadier-Garde - als von Beginn an königliche Wache - auf dem ersten Rang der fünf Garde-Regimenter.




Changing Guard at St James. Grenadier Guards - Scots Guards. "The Old Guard" wird beim Wach-Wechsel durch "The New Guard" ersetzt. Täglich werden Abteilungen der Garden zu Fuß, die in der Londoner Wellington- oder Chelsea-Kaserne garnisoniert sind, zur Bewachung des Buckingham Palace und des St. James's Palace abkommandiert. Vor der eigentlichen Wach-Ablösung - zu dem traditionell die diensthabende Regiments-Kapelle aufspielt - inspizieren die mit der Fahnen-Wache betrauten Offiziere die Mannschaften der neuen Wache.




Visiting Guards at St James. Grenadier Guards. Verantwortlich für die Kontrolle der aufgestellten Wachen ist der Wachhabende Offizier, der die einzelnen Posten innerhalb des 24-stündigen Wach-Dienstes regelmäßig aber nicht zu festen Zeiten inspiziert. Begleitet wird er vom Sergeanten der Wache und zwei Grenadieren; mit Einbruch der Dunkelheit kommt noch von einem Trommler, der eine Laterne trägt.




Changing Guard at St James (Grenadier Guards). Standorte des wachhabenden Garde-Regiments sind neben den angestammten Kasernen Buckingham und St James’s Palace auch die Bank von England. Wenn die Monarchen im Buckingham-Palast weilen, stellen 3 Offiziere und 40 Soldaten von einem der fünf Regimenter der "Household Division" die Palast-Wache, ist die königliche Familie außer Haus, marschieren 3 Offiziere und 31 Gardisten zur täglich um 11.00 Uhr angesetzten Ablösung auf. Auf dem Tower Green (Tower of London) findet die Ablösung täglich um 11.30 Uhr statt. Die Wache, die von einem Offizier, 5 Unteroffizieren und 15 Gardisten gestellt wird, eskortiert jeden Abend um 21.50 Uhr den Chief Yeoman Warder (Oberster Wärter des Towers) zur Ceremony of the Keys.



The Coldstream Guards - Changing Sentry Guards outside Buckingham Palace - The Coldstreams relieving the Grenadiers (Postenablösung der Wache vor dem Buckingham Palace - Die Coldstreams lösen die Grenadiers ab). Im Jahr 1650 als Monck's Regiment of Foot unter Cromwell errichtet, wurde es 1670 für seine Verdienste bei der Wiederherstellung der englischen Monarchie mit dem Ehren-Titel Coldstream ausgezeichnet. Coldstream ist eine schottische Ortschaft an der Grenze zu England, von dem aus das Regiment zur Rettung des Königs zog.




The Coldstream Guards - Changing Guard at St James. Seit 1660 bewachen die Garden die königlichen Paläste. Bis zur Krönung von Königin Victoria im Jahr 1837 war St James’s Palast Londoner Residenz des jeweiligen Monarchen, wurde anschließend Wohnsitz des Prince of Wales und Verwaltungssitz der Monarchie. Die Wachablösung marschiert von April bis Juli täglich -, ansonsten alle zwei Tage um 11.15 Uhr durch den St. James’s Park zum Buckingham-Palast und kehrt um 12.05 Uhr zum St. James’s Palace zurück.




The Coldstream Guards - Field Officer Review Order.




The Coldstream Guards - The Bank of England Guard. Unter dem Kommando eines Offiziers stellen täglich 20 Gardisten, 1 Trommler oder Pfeiffer, 1 Sergeant und ein Corporal die Nachtwache für die Bank von England. Nach der paar-weisen Anordnung der Knöpfe zeigt das Motiv einen Wach-Zug der Coldstream Guards.




The Bank of England Guard. The Coldstream Guards entering the Bank of England.




The Coldstream Guards - Sentry outside Buckingham Palace.




The Coldstream Guards - Drummer.




The Coldstream Guards - The band entering Buckingham Palace (auch in »Regimental Bands«).




The Scots Guards. Errichtet im Jahr 1642 von Archibald Campbell, 1st Marquess of Argyll, gegen die irische Rebellion.




Changing Guard. Kontrollen und Ablösungen der Posten wurden stets vomm Wachhabenden Offizier durchgeführt, der die neue Wache dabei jedesmal in den Posten-Bereich und die hier zu beachtenden Besonderheiten einwies. Diese Pflichten wurden in Kurzform und eingefasst in einem Rahmen auch innerhalb des Posten-Häuschens aufgelistet.




The Scots Guards - The Relief.




The Scots Guards - The regiment marching to a state ceremonial




The Scots Guards - The officer visiting patrol.




The Scots Guards - Piper.




The Irish Guards. Errichtet 1900 auf Anordnung von Königin Victoria aus verdienstvollen Angehörigen der irischen Regimenter aus dem Burenkrieg.




The Kings Guards (Irish Guards) leaving Buckingham Palace. Nach erfolgter Wach-Ablösung marschiert die alte Garde - unter dem Spiel der ebenfalls abgelösten Kapelle - zurück in die Unterkunft der Wellington- oder Chelsea-Kaserne.




The Welsh Guards on the King´s Birthday. Die "Waliser Garde" wurde auf Befehl von König Georg V. am 26. Februar 1915 als fünftes Regiment der Fuß-Garde gegründet (was man an der Konstellation der zu zwei Fünfer-Reihen gruppierten Knöpfen am Rock -, auf den Ärmel-Patten und den Schößen erkennt).




The Welsh Guards - The Band of his Majestic´s Welsh Guards (aus: »Military in London«).




Mounted Sentry (Wach-Posten zu Pferd). Zwei berittene Posten wechseln ihre Wache täglich zwischen 10:00 und 16:00 Uhr vor dem Gebäude der Horse Guards, das bis 1904 Hauptquartier des britischen Generalstabs war und anschließend Unterkunft der Guards Division wurde. Durch das Tor gelangt man direkt zum St James’s Palace, der ehemaligen Residenz der britischen Monarchen.




1st Regiment of Life Guard. Formiert 1788 durch Zusammenlegung des "1st Troop of Horse Guards" sowie des "1st Troop of Horse Grenadier Guards".




The Life Guards marching through the park. Neben dem zeremoniellen "Trooping the Colour" ist der alltägliche Dienst in der Londoner Garnison für die britischen Garden zu Fuß und zu Pferd von einer Vielzahl von Paraden und Aufzügen erfüllt, deren Tradition teilweise bis ins 17. Jahrhundert zurückreichen. Changing The Queen's Life Guard - die Parade der Horse Guards - findet seit dem Jahr 1660 jeden Sonntag statt...




2nd Regiment of Life Guard at Whitehall. Formiert 1788 durch Zusammenlegung des "2nd Troop of Horse Guards" sowie des "2nd Troop of Horse Grenadier Guards". Im Jahr 1922 mit dem "1st Life Guards" zum Regiment "Life Guards" vereinigt.




The Band of the Life Guards in State Dress.




Mounting Guard at Whitehall. Die britische "Household Cavalry" (Garde-Kavallerie) besteht aus den 1788 errichteten "Life Guards" und den ursprünglich 1650 von Oliver Cromwell formierten "Blues" (Royal Horse Guards).




The Royal Regiment of Horse Guards (The Blues). Das Regiment wurde 1650 in Newcastle unter Cromwell als Kürassier-Regiment errichtet und 1660 als "Earl of Oxford's Regiment" offiziell in die Britische Armee eingereiht. Aufgrund der blauen Röcke, die das Regiment von Beginn an trug, erhielt es den Spitz-Namen "The Oxford Blues".




The Royal Regiment of Horse Guards, coming off King´s Guard at White Hall, passing Buckingham Palace.




21st Lancers. Errichtet 1858 in Bengal für die "East India Company" als "3rd Bengal European Light Cavalry" wurde das Regiment noch im gleichen Jahr der Kron-Regierung und damit dem Armee-Kommando unterstellt. Als "21st Regiment of Hussars" wurde es dann 1862 offiziell in die britische Armee eingereiht und 1897 wieder als Lanzier-Regiment umgerüstet. 1898 erhielt es den Ehren-Titel "Empress of India's Lancers".




Royal Horse Artillery - A Mounted Officer and Trooper of Royal Horse Artillery. Die "Royal Horse Artillery" (RHA) wurde 1793 nach preussischen Vorbild als schnell bewegliche Artillerie zur Unterstützung der britischen Truppen errichtet, die gegen die französische Revolutionsarmee entsandt worden waren. In der Regel sollten die Batterien der Artillerie zu Pferd den Kavallerie-Einheiten beigegeben werden; die britische Generalität, die Reformen überwiegend ablehnend gegenüberstanden, erkannten die ihnen hier gegebenen Möglichkeiten jedoch nicht und setzten auch die leichte Artillerie als konventionelle Feld-Artillerie ein.




Royal Horse Artillery - A Battery of the Royal Horse Artillery Galloping to a Fresh Position. Die "Royal Horse Artillery" (RHA) ist bekannt für die Salutschüsse, die im Hyde Park bei Paraden, Empfängen und einer Reihe traditioneller Anlässe abgefeuert werden. Trotzdem ist die "Royal Horse Artillery" - seit 1947 ist nur noch der "King's Troop" zu Pferd - als Artillerie der Garde eine reguläre Kampf-Einheit.




Royal Horse Artillery - The Royal Horse Artillery on their way to fire a royal Salute, passing Wellingtons Statue. Zum Geburtstag der Königin/des Königs feuert die Garde-Artillerie im St. James Park jährlich 21 Schuss Salut.




Royal Horse Artillery - On the March.




Royal Horse Artillery - The Drums.




The Colours of the Honble Artillery Compy. (The Volunteers).




»The Drums & Band«





"2nd Dragoons (The Royal Scots Greys) - Band & Drums Horses.".




"21st Lancers - Band & Drums Horses." Das Regiment wurde im Jahr 1858 von der East India Company als "3rd Bengal European Light Cavalry" formiert und noch im gleichen Jahr unter das Kommando der britischen Krone gestellt. 1862 wurde es als "21st Lancers (Empress of India's)" offiziell in die reguläre Armee eingereiht.




»Famous British Battles«





26.08.1346: Schlacht bei Crécy. Nachdem der französische König Philipp VI. beinahe sämtliche Engländer aus ihren Besitzungen in der Normandie vertrieben hatte, landete im Sommer 1346 ein englisches Heer in Frankreich. Die Schlacht bei Crécy eröffnete den Hundertjährigen Krieg.




13.08.1704: Schlacht von Blenheim (Höchstädt an der Donau). Spanischer Erbfolgekrieg: Sieg der englisch-kaiserlichen Allianz unter John Churchill, 1. Duke of Marlborough, Eugen von Savoyen über die Franzoswen und Bayern unter Marschall Tallard und Kurfürst Maximilian II. Emanuel.




27.06.1743: Die Schlacht bei Dettingen. Österreichischer Erbfolgekrieg: Die aus britischen, österreichischen und hannoverschen Truppen bestehende, rund 35.000 Mann starke "pragmatische Armee", schlägt die etwa 70.000 Mann zählende französische Armee, die sich daraufhin über den Rhein zurückzieht.




23.06.1757: Die Schlacht bei Plassey (Bengalen). Um die zunehmende Vormacht der britischen East India Company zurückzudrängen, hatte der Nawab von Bengalen in Kolkata Kalkutta angegriffen und besetzt, die Handels-Niederlassungen zerstört und 146 Europäer inhaftiert. Die weit unterlegenen Truppen der britischen Kolonial-Truppen zerschlugen das Heer und übernahmen die Macht im letzten bis dahin unabhängigen Staat auf dem Indischen Sub-Kontinent.




Schlacht von Cateau. Im Rahmen des ersten Koalitionskrieges (1792–1797) kam es im Frühjahr 1794 zwischen den Alliierten und der französischen Revolutionsarmee in den Ebenen von Cateau zu einer ganzen Reihe von von kleineren Begegnungsgefechten, Scharmützel und größeren Schlachten. Am 25. April attackierten die "1st King's Dragoon Guards" eine französische Geschütz-Stellung und erbeuteten sämtliche Kanonen samt Munition und Fuhrpark. In Anerkennung dieses Angriffs belohnte der Herzog von York das Regiment mit 500 Pfund.




08.03.1801: Schlacht von Abukir. Gegen die etwa 24.000 von Napoleon in Ägypten zurückgelassenen Soldaten wurde eine britische Expeditionstruppe unter Sir Ralph Abercromby entsandt. Die Landung, die unter dem Feuer von 10 französischen Geschützen stand, war äußerst verlustreich - leitete aber die Schlacht und die anschließende Belagerung von Alexandria ein.




21.08.1808: Schlacht bei Vimeiro. Vier Tage nach der Schlacht von Roliça wird die britisch-​portugiesische Armee unter Arthur Wellesley, stellvertretender Kommandeur des britischen Expeditionsheeres, von den Franzosen unter General Junot angegriffen. Den Briten gelingt es nicht nur, die Franzosen zurückzuschlagen, sondern auch die Geschütze zu erbeuten, die die Highlander gegen die Franzosen richten.




16.01.1809: Schlacht bei La Coruña. Das britische Expeditionsheer, das unter Sir John Moore von Portugal aus nach Spanien marschiert war um die Spanier gegen die Franzosen zu unterstützen, wurde von der französischen Übermacht zurückgeschlagen und zog sich überstürzt nach La Coruña zurück. Der weitere Rückzug auf die dort ankernde britische Flotte führte zur Ablösung Moores: Neuer Oberbefehlshaber wurde Sir Arthur Wellesley, der spätere Duke of Wellington.




27.09.1810: Schlacht bei Buçaco. Das britisch-portugiesische Heer unter Wellington siegt über die französische Armee unter Marschall André Masséna.




06.04.1813: Die Schlacht um Badajoz: Zwischen dem April 1811 bis zum April 1812 hatte die englisch-portugiesische Armee dreimal versucht, die Stadt Badajoz samt ihrer strategisch wichtigen Festung von Badajoz, die im März 1811 kampflos an die Franzosen gefallen war, zu belagern und zur Kapitulation zu zwingen. Erst der äußerst verlustreiche Sturm-Angriff zwang die französische Garnison zur Aufgabe.




21.06.1813: Die Schlacht bei Vittoria. Wellington persönlich führte die 3. Division direkt in das Zentrum des Angriffs. Unter Aufgabe sämtlicher Kanonen und des gesamten Trains flohen die Franzosen unter Marschall Jourdan und verloren die Schlacht.




18.06.1815: Die Schlacht bei Waterloo. Angriff der "1st (King's) Dragoon Guards". Der von Ponsonby eingeleitete Angriff der "Union- and Household-Cavalry" warf zwar den Vormarsch der französischen Infanterie zurück, doch erfuhren die Briten anschließend unter den Stellungen der französischen Artillerie und dem vernichtenden Gegenangriff der französischen Kavallerie erhebliche Verluste. Fast die Hälfte der britischen Kavallerie blieb auf dem Schlachtfeld.




18.06.1815: Die Schlacht bei Waterloo. Angriff der "The Royal Scots Greys" (2nd Dragoon Guards). Die Attacke der "Scots Greys" bei Waterloo - insbesondere die Erbeutung des Adlers des 45. französischen Linien-Infanterie-Regiments - wurde legendär; für bewiesene Tapferkeit erhielt das Regiment anschließend eine s.g. "Clasp" mit dem Schriftzug »Waterloo«.




19.10.1914: Beginn der ersten Flandern-Schlacht (First battle of Ypres; 19. Oktober bis 22. November 1914). Trotz schwerster Verluste konnte die Absicht der deutschen Führung, durch einen Angriff der 4. Armee entlang der Kanal-Küste das britische Expeditionskorps (British Expeditionary Force) abzuschneiden, nicht verwirklicht werden (Charge of the »1st Life Guards» at Klein Zillebeke 1914).




»Soldatenleben«





16.08.1705: "Die Preussen bei Cassano." Nach Richard Knötel (1857-1914). Spanischer Erbfolgekrieg: An der Seite der Österreicher kämpfen die Preussen gegen die Armee des französischen Königs Ludwigs XIV., der die überraschend geerbte spanische Krone für seinen Enkel, Philipp V., vor den Habsburgern bewahren will.




"Preussische Husarenpatrouille im Siebenjährigen Krieg". Nach dem Original-Gemälde von Richard Knötel (1857-1914).




23.07.1812: Schlacht bei Garcia Hernandez. Halbinsel-Krieg: Die schweren Dragoner der englisch-deutschen Legion (Kings German Legion) bei Garcia Hernandez. Nach Richard Knötel (1857-1914).




04.03.1813: Kampf am Halle`schen Tore zu Berlin am Morgen des 4. März 1813. Nach Richard Knötel (1857-1914).




"Nächtlicher Alarm". Nach Richard Knötel (1857-1914).




18.06.1815: The "Scots Greys" bei Waterloo. Nach Orlando Norie (1832-1901).




"Deeds of british Heroism." Waterloo - Attack on Hougoumont and the Burning of the Farmhouse. Nach Robert Alexander Hillingford (1828-1904).

18. Juni 1815: Waterloo - Die Schlacht um Hougoumont. Napoleons eigentlich als Ablenkung geplanter Angriff auf Wellingtons linken Flügel entwickelte sich bald zu einer Schlacht, in die mehr und mehr Regimenter der französischen Linien-Infanterie verwickelt wurden. Zwar gelang es den Franzosen, den Hof des von der britischen Garde und den legendären Scharf-Schützen erbittert verteidigten Gehöfts von Hougoumont zu stürmen, doch wurde auch dieser Angriff von den Briten zurückgeschlagen, und Napoleon gab schließlich den Befehl, den Angriff abzubrechen und den Guts-Hof mit Haubitzen in Brand zu schießen.




"Rückkehr von der Parade". Nach Richard Knötel (1857-1914).




... sonstige:





2nd Dragoons (The Royal Scots Greys). Officer.

Das Regiment wurde im Jahr 1678 als "Royal Regiment of Scots Dragoons" durch Zusammenlegung von drei schottischen Reiter-Regimentern errichtet, die bislang nur mit Wach-, Patrouillien- und Sicherungs-Diensten gegen das im schottischen Hochland währende Banden-Unwesen beauftragt waren. 1681 erhielt es den Namen "The Royal Regiment of Scots Dragoons" und wurde 1694 als "4th Dragoons" in die britische Kavallerie eingereiht.




2nd Dragoons (The Royal Scots Greys). Sentry Review Order. A Squadron in Khaki Drill Order.

1707 erhielt es schließlich den Titel "The Royal North British Dragoons" (wobei "North Britain" allgemein das Gebiet des König-Reiches Schottland bezeichnete) und rückte infolge von Auflösungen auf den 2. Platz der Liste britischer Linien-Kavallerie-Regimenter auf.




2nd Dragoons (The Royal Scots Greys). File Out - Trooper Review Order.

Infolge der seit 1693 belegt einheitlich gerittenen Schimmel – weiße Pferde von beliebiger Rasse und Fell-Farbe, die aufgrund des "Grey"-Gens im Lauf der Jahre weiß werden - führt das Regiment seit Ende des 17. Jahrhunderts den Spitznamen "Grey Dragoons". Ab 1877 wurde diese Bezeichnung dann offiziell verwendet und das Regiment wurde unter dem Namen "2nd Dragoons (Royal Scots Greys)" geführt.




2nd Dragoons (The Royal Scots Greys). Trumpeters.

In Anerkennung des Sieges über das französische Regiment du Roi in der Schlacht bei Ramillies 1706 wurde das Regiment mit hohen Grenadier-Mützen in der damals im britischen Heer üblichen Form einer Mitra ausgezeichnet. Diese Stücke wurden 1768 durch Bärenfell-Mützen ersetzt.




2nd Dragoons (The Royal Scots Greys). The Drums and Band.

Aufgrund des Einflusses traditionell geprägter Offiziere im Armee-Stab, die der festen Überzeugung waren, Kavallerie-Attacken auch in den Kriegen des 20. Jahrhunderts ausführen zu können, erhielt das Regiment nach dem ersten Weltkrieg seine Pferde zurück. Erst 1941 erfolgte die Umformierung in ein Panzer-Regiment.





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tricolor   ... mit Motiven aus dem russischen Raum.

   Flagge des Russischen Zarenreiches von 1914 bis 1917 in den panslawischen Farben.






Flags of the nations - Russia
Flags of the nations - Russia.
Glitter-Postkarte um 1914 von William Henry Barribal (1873-1956)



Inhalts-Verzeichnis




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Leibgarde-Jäger-Regiment
1796-1896
Post-Karte zum 100-jährigen Bestehen des russischen "Leibgarde-Jäger-Regiments" (St. Petersburg)

 "Русская армия 1812 г." (Die russische Armee 1812)



Postkarten-Serie zur Uniformierung der russischen Armee um 1812.


Die folgende Serie habe ich während meines letzten Besuchs der Sowjetunion im Jahr 1990 entdeckt. Obwohl die wirtschaftliche Situation im Land nach wie vor sehr schwierig war, hatten die von Michail Gorbatschow eingeleiteten Reformen in vielen Bereichen zu offensichtlichen Änderungen geführt: Nicht nur, dass die meisten Menschen, die wir kannten und kennengelernt haben, uns weitaus entspannter begrüßten; auch waren die Vertreter der russisch-orthodoxen Kirche auf den Straßen wieder überall präsent und… die Aufarbeitung der Geschichte des zaristischen als auch bolschewistischen Russlands hatte grundsätzlich neue Forschungen, Sichten und Möglichkeiten eröffnet.


Die hier vorgestellten Sammler-Karten, die aufgrund umfangreicher Erläuterungen auf der Revers-Seite nicht für den Post-Versand vorgesehenen waren, wurden zwischen 1986 und 1989 von dem – in der damaligen Sowjetunion/im heutigen Russland – augenscheinlich sehr populären Illustrator Oleg Parkhaev gefertigt, der das russische Militär und den Vaterländischer Krieg zu seinem Thema gemacht hat. Die insgesamt 128 Karten im Standard-Format Din A6 (148 x 105 mm) verteilen sich über 8 Serien zu jeweils 16 Karten, die bsph. das Erscheinungsbild der regulären Garde- und Linien-Truppen als auch der irregulären Kosaken-Verbände wiedergeben. Besonders anschaulich und informativ sind die Karten mit Details zur Bewaffnung und Ausrüstung.


Kunst-Verlag "Izobrazitelnoe iskusstvo"; Moskau 1989


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Einband zur Serie "Garde-Infanterie"




Leibgarde-Regiment "Preobraschenski": Gefreiter und Stabs-Offizier

Das Leibgarde-Regiment "Preobraschenski", eines der ersten beiden Regimenter der russischen Garde (das zweite ist das Leibgarde-Regiment "Semenovski"), wurde in den 90er Jahren des 17. Jahrhunderts aus den "Kinder-Soldaten" von Zar Peter I. gebildet. 1812 befanden sich drei Bataillone des Regiments in die 1. Westarmee, die vom General der Infanterie M. B. Barclay de Tolly kommandiert wurde. Der Kommandeur des Regiments war Generalmajor G. V. Rosen. Am 26. August 1813 wurde das Regiment mit dem Kreuz des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Für die in der Schlacht von Kulm am 18. August 1813 vollbrachten Heldentaten" ausgezeichnet.

Kulm (heute Chlumec) ist ein Dorf in der Tschechischen Republik, in dem eine Schlacht zwischen der alliierten Armee (russische, preussische und österreichische Truppen) und dem französischen Korps von Generalleutnant Vandamme stattfand. In Kulm verloren die Franzosen bis zu zehntausend Tote und Verwundete, zwölftausend Gefangene, 84 Kanonen und den gesamten Gepäck. Auch der Feldherr selbst geriet in Gefangenschaft. Die Verluste der Alliierten beliefen sich auf etwa zehntausend Mann. Der Sieg bei Kulm bestärkte die Soldaten der alliierten Armeen, festigte die anti-napoleonische Koalition und trieb Napoleon zum Rückzug nach Leipzig, wo die Franzosen eine vernichtende Niederlage erlitten.

Die Uniformen für die Garde wurden aus bestem Stoff genäht; sie zeichneten sich durch ihre Eleganz und beste Verarbeitung aus. Unabhängig von den Änderungen in den Details; der Zeit, den Kriegsbedingungen, der Mode, blieb die Uniform der Soldaten des russischen "Preobraschenski"-Regiments in der von Peter I. eingeführten Tradition - ein dunkelgrüner Rock mit rotem Abzeichen.

Ab Januar 1812 wurden in der gesamten Armee Kragen mit Haken eingeführt; der "Kiever" (Tschako-Modell) niedriger und geschwungener als das vorherige Modell (nach oben ausladend), mit einem großen "Zusammenbruch". Die Stabs-Offiziere trugen Schulterklappen mit dünnen Fransen.

Die Gefreiten waren mit Steinschloss-Musketen vom Kaliber 17,7 mm mit einer Reichweite von etwa 300 Schritt bewaffnet, dazu dreikantige Bajonette und kurze Infanterie-Säbel. Die Stabsoffiziere verfügten über Pistole und Degen.




Leibgarde-Regiment "Semjonowski": Bataillons-Tambour

Im Jahr 1812 befanden sich drei Bataillone des Leib-Garde-Regiments "Semjonowski" in der 1. Westarmee und hier im 5. Korps der Garde-Infanterie-Division. Der Regimentskommandeur war K.A.Kridener. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Tapferkeit genoss er die Sympathie und den Respekt der Soldaten. Die Liste des Regimentsangehörigen zierten u.a. die Namen von P. Y. Tschaadajew (später Philosoph), der bei Borodino zum Fähnrich befördert wurde, I.D. Jakuschkin und M.I. Murawjow-Apostol (später Dekabristen), die auf dem Bataillons-Fahnen standen.

In den Aufzeichnungen des Regimentsleutnants A.V. Chicherin lesen wir: "Der Traum, mein Leben für das Herz des Vaterlandes zu geben; der Drang, gegen den Feind zu kämpfen; die Wut gegen die Barbaren, die in mein Land eingedrungen sind; unwürdig, ihnen auch nur ein Ährchen zu gönnen; wo auf den Feldern die Hoffnung gedeiht, sie bald zu vertreiben und mit Ruhm zu gewinnen – dies alles hob meinen Geist. Das Leben vieler junger Offiziere endete in Kulm. Das Leben eines jungen Offiziers wurde Kulm gebrochen."

Am 26. August 1813 erhielten die Fahnen des "Semjonowski"-Leib-Garde-Regiments das Kreuz des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Für die am 18. August 1813 in der Schlacht von Kulm vollbrachten Heldentaten."

Jedes Regiment der russischen Armee gliederte sich in drei Bataillone und hatte insgesamt 48 Trommler. Die Trommel war ein Parade -, Signal- und Marsch-Instrument. Ihr Klang sollte die Moral der Soldaten vor der Schlacht stärken, begleitete sie auf dem Marsch und bei der Parade. Die Tamboure trommelten Märsche wie: "Auf der Wacht", "Alltäglich", "Kolonne", "Trauermarsch" sowie Schlacht-Signale: "Zum Sammeln" (Zur Fahne), "Achtung", "Vorwärts" uvm. Mit dem "Garde-Marsch" hatten die Regimenter "Preobrazhenski", "Semenovski" und "Izmailovski" ihr eigenes spezielles Schlacht-Signal.

Zum Unterschied zu den anderen Garden trug das Regiment "Semjonowski" den allen Garde-Regimentern gemeinen Rock mit hellblauen Kragenspiegeln (und Aufschlagspatten) und roter Paspelierung; die Litzen auf Kragen- und Ärmelpatten von gelbem Band. Als besondere Abzeichen trugen die Tamboure auf den Schultern "Schwalbennester" in der Farbe der Achselklappen. Dazu die Ärmel und beide Seiten der Knopfleisten mit gelber Band-Stickerei.




Leibgarde-Regiment "Izmailovski": Subaltern-Offizier

Das Leibgarde-Regiment "Izmailovski" wurde im Jahr 1730 gegründet. Im Vaterländischen Krieg von 1812 war es der 1. Westarmee und hier dem 5. Korps der Garde-Infanterie-Division zugeteilt. Kommandeur des Regiments war Oberst M.E. Khrapovitsky. Bei Borodino verdiente sich das Regiment "Izmailovski" unvergesslichen Ruhm. General der Infanterie D.C. Dochturow, den die Soldaten wegen seiner Tapferkeit "den Eisernen" nannten, beschrieb Marschall Kutusov den Heldenmut: "Für die beispielhafte Furchtlosigkeit, die die "Izmailovski"- und die "Litauische"-Garde an diesem Tag gezeigt haben, kann ich nicht genug lobende Worte finden! Mit der Deckung der linken Flanke beauftragt, hielten sie dem Dauer-Feuer der gegnerischen Artillerie unerschütterlich stand; blieben - von Kartätschen überschüttet, trotz höchster Verluste - in bester Ordnung, und sämtliche Reihen - von der ersten bis zur letzten, eine vor der anderen – zeigten auf den Höhen Semjonowskojes mutig ihre Todesbereitschaft ohne dem Feind nachzugeben…".

Die "Izmailovsky", die "Litauische" und die "Finnische" Garde waren auf dem Höhenzug von Semjonowskoje in Karrees formiert. Unter ständigem Feuer der feindlichen Artillerie wehrten sie über sechs Stunden die Angriffe der Kürassiere des Korps von General Nansouty ab. Jeder zweite Gardist blieb auf dem Schlachtfeld, der Regimentskommandeur wurde verwundet, verließ aber nicht das Schlachtfeld. Nach der Schlacht beglückwünschte Generalleutnant P.P. Konovnitsyn den Helden: "Lassen Sie mich den tapferen Kommandeur eines beispiellosen Regiments umarmen." Für den Einsatz in der Schlacht von Borodino erhielt Oberst M.E. Khrapovitsky den Rang eines Generalmajors. Als Belohnung für den Einsatz erhielt das "Izmailovski"-Regiment das Banner des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Zur Auszeichnung für die Bekämpfung und Vertreibung des Feindes von den Grenzen Russlands im Jahre 1812". Auch in der Schlacht von Kulm zeichnete sich die "Izmailovski"-Garde; das Regiment erhielt hierfür zwei silberne Trompeten.

Die Standard-Garde-Uniform für sämtliche unteren Ränge des "Izmailovski"-Regiments hatte dunkelgrüne Kragen (und Aufschlagspatten) mit roter Paspelierung; die Litzen auf Kragen- und Ärmel-Patten von gelbem Band. Die Litzen der Offiziere Gold gestickt und goldene Epauletten.




Regiment "Litauische Leib-Garde": Subaltern-Offizier und Soldat

Das Litauische Leibgarde-Regiment wurde im November 1811 errichtet. Kommandeur des Regiments war Oberst I.F. Udom. Im Vaterländischen Krieg von 1812 war es der 1. Westarmee und hier dem 5. Korps der Garde-Infanterie-Division zugeteilt, nahm an der Schlacht von Witebsk teil, erhielt die eigentliche Feuertaufe jedoch auf dem Schlachtfeld von Borodino. Der Regimentskommandeur berichtete: "Das feindliche Feuer, das unsere Reihen zerfetzte, verursachte keine Unordnung. Die Reihen wurden mit derartiger Gelassenheit geschlossen, dass man hätte glauben können, sie standen weit außerhalb der Reichweite."

In dieser Schlacht verloren die Litauer 37 Offiziere und 1.040 Mann aus unteren Rängen; nach der Schlacht zählte das Regiment nur 9 Offiziere und 699 Soldaten. Auch Oberst Udom war schwer verwundet. Für seine Verdienste in der Schlacht wurde zum Generalmajor befördert.

Die "Litauische Garde" nahm ebenfalls an der Schlacht bei Malojaroslawez teil. Achtmal - nach anderen Berichten zwölfmal - wurde die Stadt erobert und wieder verloren und dabei vollständig zerstört, aber schließlich gelang es der russische Armee, Napoleon vom Weg in die südlichen Provinzen abzudrängen. Damit waren die Franzosen dazu verurteilt, sich über Smolensk (dem verbrannten Weg ihres Vormarsches) zurückziehen zu müssen. Das Regiment nahm auch an der Auslandskampagne (Befreiungskriege 1813) teil. Im Jahre 1813 erhielt es das Banner des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Zur Auszeichnung für die Bekämpfung und Vertreibung des Feindes von den Grenzen Russlands im Jahre 1812".

Zur Standard-Garde-Uniform trug Regiment rote Kragen und Ärmelaufschläge vom Ulanen-Typ; die Litzen auf Kragen- und Ärmel-Patten von gelbem Band; die Offiziere Stickereien aus Goldfäden.




"Leib-Grenadier-Regiment": Subaltern-Offizier

Im Jahr 1756 wurde in Riga das 1. Regiment "Grenadiere" gegründet. Für bewiesene Tapferkeit gegen die Türken wurde es 1775 mit dem Ehren-Titel "Leib-Grenadiere" ausgezeichnet; 1760 erhielt es für die Eroberung Berlins (im Rahmen des 7-Jährigen Krieges ) zwei silberne Trompeten.

Während des Vaterländischen Krieges standen zwei aktive Bataillone des Regiments in der 1. West-Armee, hier in der 1. Grenadier-Division, die dem 3. Corps von Generalleutnant N.A. Tuhkov angehörte; das (III.) Ersatz-Bataillon war dem Corps von Generalleutnant L.A.P. Sayn-Wittgenstein. Kommandeur des Regiments war Oberst P.F. Zheltukhin. Im August 1812 kämpfte das Regiment in der Schlacht von Lubin. Dies war einer der Versuche Napoleons die russische Armee in eine entscheidende Schlacht zu zwingen und in eine ungünstige Position zu drängen. Doch der Versuch schlug fehl. Von den 30.000 Soldaten der französischen Armee, die an der Schlacht teilgenommen haben, wurden etwa 8.800 getötet und verwundet; die 17.000 Mann umfassenden russischen Truppen verloren rund 5.000. In der Schlacht von Borodino deckten die beiden Bataillone des Regiments nahe des Dorfes Utitsa die äußerste linken Flanke der Aufstellung und wehrten hier die Angriffe des Corps Poniatowski ab. Während dieser Kämpfe wurde Generalleutnant Tuhkov tödlich verwundet. Anschließend kämpfte das Regiment in den Schlachten von Tarutino, Malojaroslawez und bei Krasnoi. Das 2. Bataillon beteiligte sich in der Doppel-Schlacht von Kljastizy-Jakubowo an der Straße zwischen Polozk und Sebesch, in Chashniky und an der Beresina.

Für bewiesenen Mut und Tapferkeit im Krieg von 1812 wurde das Regiment in den Garde-Status erhoben und bekam die Bezeichnung "Leib- Grenadier-Garde-Regiment". Wie die anderen Garden erhielt es das Banner des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Zur Auszeichnung für die Bekämpfung und Vertreibung des Feindes von den Grenzen Russlands im Jahre 1812". 1813 nahm das Regiment an der Auslandskampagne (Befreiungskriege 1813) teil; im Jahre 1814 standen das 1. und 3. Bataillon in Paris.

Zur Standard-Garde-Uniform trug Regiment rote Kragen und Ärmelaufschläge; auf den gleich-farbigen Schulter-Klappen goldene Initialen "Л.Г. " (L.G.: Leib-Garde); auf Kragen- und Ärmel-Patten goldene Knöpfe; die Offiziere Stickereien aus Goldfäden; Mannschaften von weißem Flecht-Band.




Soldat vom Grenadier-Regiment "Pawlowski"

1812 befanden sich zwei aktive Bataillone des Pawlowski-Regiments in der 1. Grenadier-Division des 3. Corps unter Generalleutnant N.A. Tutschkow, das der 1. West-Armee angehörte. Das (III.) Reserve-Bataillon war dem Corps von Generalleutnant L.A.P. Sayn-Wittgenstein beigegeben. In der Schlacht von Borodino verlor das Pawlowski-Regiment 345 Soldaten und Offiziere; auch der Kommandant G.L.Ch. v. Richter wurde schwer verwundet. Anschließend kämpfte das Regiment in den Schlachten von Tarutino, Malojaroslawez und bei Krasnoi. Das 2. Bataillon zeichnete sich besonders beim Sturm "unter schwerem feindlichem Feuer über die lodernde Brücke" in der Doppel-Schlacht von Kljastizy-Jakubowo aus, wo es die Franzosen mit Bajonetten aus der Stadt warf. Dann kämpfte das Regiment in Polozk, in Chashniky und an der Beresina.

Für bewiesenen Mut und Tapferkeit erhielt das Regiment Garde-Status und wurde als Leib-Garde-Regiment "Pawlowski" in die "junge" Garde eingereiht. Es erhielt das Banner des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Zur Auszeichnung für die Bekämpfung und Vertreibung des Feindes von den Grenzen Russlands im Jahre 1812". Im anschließenden Auslands-Feldzug nahm das Regiment an vielen Schlachten teil; 1814 marschierte es feierlich in Paris ein. Das Pawlowski-Regiment kann auf eine glorreiche Helden-Geschichte und besondere militärische Traditionen verweisen.

Für Grenadier-Einheiten wurden bevorzugt Soldaten von großer und kräftiger Statur ausgewählt, die mutig waren und im militärischen Dienst bereits Erfahrungen gesammelt hatten. Aufgabe der Grenadiere war die Flanken-Deckung der kampfbereiten Truppen. Bewaffnet waren sie mit glattläufigen Gewehren (samt Bajonett) und kurzen Infanterie-Säbeln.

Auf ihren Köpfen trugen sie die hohen Grenadier-Mützen (nach preussischen Vorbild) mit kupfernem Schild, in das der zweiköpfige russische Adler geprägt war. Und wurde die als "Mitra" bezeichnete Grenadier-Mütze zu Beginn des 19. Jahrhunderts bei den Grenadieren der anderen Regimenter durch den Tschako ersetzt, behielten die Garde-Grenadiere des Pawlowski-Regiments auf Befehl des Zaren Alexander I. die Stücke, mit denen das Regiment in diversen Schlachten gekämpft hatten, als Auszeichnung für hervorragenden Mut, Tapferkeit und Furchtlosigkeit "so dass zu Ehren des Regiments die jetzt darin befindlichen Kappen in der Form belassen werden sollten, in der sie das Schlachtfeld verlassen haben, auch die beschädigten Stücke; mögen sie ewiges Denkmal ausgezeichneter Tapferkeit sein …".




Stabs-Offizier vom Minsker Infanterie-Regiment

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Gefreiter des Odessaer und Unteroffizier des Simbirsker Infanterie-Regiments

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Subaltern-Offizier des Belosersker Infanterie-Regiments

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Subaltern-Offizier des Butyrsker Infanterie-Regiments

Das Butyrsker Infanterie-Regiment wurde am 29. November 1796 gegründet. 1812 waren beide Bataillone in der 1. West-Armee, hier im 6. Korps des Generals der Infanterie Dmitri Sergejewitsch Dochturow (1756-1816), 24. Infanterie-Division. Der Regiments-Kommandeur war Major I. A. Kamenshchikov.

In der Schlacht von Borodino zeichnete sich das Regiment zusammen mit anderen Regimentern der Division in den Kämpfen um die Höhe der Raevsky-Batterie aus. In den archivierten Dokumenten ist vermerkt: "Major Kamenshchikov, der das Regiment während der Schlacht begleitete und befehligte, führte die ihm erteilten Befehle mit persönlichem Eifer und Tatkraft aus und kämpfte sich beim Rückzug trotz einer Säbel-Wunde in der linken Schulter mit den Bajonetten durch die feindliche Kavallerie, hielt dabei die Reihen des Regiments in bester Ordnung und ermutigte die Soldaten zu Mut und Furchtlosigkeit, wofür er den Orden des Heiligen Wladimir am Band erhielt. Dem Butyrsker-Regiment selbst wurde für seine Verdienste in der Schlacht von Borodino mit Trompeten des Heiligen Georg ausgezeichnet. Darüber hinaus erhielt es das Banner des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Zur Auszeichnung für die Bekämpfung und Vertreibung des Feindes aus den Grenzen Russlands im Jahre 1812" sowie Tschako-Schilder mit den Worten "Zur Auszeichnung".

Zur Standard-Infanterie-Uniform trugen die Gefreiten des Butyrsker-Regiments weiße Schulter-Klappen mit der Nummer »24«. Die Munitions-Tasche aus geschwärztem Kalbs-Leder, in der Mitte ein Blech-Schild in Flaschen-Form (runde Feld-Flasche mit Schraub-Verschluss in Form eines Glases). Der Infanterie-Säbel wurde am Bandelier über der rechten Schulter getragen, daran die Säbel-Scheide samt Bajonett. Die Offiziere trugen neben dem Tschako und dem Dreisitz auch die einfache Feld-Mütze gleich den Stücken der unteren Dienstgrade, diese jedoch mit Schirm aber ohne Nummern und Buchstaben auf dem Band.




Unteroffizier des Libawer (Libau) Infanterie-Regiments

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Pfeiffer und Batailons-Tambour des Orlowsker Infanterie-Regiments

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General der Infanterie

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Unteroffizier und Subaltern-Offizier des 2. Marine-Infanterie-Regiments

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Subaltern-Offizier der Garde-Flotten-Equipage

Im Jahr 1810 wurde aus den Mannschaften der kaiserlichen Jachten, der Schul-Schiffe des Marine-Kadettenkorps sowie ausgezeichneten Matrosen der Kriegsschiff-Besatzungen eine Marine-Abteilung der Garde (Marine-Garde-Equipage) gebildet, die vier Kompanien umfasste. Diese Abteilung war 1812 der Garde-Infanteriedivision zugeteilt, die im 5. Korps der 1. West-Armee stand. Kommandeur der Garde-Marine-Truppe war Kapitän 2. Klasse) Ivan Petrowitsch Kartsov (1769-1834). Unter seiner Führung befestigte die Einheit während des Vaterländischen Krieges Militär-Lager einschließlich des Iris-Lagers (?), baute Brücken, Tunnel und Minen und legte Spreng-Fallen an. Oft arbeiteten die Kompanien der Marine-Garde mit Ponton- und Pionier-Kompanien zusammen. Im August 1812 befand sich die geschwächte und erschöpfte russische Armee auf dem Rückzug nach Osten. Die Marsch-Geschwindigkeit hing dabei entscheidend vom Zustand der Straßen und Kreuzungen ab, die in der Regel von den Matrosen der Garde gesichert bzw. begehbar gemacht wurden.

Für ihre militärischen Einsätze in den Jahren 1812 - 1814 wurde der Garde-Marine-Einheit das Banner des Heiligen Georgs mit der Aufschrift "Für die am 17. August 1813 in der Schlacht bei Kulm geleisteten Taten" verliehen.

Subaltern-Offiziere der Garde-Marine-Equipage (Leutnants incl. Kadetten) trugen eine dunkelgrüne Uniform mit weißen Paspeln an Kragen und Manschetten-Aufschlägen; auf dem Steh-Kragen ohne Fase und den Ärmel- Aufschlägen Gold-Stickerei mit einem von Seilen und Tauen umschlungenen Anker. Mannschaften trugen auf Kragen und Aufschlägen goldene Spitze; außer Dienst eine Uniform mit goldenen Laschen an Kragen und Aufschlägen. Der Mantel wie bei der regulären Armee grau, aber mit dunkelgrünem Kragen. Als Ordonnanz- oder Seiten-Waffe ein Ehren-Dolch mit weißem Knochen-Griff unter dem Rock, im Dienst und bei der Parade einen Offiziers-Halbsäbel mit vergoldetem Griff am schwarz lackierten Bandelier über der rechten Schulter.




Subaltern-Offizier und Gefreiter der Finnländischen Leib-Garde (Garde-Jäger-Regiment Finnland)

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Einband zur Serie "Kavallerie - Kürassiere, Dragoner u.a."




Stabs-Offizier vom Regiment Leibgarde zu Pferd

Das Regiment Regiment Leibgarde zu Pferd wurde 1730 errichtet. In der Zeit des Vaterländischen Krieges 1812 standen die vier aktiven Eskadronen des Regimentes bei der 1. West-Armee, hier in der 1. Kürassier-Division des General-Majors Nikolai Iwanowitsch Depreradowitsch (1767–1843). Kommandeur des Regimentes war der Oberst Michael Andrejewitsch Arseniev (1779-1838; nach seiner Verwundung bei Borodino wurde Oberst Ivan Sergeijewitsch Leontjew (1782–1824) Chef). Die 5. (Ersatz-) Eskadron stand im Korps des Generalleutnants Graf Ludwig Adolph Peter (Pjotr Christianowitsch) zu Sayn-Wittgenstein (1769–1843); hier im Kürassier-Reserve-Regiment.

In der ersten Schlacht bei Polozk am 17./18. August 1812 warf diese Einheit eine feindliche Kavallerie-Brigade zurück. Beispielhaft stürzte sich die Elite dieser Truppe bei der Verfolgung der Kavallerie-Brigade mit außergewöhnlichem Mut auf eine Batterie-Stellung und eroberte 15 Geschütze. Den Gegner (gemeint sind hier die französisch-bayerischen Kontingente) befiel nach den Worten des französischen Marschalls Saint-Cyr, eines Augenzeugen der Schlacht, der bei der Attacke mit Mühe und Not der Gefangenschaft entgangen war, "panische Furcht". In der Schlacht von Borodino zeichnete sich das Regiment Leibgarde zu Pferd im Rahmen der Kämpfe der Garde-Kürassier-Brigade bei den von General-Leutnant Nikolai Nikolajewitsch Rajewski (1771-1829) geführten Truppen im Zentrum bei Semjenowskoje aus. Im April 1813 wurde das Regiment mit einer Georgs-Standarte mit der Umschrift "Zur Anerkennung für das Zurückschlagen und Vertreiben des Feindes aus den Grenzen Rußlands 1812" ausgezeichnet, und im August 1814 mit einer Georgs-Trompete mit der Aufschrift "Für bewiesene Tapferkeit gegen den Feind bei Fère Champenoise am 13. März 1814".

Die russischen Kürassiere trugen 1812 eine Montur (Kollet) aus weißem Kirsey (ein schwerer Web-Stoff). Zur Parade trug man elch-lederne Hosen und Kanonen-Stiefel, im Feldzug hingegen graue Reit-Hosen, benäht mit schwarzledernem Besatz. Bei den Mannschafts-Dienstgraden waren die Ärmel-Nähte mit einem Besatz in der Abzeichen-Farbe (des Regiments; hier rot) versehen. Die Kürasse waren schwarz mit rotem Futter, der Schuppenketten-Verschluß bei den niederen Rängen scharz, bei den Offizieren vergoldet. Dazu schwarze Glocken-Helme aus Leder mit einem Schild aus Messing.




Kessel-Pauker des Regiments Chevalier-Garde

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Kürassier-Regiment Seiner Majestät des Kaisers

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Gemeiner vom Astrachaner Kürassier-Regiment

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Gemeiner vom Gluchower Kürassier-Regiment

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Stabs-Trompeter des Jekaterinoslawer und Trompeter des (Militär-) Ordens-Kürassier-Regiment

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Gemeiner vom Nowgoroder Kürassier-Regiment

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Gemeiner vom Pskower Kürassier-Regiment

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Gemeiner des Leibgarde-Dragoner-Regiments

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Subaltern-Offizier des Irkutsker Dragoner-Regiments

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Gemeiner des Charkower Dragoner-Regiments

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Fahnen-Junker des Kargopoler Dragoner-Regiments

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Gefreiter des Orenburger Dragoner-Regiments

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Stabs-Trompeter des Moskauer Dragoner-Regiments

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Reiter der Adels-Eskadron

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Kannonier der berittenen Feld-Artillerie

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Einband zur Serie Jäger, Artillerie- und technische Truppen, sonstige




Stabs-Offizier und Unteroffizier des Leibgarde-Jäger-Regiments

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Jäger des 20. und Unteroffizier des 21. Jäger-Regiments

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Horn-Bläser des 1. Jäger-Regiments

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Feuerwerker und Kanonier der Garde-Feld-Artillerie zu Fuß

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Fuhrwerker der Artillerie zu Fuß

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Subaltern-Offizier und Kondukteur (Assistent) des Ingenieur-Korps

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Gefreiter und Subaltern-Offizier des 1. Pionier-Regiments

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Subaltern-Offizier des Quartiermeister-Stabes

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Kolonnen-Führer

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Kadett und Stabs-Offizier des 1. Kadetten-Korps

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Nicht-Kombattant des Leibgarde-Regiments "Izmailovski"

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Stabs-Arzt

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Subaltern-Offizier und Bombardier der Garnisons-Artillerie

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Gemeiner der Garnisons-Regimenter

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Gemeiner und Unteroffizier der "Inneren Truppen" (Gendarmerie; später Truppen des Innen-Ministeriums)

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Invalide der Garnisons-Truppen und (Halb-) Invalide der mobilen Kompanien

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Einband zur Serie "Armaturen und Monturen" (I)




Feuer-Waffen

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Gewehr-Schloss

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Kalt-Waffen und Ausrüstung der Infanterie

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Palasche und Säbel

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Piken (Lanzen)

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Kürasse und Ausrüstung der Kürassier-Regimenter

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Helme und Sattel-Zeug der Dragoner-Regimenter

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Ausrüstung der Husaren-Regimenter

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Ausrüstung der Kosaken-Regimenter

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Säbel und Kartuschen der Kosaken-Regimenter

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Schanz- bzw. Pionier-Werkzeug

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Effekten der Generalität (Arabesken- oder Larisch-Stickereien)

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Offiziers-Epauletten und Kokarden

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Tschako-Abzeichen

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Stickerei der Offiziere (Arabesken)

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Stickerei der Garde-Infanterie-Offiziere (Kragen-Spiegel und Ärmel-Patten)

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Einband zur Serie "Reservisten, Milizen, Freiwilige"




Subaltern-Offizier und Jäger der Tuler Reservisten

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Dienstpfichtiger der Rjasaner Reservisten (Zentral-Russland)

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Stabs-Offizier und Krieger der Wladimirer Reservisten (Zentral-Russland)

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Kosak des 1. Regiments und Krieger des Gefolges zu Fuß der St. Petersburger Reservisten

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Unteroffizier der Wologdaer und Olonezer Reservisten (Nordwest-Russland)

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Krieger und Kosak der Nischni-Nowgoroder Reservisten (Wolga)

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Krieger zu Fuß und zu Pferd der Pensaer Reservisten (Südost-Russland)

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Subaltern-Offizier der Simbirsker Reservisten (Uljanowsk)

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Krieger der Kasaner Reservisten (Südwest-Russland)

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Subaltern-Offizier des Reiter-Regiments der Poltawer Reservisten (Zentral-Ukraine)

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Kosak des 6. Reiter-Regiments der Tschernihiwer Reservisten (Ukraine)

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Reiter der Eskadron Viktor Petrowitsch Skarzhinsky

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Livländer Schütze

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Subaltern-Offizier von der Kompanie der Rigaer Bürgerschaft

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Husaren der Russisch-Deutschen-Legion

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Partisanen

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Einband zur Serie "Husaren und Ulanen"




Subaltern-Offizier vom Husaren-Regiment Ochtyrka (Ukraine)

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Unteroffizier vom Husaren-Regiment Isjum (Ost-Ukraine)

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Gemeiner vom Husaren-Regiment Sum (Ukraine)

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Gemeiner des Husaren-Regiments Elisabet (Jekaterinburg)

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Stabs-Trompeter vom Husaren-Regiments Mariupol (Ukraine)

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Subaltern-Offizier vom Leib-Garde-Ulanen-Regiment

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Gemeiner vom Polnischen Ulanen-Regiment

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Stabs-Offiziere vom Tatarischen und Tschugujewschen Ulanen-Regiment

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Trompeter vom Litauischen Ulanen-Regiment

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Gemeiner vom Nischynischen Reiter-Regiment (Ukraine)

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General der Kavallerie

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Senior-Adjutant

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Offiziere der Kavallerie im Beamtenstand

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General der Husaren

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Feuer-Werker der Garde-Feld-Artillerie

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Gemeiner vom Husaren-Regiment der Leib-Garde

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Einband zur Serie "Kosaken und Irreguläre, Frei-Korps und Reserve-Truppen"




Subaltern-Offizier vom Kosaken-Regiment der Leib-Garde

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Kosak einer Schwarzmeer-Hundertschaft

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General der Kosaken

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Subaltern-Offizier des Ataman-Kosaken-Regiments

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Kosaken vom Don- und vom Bug-Kosaken-Regiment

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Kanonier der Feld-Artillerie-Kompanie vom Don

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Unteroffizier der Ural-Kosaken-Regimenter

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Kosak vom 2. Ukrainischen Regiment

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Unteroffizier der Kalmückischen Kosaken-Regimenter

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Baschkirischer Reiter

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Kirgisischer Reiter

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Subaltern-Offizier und Jäger der Moskauer Reservisten

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Subaltern-Offizier des 1. Kosaken-Regiments Graf Matwei Alexandrowitsch Dmitrijew-Mamonow

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Subaltern-Offizier des Husaren-Regiments Graf Peter Iwanowitsch Saltykov

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Schütze des Bataillons der Großherzogin Katharina Pawlowna

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Kosak vom Reserve-Reiter-Regiment Kaluga

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Einband zur Serie "Armaturen und Monturen" (I)




Stickerei der Garde-Infanterie-Offiziere (Kragen-Spiegel und Ärmel-Patten)




Offiziers-Schärpen und –Hüte




Abzeichen der Offiziere




Ehren-Waffen für Offiziere




Auszeichnungen für Offiziere




Auszeichnungs-Abzeichen und Medaillen




Auszeichnungskreuze und Medaillen




"Halbes Einhorn" Model 1805




Geschütz-Rohre der Artillerie




Artillerie-Zubehör




Zwei-Pud Mörser Modell 1805 (1 Pud = 16,38 kg; somit 65,52-Pfünder)




Geschütz-Zugkarren der Artillerie (Protze)

Die Geschütze der leichten Artillerie-Kompanien ("Viertel-Pud Einhorn", 6-pfündige Kanone) hatten auf den Lafetten aufmontierte Munitions-Kisten. Oft erforderte es die Lage auf dem Schlacht-Feld, dass das Feuer bereits während des Aufmarsches eröffnet (oder erwidert) wurde. Zu diesem Zweck verfügten die Munitions-Kisten am Ende der Lafetten über einen Vorrat, der (als Erst-Ausstattung bis zum Eintreffen der Munitions-Wagen sofort) für die ersten Salven verwendet werden konnte. Die Kisten enthielten für die 6-pfündige Kanone 20 Ladungen; für die Viertel-Pud-Haubitze 12 Schuss (wobei 1 Pud = 16,38 kg; das leichte "Einhorn" damit eine 8-pfündige Haubitze).

Alle Holz-Teile von Lafette und Protze, Munitions-Wagen und -Kisten waren grasgrün lackiert; sämtliche Metall-Teile schwarz.

Für den Marsch wurde die Traverse der Geschütz- bzw. Haubitz-Lafette mittels einer Öse an den Zapf-Haken (Gelenk-Bolzen) der Protze eingehangen und mit einem Splint gesichert. Als Geschirr für die Pferde wurde das Joch verwendet. Für das "Viertel-Pud Einhorn" wurden acht Pferde eingespannt, für eine 12-Pfünder-Kanone sechs Pferde und für 6-Pfünder-Geschütze sowie für die Viertel-Pud- Haubitzen jeweils vier Pferde. Eine Viertel-Pud-Haubitze der berittenen Artillerie hatte sechs Pferde im Geschirr. Das Gesamt-Gewicht für die einzelnen Stücke der Feld-Artillerie betrug (nach dem Reglement von 1805):12-Pfünder-Kanone 1.700 kg, 6-Pfünder 1.090 kg, Halb-Pud-Haubitze 1.600 kg und Viertel-Pud-Haubitze 1.060 kg.

Für den Transport der Geschütz-Munition – mindestens 120 Schuss für jedes schwere Batterie-Geschütz (Halb-Pud-Haubitze und 12-Pfünder-Kanone) – wurden regulär drei Munitions-Wagen benötigt; für jedes leichte oder berittene Artillerie-Geschütze (Viertel-Pud und 6-Pfünder-Kanone) zwei Munitions-Wagen.




Minutions-Wagen (Artillerie)

Die in den Lade-Fächern der Munitions-Wagen für die Feld-Geschütze mitgeführte Munition umfasste 162 Schuss für eine 12-pfündige Kanone, 174 Schuss für einen 6-Pfünder (einschließlich je 20 Schuss auf der Protze), für das "Halb-Pud Einhorn" (Haubitze) und das "Viertel-Pud Einhorn" je 120 Schuss (davon je 12 Schuss auf der Protze; wobei 1 Pud = 16,38 kg; somit etwa 16- bzw. 8-pfündige Haubitze).

In der Schlacht standen die Munitions-Wagen etwa 30 bis 40 Meter von den Geschützen entfernt. Laut Reglement durften während des Gefechts nicht mehr als zwei Artilleristen neben einem Munitions-Wagen stehen.

Drei Pferde wurden vor einen Munitions-Wagen gespannt. Ein Pferd befand sich zwischen den beiden Gabeln, die anderen zu beiden Seiten. Die Geschütz-Bedienung fuhr nicht auf dem Munitions-Wagen, lediglich ein Mann saß auf dem linken Pferd.




Standard-Transportwagen der Armee

Der Standard-Heeres-Transportwagen war ein Fuhrwerk des Heeres-Konvois, das für den Transport von Proviant, Munition, Zelte, Ausrüstung für Infanterie und Kavallerie sowie Werkzeuge zum Einsatz kam. Je nach Verwendung hatten die Wagen Markierungen (in weißer Farbe): Munition, Proviant, Truppen-Ausrüstung etc. Die Reformen der Artillerie im Jahr 1805 spiegelten sich auch in den Heeres-Wagen wieder: Räder und Achsen wurden gleich den Maßen der Geschütze hergestellt. Die Wagen ließen sich nach oben öffnen. Zum Schutz vor Witterungseinflüssen wurden die Deckel von Proviant- und Munitions-Wagen mit Wachs.Tuch oder Leder-Planen überspannt.Im hinteren Bereich befand sich eine bewegliche Lade-Klappe, in der Futter für die Pferde mitgeführt wurde. Je nach Ladung wurden die Wagen von Gespannen mit zwei oder vier Pferden gezogen. Der Train verfügte auch über Sanitäts-Wagen, die vier bis sechs Verwundete transportieren konnten. Reichte die Zahl vorhandener Transport-Wagen nicht aus, kamen auch Bauern-Karren zum Einsatz.




Mobile Feld-Schmiede

Die mobile Schmiede wurde für kleinere Reparaturen und zur Herstellung einfacher Gerätschaften unter Feld-Bedingungen eingesetzt. Zur Bedienung gehörten ein Schmied und zwei Gesellen. Sie reparierten und überholten Räder und Achsen, Lafetten, Transport-Wagen und -Kisten und fertigten Nägel, Klingen und Huf-Eisen. Auf der Arbeitsfläche über der zwei-rädrigen Achse war eine Feuer-Stätte, ein Blasebalg und ein Hebel wurden befestigt. Das Holzkohle-Feuer (aus Birke) wurde mit Hilfe des Blasebalgs angefacht, der durch die Betätigung des Hebels bedient wurde. Um die Arbeit zu erleichtern, wurde am Ende des Hebels ein Gegen-Gewicht – eine leere Mörsergranate – befestigt. Amboss und Schmiede-Werkzeuge wurden auf einem weiteren Wagen transportiert, ein anderer Wagen hatte Holz-Kohle geladen. Eine Schmiede stand für 36 bis 48 Geschütze bereit.




Apotheker-Karren mit Medikamenten-Fächer

Jedes Infanterie- und Kavallerie-Regiment hatte einen Wagen mit Apotheker-Kästen, der von zwei Pferden gezogen wurde (1). Neben Arznei-und Verbandsmittel befanden sich in den herausnehmbaren Fächern auch chirurgische Instrumente. Eine der Schubladen enthielt eine Leder-Tasche mit zehn chirurgischen Bestecken. Darüber hinaus hatte jeder Arzt ein chirurgischesTaschen-Set mit chirurgischen Instrumenten. Der Wagen wurde von einem Kutscher gefahren, der auf dem vorderen, abnehmbaren Kasten (3) saß. Auf der hinteren Kiste (2) war Platz für einen Kranken oder Leicht-Verletzten.




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Letzte Änderung 10.04.2022: Ergänzungen "Tuck´s Post Card" und Motive von Maurice Toussaint

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