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Sachsen, Wappen der Wettiner

Wappen von Polen-Litauen unter Herrschaft Sachsens bis 1763

SACHSEN
Kurfürstentum & Königreich

Sachsen, Wappen der Wettiner
Wappen von Sachsen
v.l.n.r.: ab 1423, 1806, 1827, bis 1873
Sachsen, Wappen der Wettiner
Wappen des Königreichs von Sachsen von 1898 bis 1918

Die sächsische Armee - Linien-Kavallerie I (Übersichten & Kurz-Geschichten bis 1867)



Traditionell wurden die Einheiten der kurfürstlich- bzw. späteren königlich-sächsischen Armee bis zu den Reformen ab dem Jahr 1850 nach dem jeweiligen Inhaber benannt. Eine durchgehende Nummerierung gab es nicht. In der folgenden Auflistung wurde für die alt-sächsischen Regimenter weitestgehend die von Hans Bleckwenn (1912 - 1990; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) entwickelte Ordnung übernommen, dessen Systematik auf die früheste bekannten Erwähnung bzw. der Reihenfolge der Errichtung der jeweiligen Einheit baut. Regimenter, die nur kurzfristig bestanden haben bzw. aufgelöst oder aufgeteilt wurden, sind in diese Reihenfolge eingeschoben, werden hier jedoch nach dem jeweils ersten bzw. erst bekannten Kommandeur benannt.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA


kurfürstl.-saechs. Fahne um 1547
Fahne des sächsischen Kurfürsten um 1547
Die Buchstaben V.D.M.I.A. stehen für "Verbum Dei Manet in Aeternam" (Das Wort Gottes bleibt in Ewigkeit)

Inhalts-Verzeichnis

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(Änderungen vorbehalten)

lokaler Link "Kursächsisches Kreis-Kavallerieregiment"

lokaler Link "Churfürstliches Leib-Regiment zu Ross"

lokaler Link "Des Chur-Prinzen Leib-Regiment zu Ross"

lokaler Link Regiment zu Ross "von Promnitz" (1806 Regiment Kurfürst)

lokaler Link Regiment zu Ross "von Löben" (1778 aufgelöst)

lokaler Link Dragoner-Regiment "Graf Reuß" (um 1700 aufgegangen)

lokaler Link Leib-Regiment Dragoner "von Brandenstein" (1717 aufgelöst)

lokaler Link Regiment zu Ross "von Reibold" (1748 aufgelöst)

lokaler Link Dragoner-Regiment "von Wolfenbüttel" (1806 "von Kochtitzky")

lokaler Link Dragoner-Regiment "von der Goltz" (1748 aufgelöst)

lokaler Link Kürassier-Regiment "von Tiefenhausen" (1778 aufgelöst)

lokaler Link Dragoner-Regiment "von Oertzen" (1778 aufgelöst)

lokaler Link Dragoner-Regiment "von Wrangel" (1778 aufgelöst)

lokaler Link Dragoner-Regiment "von Flemming" (1806 "Karabiniers-Garde")

lokaler Link Regiment "Grenadiere zu Pferd" (1748 aufgelöst)

lokaler Link Kürassier-Regiment "von Nassau" (1748 aufgelöst)

lokaler Link Kürassier-Regiment "von Promnitz" (1748 aufgelöst)

lokaler Link Kürassier-Regiment "von Brand"

lokaler Link Chevaulegers-Regiment "von Sybilsky" (1806 "von Polenz")

lokaler Link Chevaulegers-Regiment "Prinz Karl" (1806 "Prinz Clemens")

lokaler Link Chevaulegers-Regiment "Graf Rutowsky" (1806 "Prinz Johann")

lokaler Link Ulanen-Pulk "von Bronikowski"

lokaler Link Ulanen-Pulk "von Rudnicki"

lokaler Link Ulanen-Pulk "von Bertuszewsky"

lokaler Link Chevaulegers-Regiment "von Wilmsdorf" (1806 "Prinz Albert")

lokaler Link Husaren-Regiment "von Süßmilch" (1806 "von Pflugk")

lokaler Link 3tes Königlich-Sächsisches Reiter-Regiment


... zur interner Link Linien-Kavallerie ab 1867


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koenigl.-saechs. Fahne nach 1806
Fahne der sächsischen Könige nach 1806, geführt bis 1918


   1664 - ????   


"Obersächsisches Kreis-Kavallerie-Regiment" unter Herzog Moritz von Sachsen-Zeitz * 28.03.1619 - † 04.12.1681


... Daten gesucht.


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   1666 - 1717   


"Churfürstliches Leib-Regiment zu Ross"


... Daten in Vorbereitung.


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   1675 - ????   


Regiment zu Ross "von Goldacker"


... Daten in Vorbereitung.


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   1680 - 1919   


Regiment zu Ross "von Promnitz" (1735 als interner Link "Kürassier-Leib-Regiment" zur Garde erhoben; 1806 Regiment "Kurfürst")


... Daten in Vorbereitung.


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   1680 - 1778   



Kürassier-Regiment "von Löben"



Nach den im Dreißigjährigen Krieg gesammelten Erfahrungen wurde die schwere Schlachten-Reiterei auch in der frühen sächsischen Armee von den s.g. "Kürissern" (Kürassieren) gestellt, die ihre Herkunft auf die voll gepanzerten Ritter des hohen Mittelalters zurückführten. Für schnelle Attacken wenig geeignet, boten Kürassiere in der taktischen Verwendung jedoch die Möglichkeit, Feuer- sowie Hieb- und Stich-Waffen gleichsam zum Einsatz zu bringen und durch die Panzerung dabei relativ geschützt zu sein.


Inhalts-Verzeichnis

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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

"Kürassier-Regiment Nó. 5"

Territorium um 1645
Kurfürstentum Sachsen um 1645
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1682 "von Löben"
1683 "von Trautmannsdorf"
1688 "von Promnitz"
1693 "von Schachmann"
1697 "von Löwenhaupt"
1705 "Prinz Alexander"
1727 "Prinz Friedrich August"
1733 "Kurprinz"
1734 "Königlicher Prinz"
1764 "von Ronnow"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1680

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1778



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Daten-Sammlung



1680

... auf Befehl des Kurfürsten externer Link Johann Georg II. von Sachsen (1613 - 1680) und infolge der Bewilligung eines Etat´s von 700.000 Talern zur Landes-Defension durch die sächsischen Stände auf dem s.g. "Kreisabschied" zu Leipzig am 16. November 1681 beginnt Obristleutnant Daniel von Löben (1617 – 1686; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) aufgrund des baldigen Auslaufens des mit den Türken im Jahr 1662 auf zwanzig Jahre geschlossenen Friedens von Eisenburg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) mit der Werbung und Errichtung eines Regiments zu Ross.

1683

... Kurfürst externer Link Johann Georg III. von Sachsen (1647 - 1691) beauftragt von Löben mit der Werbung eines weiteren Regiments (siehe dazu interner Link Regiment zu Fuss "von Löben") und übergibt das Kürassier-Regiment an den Generalmajor externer Link Siegmund Joachim Graf Trauttmansdorff (???? - 1706), der das Regiment gegen die Türken vor Wien und damit in den s.g. "Großen Türkenkrieg" (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) führt.

1688

... nach Trauttmansdorffs Rückkehr in kaiserliche Dienste erhält der Oberst und spätere Generalmajor der Kavallerie Graf Heinrich von Promnitz (1650 - 1693) das Kommando.

1693

... nach Promnitz Tod erhält Obristleutnant Ernst Moritz von Schachmann (um 1665 - 1725) das Kommando.

1697

... aufgrund der Verluste gegen die Türken sowie des inzwischen auch am Rhein ausgebrochenen Pfälzischen Erbfolgekrieges (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) wird das hier beschriebene Regiment mit Teilen des Kürassier-Regiments Eintrag folgt "Feldmarschall" (oder "von Schöning") verstärkt. Zum neuen Chef wird General externer Link Carl Gustav Graf von Löwenhaupt (1662 - 1703) bestimmt.

1700 - 1715

Großer Nordischer Krieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

In den auf polnisch-sächsischem Gebiet stattfindenden Feldzügen kämpft das Regiment u.a.:

externer Link Schlacht bei Fraustadt (13. Februar 1706)

externer Link Schlacht bei Kalisch (29. Oktober 1706)

externer Link Schlacht bei Gadebusch (20. Dezember 1712)

externer Link Belagerung von Tönning (1713/14)

Eintrag folgt Schlacht von Sandomierz (6. Dezember 1715)

1705

... der polnische Prinz externer Link Alexander Benedikt Sobieski (1677 - 1714, vormals Obrist der interner Link "Garde du Corps" erhält das Kommando, was nahelegt, dass das Regiment noch im gleichen Jahr im schwedisch-polnisch-sächsischen Krieg um die polnische Königs-Krone (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) eingesetzt wird.

1715 - 1727

... weitere Quellen bzw. Angaben gesucht.

1727

... der sächsische Kur-Prinz externer Link Friedrich August von Sachsen (1696 - 1763, Sohn von Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen [1670 - 1733]) erhält das Kommando.

1733

... nach dem Tod des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen (auch besser bekannt als "Der Starke") übernimmt dessen Sohn als Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen [1696 - 1763]) die Regentschaft; das Regiment geht unter das Kommando seines Sohnes, Prinz externer Link Friedrich Christian von Sachsen (1722 - 1763), und behält den Namen "Kur-Prinz".

Im Jahr 1734 wird das Regiment unter dem Titel "Königlicher Prinz" geführt.

1756

... infolge der Kapitulation von Struppen (16. Oktober 1756; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) verliert das Regiment Pferde und Waffen und gilt als aufgelöst. Die Mannschaften werden über die preussische Kavallerie verteilt, die Offiziere müssen sich über die Dauer des Krieges bei ihrer Ehre zur Neutralität verpflichten.

Bezüglich Struktur und Gliederung gilt das interner Link Reglement vom 1. Juli 1753 für die Kavallerie.

1763

... Neuaufstelung der Einheit als Kürassier-Regiment "Königlicher Prinz".

Nach dem Tod des Kurfürsten Friedrich August II. (5. Oktober 1763) und seines Sohnes Friedrich Christian (17. Dezember 1763) wird Oberst Johann Wilhelm Graf von Ronnow (1702 - 1779) Kommandeur.

1778

... das Regiment wird infolge der vom externer Link Chevalier de Saxe (1704 – 1774) eingeleiteten Reformen zum 16. April 1778 "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere werden größtenteils über die Regimenter interner Link "Karabiniers-Garde", interner Link "Prinz Eugen zu Anhalt Dessau" (1806 "von Kochtitzky") und interner Link Chevaulegers "von Polenz" verteilt.



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Bilder-Sammlung



Kürassier - Kürassier-Regiment "von Ronnow"
Kürassier um 1764
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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   1680 - ????   


Dragoner-Regiment "Graf Reuß"


... Daten in Vorbereitung.


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   1688 - 1717   


Leib-Regiment Dragoner "von Brandenstein"


... Daten in Vorbereitung.


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   1694 - 1748   



Kürassier-Regiment "von Reibold"



Nach den im Dreißigjährigen Krieg gesammelten Erfahrungen wurde die schwere Schlachten-Reiterei auch in der frühen sächsischen Armee von den s.g. "Kürissern" (Kürassieren) gestellt, die ihre Herkunft auf die voll gepanzerten Ritter des hohen Mittelalters zurückführten. Für schnelle Attacken wenig geeignet, boten Kürassiere in der taktischen Verwendung jedoch die Möglichkeit, Feuer- sowie Hieb- und Stich-Waffen gleichsam zum Einsatz zu bringen und durch die Panzerung dabei relativ geschützt zu sein.


Inhalts-Verzeichnis

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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

nicht vergeben

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1694 "von Reibold" & "von Bünau"
1698 "Fürst Lubomirski"
1699 "von Steinau"
1706 "von Damnitz"
1712 "Johnston"
1715 "von Zühlen" & "von Criegern"
1734 "von Arnim" & "von Nostitz"
1740 "von Haudring"
1745 "von Ronnow"
1746 "de Calbert"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1694

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1748



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Daten-Sammlung



1694

... sehr wahrscheinlich von Ober-Hofmarschall Gottlob August von Reibold (1664 - 1716) als Regiment "von Reibold" mit Beginn der Regierung von Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733, besser bekannt als "August der Starke") errichtet und kurz darauf mit dem parallel geworbenen Regiment des Obristen externer Link Rudolph von Bünau (1659 - 1709) als Kürassier-Regiment "von Bünau" vereinigt.

Carl Sigismund von Arnim
Carl Siegmund von Arnim in der Uniform seines späteren ► Kürassier-Regiments (1778 aufgelöst)
Gemälde um 1765 von
Anton Graff Winterthur (1736 - 1813)
(Quelle: ► Sothebys)

1698

... nach Bünaus Wechsel in den Dienst der mit Kur-Sachsen verbündeten Herzöge von Sachsen-Weißenfels (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) wird im Jahr 1698 der Großhetman der polnischen Krone Fürst externer Link Hieronim Augustyn Lubomirski (1647 - 1706) Chef des Regiments. Sehr wahrscheinlich zieht das Regiment unter seiner Führung in den s.g "Zweiten Ungarn-Feldzug" und damit gegen die langsam zurückweichenden Türken.

1699

... nach Bekanntwerden von Lubomirskis Partei-Nahme für den französischen Prinzen externer Link François Louis de Bourbon (1664 - 1709) in der Wahl um die Nachfolge als König von Polen wird zu Beginn des Jahres 1699 Graf externer Link Adam Heinrich von Steinau (???? - 1712; ab August 1799 Feldmarschall) neuer Chef des Regiments.

1706

... ein Obrist von Damnitz übernimmt das Regiment (in Betracht käme hier Gottfried von Damnitz, unter August dem Starken Rittmeister in der sächsischen Armee, oder einer seiner Neffen, wobei Hans Casimir von Damnitz im Jahr 1745 als General-Major der sächsischen Armee seinen Abschied nahm, sein jüngerer Bruder Carl Christoph von Damnitz, als Obrist-Wachtmeister und damit Stabs-Offizier der Kavallerie erwähnt, Ernst Ludwig von Damnitz, 1716 ebenfalls Obrist-Wachtmeister bei der sächsischen "Garde du Corps", und der vierte Bruder Friedrich Leberecht, als Obrist-Leutnant verabschiedet).

1712

... Graf Rudolf Sebastian von Johnston (1683 - 1756) übernimmt als Obrist das Regiment.

1715

... Obrist Thomas Friedrich von Zühle (auch von Zühlen; 1672 – 1752) übernimmt das Regiment, gibt es jedoch noch im gleichen Jahr an Generalmajor Joachim Friedrich Crieger (auch von Criegern; 1633 – 1737) ab.

1734

... Obrist Carl Siegmund von Arnim (1700 - 1773) übernimmt das Regiment; ihm folgt noch im gleichen Jahr Obrist Graf Georg Ludwig von Nostitz (???? - 1758).

1740

... mit Beginn des Ersten Krieges um Schlesien (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) erhält Obristleutnant Christoph Ernst Ewald von Haudring (???? - ????) das Kommando über das Regiment.

1745

... vermutlich nach dem Zweiten Krieg um Schlesien (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) erhält Obristleutnant Johann Wilhelm Graf von Ronnow (1702 - 1779) das Regiment.

1746

... ein Obrist Ludwig von Levy de Calbert (keine Angaben) übernimmt das Regiment.

1748

... infolge der desolaten Finanz-Lage werden insgesamt vier Infanterie- und neun Kavallerie-Regimenter "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere des hier beschriebenen Regiments gehen größtenteils an das Regiment interner Link "Kürassier-Leib-Regiment".



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Bilder-Sammlung



Offizier - Kürassier-Regiment "von Damnitz"
Offizier vom Kürassier-Regiment "von Damnitz" um 1706
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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   1697 - 1813   


Dragoner-Regiment "von Wolfenbüttel" (1806 Kürassier-Regiment "von Kochtitzky"; 1813 in der Leib-Kürassier-Garde aufgegangen)


... Daten in Vorbereitung.


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   1699 - 1748   



Dragoner-Regiment "von der Goltz"



Die bereits zur Mitte des 16. Jahrhunderts belegten, doch erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts in Frankreich in größeren Einheiten organisiert auftretenden Dragoner wurden noch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überwiegend der berittenen bzw. "mobilen" Infanterie zugerechnet. Dem Beispiel der britischen Dragoner gegen Ende des 17. Jahrhunderts folgend, befahl auch der preussische König Friedrich II. (1712 - 1786; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) den ihm gegebenen Dragonern noch während des Ersten Krieges um Schlesien (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) die Attacke mit dem Degen und setzte seine "schnell bewegliche" Infanterie somit als Schlachten-Kavallerie ein. Sachsen hingegen begann die Zahl seiner Dragoner-Regimenter zugunsten von Kürassieren und Chevaulegers immer weiter zu reduzieren (1703 sechzehn Regimenter; 1717 sechs Regimenter; 1733 vier Regimenter; 1756 ein Regiment).


Inhalts-Verzeichnis

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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

nicht vergeben

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1700 Dragoner-Regiment "von der Goltz"
1712 Dragoner-Regiment "Graf Flemming"
1715 Dragoner-Regiment "von Bielke"
1719 Dragoner-Regiment "von Sitzen"
1719 Dragoner-Regiment "von Diemar"
1724 Dragoner-Regiment "von Weißenbach"
1724 Dragoner-Regiment "von Katte"
1733 Dragoner-Regiment "von Leipziger"
1737 Dragoner-Regiment "Prinz Christian von Schwarzburg-Sonderhausen"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

Dragoner

Status:

Linie

errichtet:

1699

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1748



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Daten-Sammlung



1703

Infolge wiederholter schwedischer Plünderungen auf dem Gebiet des Königreichs Polen hatte Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733, besser bekannt als "August der Starke"; seit 1697 König von Polen-Litauen) im Frühjahr des Jahres 1700 rund vierzehn-tausend Mann des sächsische Heeres unter Führung des Generals externer Link Jacob Heinrich von Flemming (1667 - 1728) mobilisiert, die lediglich die seit 1621 besetzte Hafen-Stadt Riga zurückerobern sollten. Nach anfänglichen Erfolgen für die polnisch-sächsische Seite entwickelte sich aus der Belagerung von Riga schnell ein sich ausweitender Konflikt um die Vorherrschaft im Ostsee-Raum ("Dominium maris baltici"; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA), der schließlich im s.g. "Großen Nordischen Krieg" (1700 bis 1721; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) eskalierte. Sachsen - durch diverse Niederlagen zunehmend in die Defensive gedrängt - sah sich gezwungen, immer neue Regimenter zu werben...

Das hier beschriebene Regiment gehört zu den in direkter Vorbereitung des Feld-Zuges eiligst formierten Neu-Errichtungen. Ende 1699 vom polnischen Starost Heinrich von der Goltz (1685 – 1764; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) geworben, wird es zumindest im "Bestand der Chursächsischen Armee in Polen" für die Jahre 1701, 1706 und 1709, sowie 1712 und 1715 ausgewiesen.

Über die tatsächliche Beteiligung an Schlachten oder Gefechten wurden bislang keine Quellen aufgetan.

1712

... der zum königlich-polnischen, kurfürstlich-sächsischen General-Feldmarschall ernannte externer Link Jacob Heinrich Reichsgraf von Flemming (1667 - 1728) übernimmt das Regiment.

1715

... ein Obrist von Bielke übernimmt das Regiment (möglicherweise kommen hier in Betracht a: ein Obrist Christopher von Bielke [keine Daten] oder b und weniger wahrscheinlich: dessen Sohn Anton Heinreich [1694 getauft].

1717

... die Reste des aufgelösten interner Link "Leib-Regiments Dragoner" unter Obristleutnant von Brandenstein gehen an das hier beschriebene Regiment.

1719

... ein Obrist oder Obrist-Leutnant von Sitzen (keine Angaben) übernimmt das Regiment, der noch im selben Jahr von Johann Adam von Diemar (???? - 1747; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) abgelöst wird.

1724

... Obrist Christian Ernst von Weißenbach (keine Angaben) übernimmt das Regiment. Ihm folgt noch im gleichen Jahr ein Angehöriger derer von Katte (bislang keine weiteren Quellen; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

1733

... Christoph Heinrich von Leipziger (1678 - 1748; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) übernimmt das Regiment.

1737

... Prinz Christian von Schwarzburg-Sonderhausen (1700 - 1749; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) übernimmt das Regiment, das er während der Dauer der Kriege um Schlesien (1740 - 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) kommandiert.

1748

... infolge der desolaten Finanz-Lage werden insgesamt vier Infanterie- und neun Kavallerie-Regimenter "incorporiert" (aufgelöst). Prinz Christian verstärkt mit ausgewählten Offizieren und Mannschaften der hier beschriebenen Einheit das Dragoner-Regiment interner Link "von Braunschweig-Wolfenbüttel" (1801 "von Kochtitzky"), dessen Kommando er übernimmt und das bei dieser Gelegenheit in ein Kürassier-Regiment umgewandelt wird.



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Bilder-Sammlung



Offizier - Regiment "von der Goltz"
Offizier um 1706
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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   1702 - 1778   


Kürassier-Regiment "von Tiefenhausen"


... Daten in Vorbereitung.


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   1703 - 1778   



Dragoner-Regiment "von Oertzen"



Die bereits zur Mitte des 16. Jahrhunderts belegten, doch erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts in Frankreich in größeren Einheiten organisiert auftretenden Dragoner wurden noch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überwiegend der berittenen bzw. "mobilen" Infanterie zugerechnet. Dem Beispiel der britischen Dragoner gegen Ende des 17. Jahrhunderts folgend, befahl auch der preussische König Friedrich II. (1712 - 1786; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) den ihm gegebenen Dragonern noch während des Ersten Krieges um Schlesien (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) die Attacke mit dem Degen und setzte seine "schnell bewegliche" Infanterie somit als Schlachten-Kavallerie ein. Sachsen hingegen begann die Zahl seiner Dragoner-Regimenter zugunsten von Kürassieren und Chevaulegers immer weiter zu reduzieren (1703 sechzehn Regimenter; 1717 sechs Regimenter; 1733 vier Regimenter; 1756 ein Regiment).


Inhalts-Verzeichnis

HINWEIS: Zum Öffnen der Übersicht ist Java-Skript erforderlich.

lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

nicht vergeben

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1703 Dragoner-Regiment "von Oertzen"
1705 Dragoner-Regiment "von Dünewald"
1711 Dragoner-Regiment "von Sachsen-Weißenfels"
1717 Dragoner-Regiment "von Unruh"
1728 Dragoner-Regiment "von Goldacker"
1734 Dragoner-Regiment "von Schlichting"
1745 Dragoner-Regiment "von Arnim"
1748 Kürassier-Regiment "von Arnim"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

anfänglich Dragoner,
dann Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1703

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1778



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Daten-Sammlung



1703

Infolge wiederholter schwedischer Plünderungen auf dem Gebiet des Königreichs Polen hatte Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733, besser bekannt als "August der Starke"; seit 1697 König von Polen-Litauen) im Frühjahr des Jahres 1700 rund vierzehn-tausend Mann des sächsische Heeres unter Führung des Generals externer Link Jacob Heinrich von Flemming (1667 - 1728) mobilisiert, die lediglich die seit 1621 besetzte Hafen-Stadt Riga zurückerobern sollten. Nach anfänglichen Erfolgen für die polnisch-sächsische Seite entwickelte sich aus der Belagerung von Riga schnell ein sich ausweitender Konflikt um die Vorherrschaft im Ostsee-Raum ("Dominium maris baltici"; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA), der schließlich im s.g. "Großen Nordischen Krieg" (1700 bis 1721; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) eskalierte. Sachsen - durch diverse Niederlagen zunehmend in die Defensive gedrängt - sah sich gezwungen, immer neue Regimenter zu werben...

Vermutlich wird das hier beschriebene Regiment jedoch für den s.g. "Flandern-Feldzug" (1703 - 1705; einem Teil-Konflikt des Spanischen Erbfolge-Krieges [siehe dazu externer Link WIKIPEDIA]) formiert, für den auch Sachsen gemäß seiner Vasallen-Pflichten dem Kaiser gegenüber weitere Kontingente aufzubieten hat. Erster Kommandeur wird der mit der Errichtung beauftragte Obrist Georg Henning von Oertzen (1653 – 1715; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

Über die tatsächliche Beteiligung an Schlachten oder Gefechten wurden bislang keine Quellen aufgetan.

1705

... Obrist Ludwig Graf von Dünewald (auch Dünnewald; ???? - 1727) übernimmt das Regiment.

1710

... Herzog externer Link Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels (1685 - 1746) übernimmt das Regiment.

1716/17

... Herzog Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels - 1714 zum Generalleutnant befördert - übernimmt das Kommando über das Regiment interner Link "Garde du Corps". Als Kommandeur des hier beschriebenen Regiments folgt ihm ein bislang nicht identifizierter Obrist-Lieutnant von Unruh (siehe dazu externer Link Stadt-Präsenz Kargowa - Die Familie von Unruh; vermutlich handelt es sich um den späteren General der Infanterie nd Kriegsrat Christoph Graf von Unruh).

1728

... ein Obrist namens von Goldacker wird Kommandeur des Regiments. Sehr wahrscheinlich handelt es sich hierbei um Julius August von Goldacker (1673 – 1740; später kursächsischer General der Kavallerie; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

1734

... Obrist Georg Sigismund von Schlichting (1677 – 1749); später kursächsischer General der Kavallerie; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA)

1740 - 1745

... mit großer Wahrscheinlichkeit wird auch das hier beschriebene Regiment in den Kriegen um Schlesien (1740 - 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) mobilisiert und eingesetzt.

1745

... Generalleutnant Carl Siegmund von Arnim (1703 - 1755) wird zum Chef des Regiments ernannt. Als kommandierender Offizier wird Obrist-Lieutenant Friedrich von Berlepsch (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) ausgewiesen.

1748

... infolge der desolaten Finanz-Lage nach den Kriegen um Schlesien werden insgesamt vier Infanterie- und neun Kavallerie-Regimenter der sächsischen Armee "incorporiert" (aufgelöst).

Die hier beschriebene Einheit bleibt erhalten, wird mit großen Teilen des aufgelösten Regiments interner Link "O'Byrn" verstärkt und bei dieser Gelegenheit in ein Kürassier-Regiment umgewandelt.

1756

... infolge der Kapitulation von Struppen (16. Oktober 1756; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) verliert das Regiment Pferde und Waffen und gilt als aufgelöst. Die Mannschaften werden über die preussische Kavallerie verteilt, die Offiziere müssen sich über die Dauer des Krieges bei ihrer Ehre zur Neutralität verpflichten.

Bezüglich Struktur und Gliederung gilt das interner Link Reglement vom 1. Juli 1753 für die Kavallerie.

1763/64

... das Regiment wird neu aufgestellt: Die Chef-Stelle behält weiterhin Generalleutnant von Arnim, Kommandeur wird im Jahr 1765 Obrist Georg Siegmund von Luck (???? - ????).

1778

... das Regiment wird infolge der vom externer Link Chevalier de Saxe (1704 – 1774) eingeleiteten Reformen zum 16. April 1778 "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere werden überwiegend vom Kürassier-Leib-Regiment interner Link "Kurfürst" übernommen.



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Bilder-Sammlung



Dragoner - Regiment "von Goldacker"
Dragoner um 1730
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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   1704 - 1778   



Dragoner-Regiment "von Wrangel"



Die bereits zur Mitte des 16. Jahrhunderts belegten, doch erstmals Anfang des 17. Jahrhunderts in Frankreich in größeren Einheiten organisiert auftretenden Dragoner wurden noch in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überwiegend der berittenen bzw. "mobilen" Infanterie zugerechnet. Dem Beispiel der britischen Dragoner gegen Ende des 17. Jahrhunderts folgend, befahl auch der preussische König Friedrich II. (1712 - 1786; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) den ihm gegebenen Dragonern noch während des Ersten Krieges um Schlesien (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) die Attacke mit dem Degen und setzte seine "schnell bewegliche" Infanterie somit als Schlachten-Kavallerie ein. Sachsen hingegen begann die Zahl seiner Dragoner-Regimenter zugunsten von Kürassieren und Chevaulegers immer weiter zu reduzieren (1703 sechzehn Regimenter; 1717 sechs Regimenter; 1733 vier Regimenter; 1756 ein Regiment).


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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

Kürassier-Regiment KR 6

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1704 Dragoner-Regiment "von Wrangel"
1711 Dragoner-Regiment "von Baudissin"
1717 Dragoner-Regiment "von Klingenberg"
1729 Dragoner-Regiment "Chevalier de Saxe"
1740 Dragoner-Regiment "von Pirch"
1744 Dragoner-Regiment "von Plötz"
1748 Kürassier-Regiment "von Plötz"
1763 Kürassier-Regiment "von Brenkenhof"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

anfänglich Dragoner,
dann Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1704

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1778



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Daten-Sammlung



1704

... der sächsische Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733, besser bekannt als "August der Starke"; seit 1697 König von Polen-Litauen) wird von der s.g. "Konföderation von Warschau" abgesetzt und damit entthront (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

In Vorbereitung des drohenden und bald darauf auch ausbrechenden schwedisch-polnisch-sächsischen Krieges um die polnische Krone (auch "Polnischer Bürgerkrieg"; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) stellt Sachsen eine Reihe von neuen Regimentern auf, die in den bereits seit dem Jahr 1700 währenden Krieg um die Vorherrschaft im Ostsee-Raum eingreifen sollen.

Teil dieser neuen Formationen ist auch das hier beschriebene Regiment, das von einem Obristen aus dem baltischen Adels-Haus "von Wrangel" geworben wird (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA). In Betracht käme hier ein Otto Fabian von Wrangell (1655 – 1726), der in Leipzig studiert hatte, danach als Offizier in der sächsischen Kavallerie diente, und dessen Familie enge Beziehungen zum sächsischen Hof unterhielt.

Über hier erfolgte Beteiligungen in Schlachten oder Gefechte wurden bislang keine Quellen aufgetan.

Wichmann von Klingenberg
Wichmann Freiherr von Klingenberg in der Uniform eines sächsischen Kürassier-Offiziers
Kupferstich um 1745 von
Johann Martin Bernigeroth (1713 - 1767)
(Quelle: ► Digitaler Portraitindex)

Johann Georg von Sachsen
"Chevalier de Saxe" (Johann Georg von Sachsen)
Gemälde von
Louis de Silvestre, in:
Galerie Alte Meister, Dresden
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

1711

... Obrist externer Link Wolf Heinrich von Baudissin (1671 - 1748) übernimmt das Regiment und wird um 1714 - nach seiner Beförderung zum General - zum Inhaber erhoben.

1717

... General Baudissin übernimmt das Regiment interner Link "Ansbach-Bayreuth" (1729 als "Karabiniers-Garde" zur Garde erhoben). Neuer Kommandeur des hier beschriebenen Regiments, dem die Reste des aufgelösten Dragoner-Regiments Eintrag folgt "von Brause" angeschlossen werden, wird Obrist Wichmann Freiherr von Klingenberg (1668 - 1750).

1729

... der s.g. externer Link "Chevalier de Saxe" (1704 – 1774; eigentlich Johann Georg von Sachsen) übernimmt das Regiment.

1740

... Obrist Caspar Franz von Pirch (1689 - 1745) erhält das Regiment, das er während der Dauer der Kriege um Schlesien (1740 - 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) kommandiert.

1745

... nach dem Tod Pirchs in der Schlacht von Kesselsdorf (15. Dezember 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) wird Obrist Christian von Plötz (1699 - 1777) Kommandeur des Regiments.

1748

... Neuaufstellung der Einheit als Kürassier-Regiment "von Plötz". Hierfür werden zum großen Teil Offiziere und Mannschaften des aufgelösten Kürassier-Regiments interner Link "von Minckwitz" (1731 als "von Nassau" errichtet) verwendet.

1756

... infolge der Kapitulation von Struppen (16. Oktober 1756; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) verliert das Regiment Pferde und Waffen und gilt als aufgelöst. Die Mannschaften werden über die preussische Kavallerie verteilt, die Offiziere müssen sich über die Dauer des Krieges bei ihrer Ehre zur Neutralität verpflichten.

Bezüglich Struktur und Gliederung gilt das interner Link Reglement vom 1. Juli 1753 für die Kavallerie.

1763/64

... das Regiment wird neu aufgestellt: Die Chef-Stelle erhält der General-Major Carl Schönberg von Brenkenhoff (1710 - 1777), Kommandeur wird Obrist Johann Gottlieb von Bülow (???? - ????).

1765

Kurios: Die Zweenfurther Orts-Chronik vermerkt, dass Teile des Kürassier-Regimentes von Brenkenhoff in Gütern und Mühle des Kirch-Dorfes im Quartier liegen. Einige Kinder kommen daraufhin "in Unehren" zur Welt. Als Haupt-Garnisons-Standort wird Naunhof nahe Leipzig angegeben.

1777

... neuer Kommandeur wird Obristleutnant Heinrich Abraham Freiherr von Czettritz (1714 - ????).

1778

... das Regiment wird infolge der vom externer Link Chevalier de Saxe (1704 – 1774) eingeleiteten Reformen zum 16. April 1778 "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere werden über sämtliche verbleibenden Kürassier-Regimenter verteilt.



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Bilder-Sammlung



Offizier - Dragoner-Regiment "von Klingenberg"
Offizier vor 1730
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Pauker - Dragoner-Regiment "Chevalier de Saxe"
Pauker um 1730
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Trompeter - Dragoner-Regiment "von Plötz"
Trompeter um 1745
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Kürassier - Regiment "von Brenkenhof"
Kürassier um 1763
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


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   1713 - 1810   


Dragoner-Regiment "von Flemming" (auch Feilitzsch; 1729 als interner Link "Karabiniers-Garde" zur Garde erhoben)


... Daten in Vorbereitung.


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   1730 - 1748   



Regiment "Grenadiere zu Pferd"



Die bald in sämtlichen europäischen Armeen geschaffenen "Granatiers" (Grenadiere) erwiesen sich zwar im Gefechts-Einsatz als Waffen-Gattung von zweifelhaftem Kampf-Wert, hingegen machten die überwiegend groß-gewachsenen Männer einen repräsentativen Eindruck im Rahmen von Paraden oder stellten zu Wach-Diensten imposante Posten. Der tatsächliche Vorteil der Grenadiere lag jedoch im einfachen Umstand, dass sie aufgrund ihrer Größe die lang-läufigen Vorderlader-Musketen wesentlich leichter handhaben und damit schneller laden konnten. In der Regel stellten die Grenadiere damit die Elite eines Infanterie-Regiments. Verdiente oder besonders ausgezeichnete Mannschaften wurden in die jeweilige Leib-Garde aufgenommen, deren Fuss-Garden beinahe ausschließlich von Grenadier-Einheiten gebildet wurden.


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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

"Grenadiere zu Pferd"

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1730 "Grenadiers à cheval" oder Regiment "von Sachsen-Gotha"
1731 Dragoner-Regiment "Prinz Christian von Sachsen-Gotha"
1733 Kürassier-Regiment "von Sachsen-Gotha"
1741 "von Gersdorff"
1745 "von Dallwitz"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

anfänglich Grenadiere,
dann Dragoner, schließlich Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1730 (übernommen)

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1748



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Daten-Sammlung



1730

In Vorbereitung der großen Truppen-Schau im "Zeithainer Lager" (31. Mai bis zum 28. Juni 1730; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) befiehlt Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733, besser bekannt als "August der Starke") die Errichtung einer ganzen Reihe von Einheiten, die das Prestige seiner Armee im Urteil der europäischen Regenten erheblich steigern sollen. Insbesondere gilt es, den preussischen König externer Link Friedrich Wilhelm I. zu beindrucken, dessen Armee zu dieser Zeit als eine der schlag-kräftigsten Europas gilt und an deren Ausbildung, Struktur und Gliederung sich August im Rahmen der von ihm angeordneten Militär-Reformen orientiert hatte.

Neben den preussischen Grenadieren zu Fuss muss ihn bei der Kavallerie wohl besonders das Regiment Eintrag folgt "Grenadiere zu Pferd" (1705 "von Derfflinger" - 1729 "von Schulenburg" - 1806 Dragoner-Regimenter Nr. 3 und 4) beeindruckt haben, denn mangels fehlender Waffen und vor allem knapper Mannschaften warb August die hier beschriebene, anfänglich aus vier Kompanien bestehende Einheit einfach seinem ernestinischen Vetter, Herzog externer Link Friedrich von Sachsen-Gotha-Altenburg ab.

Erster Chef im sächsischen Dienst wird der Sohn des Herzogs, Chevalier externer Link Wilhelm - Prinz von Gotha (1701 - 1771); Kommandeur wird Oberstleutnant Christoph Gottfried von Niesemeuschel (???? - ????).


1732

Durch Abgaben aller bestehenden Kavallerie-Regimenter können eine 5. und 6. Kompanie und damit eine 3. Eskadron errichtet werden, womit das Regiment in Struktur und Gliederung nach dem interner Link Reglement vom 1. Juli 1732 organisiert wird. Als Garnisonen werden angegeben:

Stab in Freiberg
1. Kompanie Oederan
2. Kompanie Marienberg
3. Kompanie Sayda
4. Kompanie Hainichen
5. Kompanie Zschopau
6. Kompanie Frauenstein

1733

... das Regiment wird in ein Kürassier-Regiment umgewandelt.

1734

... mit der Aussicht auf den Titel eines kaiserlichen Feld-Marschalls wechselt Prinz Wilhelm in die Dienste Österreichs und übernimmt hier im Rang eines Generalwachtmeister das Kommando über zwei hier dienende Gothasche Regimenter, die bereits sein Vater für den Krieg gegen Frankreich an die Habsburger vermietet hatte. Das Kürassier-Regiment wird einst-weilig wieder als Regiment "von Sachsen-Gotha" geführt, jedoch erst einmal nicht in die Verbands-Struktur der sächsischen Armee eingereiht (siehe dazu interner Link Verbände und Einheiten - 1733).

1741

... Generalmajor Wolf Adolph von Gersdorff (1683 - 1749) übernimmt das Regiment.

1745

... Obrist Johann Friedrich von Dallwitz (1715 - 1783) führt das Regiment.

1748

... infolge der desolaten Finanz-Lage werden insgesamt vier Infanterie- und neun Kavallerie-Regimenter "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere des hier beschriebenen Regiments werden größtenteils an das Kürassier-Regiment interner Link "Prinz Christian von Schwarzburg-Sondershausen" (1806 "von Kochtitzky" - 1808 "von Zastrow") abgegeben.



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Bilder-Sammlung



Offizier - Regiment "Grenadiers a Cheval"
Offizier um 1730
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Trommler - Regiment "Grenadiers a Cheval"
Trommler um 1730
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Dragoner - Regiment "Prinz Christian"
Dragoner um 1731
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


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   1731 - 1748   



Kürassier-Regiment "Prinz Nassau"



Nach den im Dreißigjährigen Krieg gesammelten Erfahrungen wurde die schwere Schlachten-Reiterei auch in der frühen sächsischen Armee von den s.g. "Kürissern" (Kürassieren) gestellt, die ihre Herkunft auf die voll gepanzerten Ritter des hohen Mittelalters zurückführten. Für schnelle Attacken wenig geeignet, boten Kürassiere in der taktischen Verwendung jedoch die Möglichkeit, Feuer- sowie Hieb- und Stich-Waffen gleichsam zum Einsatz zu bringen und durch die Panzerung dabei relativ geschützt zu sein.


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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

nicht vergeben

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1731 Kürassier-Regiment "von Nassau"
1740 Kürassier-Regiment "von Minckwitz"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1731

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1748



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Daten-Sammlung



1731

Das Regiment wird im Rahmen der von Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733; auch bekannt als "August der Starke") befohlenen Truppen-Vermehrung errichtet. Erster Kommandeur wird der mit der Errichtung beauftragte Obrist externer Link Ernst Christoph von Nassau (1686 – 1755).

1733

Mit dem Tod des Kurfürsten Friedrich August I. von Sachsen (1. Februar 1733), ab 1697 (mit Unterbrechung von 1705 bis 1709) als August II. auch gewählter König von Polen, entwickelt sich aus dem Streit der polnischen Magnaten um die Nachfolge auf dem Warschauer Thron ein Bürger-Krieg, der durch die Interessen ausländischer Mächte zu einem blutigen Krieg an mehreren Fronten angeheizt wird (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA). Das neu errichtete Regiment, das als eines der "prächtigsten" der sächsischen Armee beschrieben wird, erfährt hier seinen ersten Kriegs-Einsatz.

Über Beteiligungen an hier erfolgte Gefechte bzw. Schlachten wurden bislang keine Quellen ausgemacht.

1740

... Obrist Nassau überwirft sich mit dem einflußreichen Minister externer Link Heinrich von Brühl (1700 - 1763), dem Oberkommandierenden der sächsischen Kavallerie in Polen. Nassau nimmt schließlich seinen Abschied und wechselt als General in die preussische Armee, wo er aus überwiegend in Sachsen geworbenen Soldaten - in Teilen gar aus Offizieren seines hier beschriebenen Regiments - noch im Jahr 1740 mit der Aufstellung eines neuen Kavallerie-Regiments beginnt.

Neuer Kommandeur wird Obrist Carl Gottlob von Minckwitz (1688–1762).

1748

Infolge der desolaten Finanz-Lage werden insgesamt vier Infanterie- und neun Kavallerie-Regimenter "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere des hier beschriebenen Regiments werden größtenteils zur Wieder- bzw. Neu-Errichtung des Kürassier-Regiments interner Link "von Plötz" (1704 "von Wrangel" - 1778 aufgelöst) verwendet.



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Bilder-Sammlung



Kürassier - Regiment "von Brenkenhof"
Kürassier um 1763
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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   1732 - 1748   



Kürassier-Regiment "von Promnitz"



Nach den im Dreißigjährigen Krieg gesammelten Erfahrungen wurde die schwere Schlachten-Reiterei auch in der frühen sächsischen Armee von den s.g. "Kürissern" (Kürassieren) gestellt, die ihre Herkunft auf die voll gepanzerten Ritter des hohen Mittelalters zurückführten. Für schnelle Attacken wenig geeignet, boten Kürassiere in der taktischen Verwendung jedoch die Möglichkeit, Feuer- sowie Hieb- und Stich-Waffen gleichsam zum Einsatz zu bringen und durch die Panzerung dabei relativ geschützt zu sein.


Inhalts-Verzeichnis

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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Daten-Sammlung

lokaler Link Bilder-Sammlung



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(Fahne bzw. Standarte gesucht)


Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

nicht vergeben

Territorium um 1695
Personal-Union von Sachsen und Polen von 1695 bis 1763 (grün abgegrenzt)
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

weitere Bezeichnungen:

1732 Kürassier-Regiment "von Promnitz"
1741 Kürassier-Regiment "O'Byrn"

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

Kürassiere

Status:

Linie

errichtet:

1732

Vorgänger (Tradition):

nicht bekannt

aufgelöst:

1748



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Daten-Sammlung



1731

Das Regiment wird im Rahmen der von Kurfürst externer Link Friedrich August I. von Sachsen (1670 - 1733; auch bekannt als "August der Starke") befohlenen Truppen-Vermehrung errichtet. Erster Kommandeur wird der mit der Errichtung beauftragte Obrist-Leutnant Balthasar Friedrich Graf von Promnitz (1711 – 1744; (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

In wieweit das hier beschriebene Regiment nach seiner Errichtung im polnischen Thronfolge-Krieg (1734 - 1738; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) Verwendung findet, ist fraglich, aber sehr naheliegend.

1740 - 1745

... mit großer Wahrscheinlichkeit wird auch das hier beschriebene Regiment in den Kriegen um Schlesien (1740 - 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) mobilisiert und eingesetzt. Fraglich ist, aus welchen Gründen Obrist von Promnitz von dem irisch-stämmigen Migranten Johann Jacob O'Byrn (???? - 1763; siehe dazu externer Link "The Byrnes and the O'Byrnes" von Daniel Byrne-Rothwell [Google-Books]) abgelöst wird.

Belegt ist, dass das Regiment unter O'Byrns Führung in der Schlacht von Hennersdorf (23. November 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) kämpft und hier beinahe vollständig zerschlagen wird. O'Byrn - der Überlieferung nach verwundet - gerät im Rahmen der Schlacht in preussische Gefangenschaft, wird jedoch bald nach dem Frieden von Dresden (25. Dezember 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) freigelassen und 1747 zum Generalmajor befördert.

1748

... infolge der desolaten Finanz-Lage werden insgesamt vier Infanterie- und neun Kavallerie-Regimenter "incorporiert" (aufgelöst). Mannschaften und Offiziere des hier beschriebenen Regiments werden größtenteils zur Wieder-Errichtung des Dragoner-Regiments interner Link "von Arnim" verwendet, das bei dieser Gelegenheit in ein Kürassier-Regiment umgewandelt -, jedoch bereits 1778 aufgelöst wird.



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Bilder-Sammlung




Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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   1732 - ????   


Kürassier-Regiment "von Brand"


... Daten in Vorbereitung.


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   1733 - 1812   


Chevaulegers-Regiment "von Sybilsky" (1806 "von Polenz")


... Daten in Vorbereitung.


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   1734 - 1875   



Chevaulegers-Regiment "Prinz Karl" (1806 "Prinz Clemens")



Leib-Fahne um 1753
Leib-Fahne zwischen 1753 bis 1756
(Quelle: ► Seven Years War)

Die ab 1734 nach Vorbild der französischen Chevaulegers errichteten leichten Reiter-Regimenter der sächsischen Armee hatten mehr die Funktion von Dragonern, die zu dieser Zeit jedoch noch als berittene und damit schnell bewegliche Infanterie Verwendung fanden. Obwohl die sächsischen Chevaulegers anfänglich auch Lanzen trugen, waren sie bald überwiegend mit leichten Feuer-Waffen ausgerüstet und konnten somit - ähnlich den Jägern zu Pferd - für kavalleristische als auch infanteristische Aufgaben eingesetzt werden.


Inhalts-Verzeichnis

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lokaler Link Regiments-Daten

lokaler Link Kurz-Geschichte

lokaler Link Struktur, Gliederung und Standorte

lokaler Link Chefs und Kommandeure

lokaler Link Feldzüge, Schlachten und Gefechte

lokaler Link Bilder-Sammlung

lokaler Link Links und Empfehlungen



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Ordinär-Fahne um 1756
Ordinär-Fahne um 1756
(Quelle: ► Seven Years War)



Regiments-Daten



offz. Bezeichnung:

je nach dem aktuellen Inhaber bzw. Kommandeur

Ordinär-Fahne um 1812
Ordinär-Fahne um 1811, Avers-Seite
Abmessungen: ca. 65cm Breite x 70cm Höhe
(Quelle: "Die Standarten der Sächsischen Kavallerie Regimenter 1812" von Alexander Baden)

Regiments-Namen:

1734 Regiment Chevauxlegers "Prinz Karl von Sachsen"
(ab 1758 "Kurland-Chevauxlegers")
1796 Regiment Chevauxlegers "von Dehn-Rothfelser"
1799 Regiment Chevauxlegers "Prinz Clemens von Sachsen"
1811 Ulanen-Regiment "Prinz Clemens von Sachsen"
1813 als "provisorisches Ulanen-Regiment" neu formiert
1814 Ulanen-Regiment "Prinz Clemens"
1822 umgewandelt in das "1te leichte Reiter-Regiment"
1831 1tes leichtes Reiter-Regiment "Prinz Ernst von Sachsen"
1849 1tes Reiter-Regiment.
1849 - 1857 vakant
1857 1tes Reiter-Regiment "Kronprinz Albert"
1875 umgewandelt in das
interner Link 1te Königl.-Sächs. Husaren-Regiment "König Albert" Nr.18

Spott-Name:

nicht bekannt

Truppen-Gattung:

Kavallerie

Waffen-Gattung:

leichte Reiter/Dragoner/Lanzen-Reiter/Ulanen

Status:

Linien-Einheit

errichtet:

1734

offz. Stiftungstag:

26. Oktober 1734

Vorgänger (Stamm):

"Compagnie Frey-Schützen zu Pferde"

aufgelöst:

siehe Nachfolger

Nachfolger (Verbleib):

interner Link 1tes Königl.-Sächs. Husaren-Regiment "König Albert" Nr.18



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Kurz-Geschichte



1734

... infolge des Todes von Kurfürst Friedrich August I. (1670 – 1733, besser bekannt als "August der Starke", als August II. ab 1697 auch König von Polen; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) entbrennt in Polen einer neuerlicher Streit um die Nachfolge auf dem Königs-Thron, und fassungslos muss Kurfürst Friedrich August II. von Sachsen (1696 - 1763; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA), der sich als legitimer Nachfolger im Amt des polnischen Königs sah, mitansehen, wie der von den "national-konföderiert" gesinnten Polen unterstützte Groß-Magnat Stanislaus Leszczynski (1677 - 1766, Schwiegervater des französischen Königs und von diesem subventioniert; (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) am 11. September 1733 überraschend zum polnischen König gewählt wird.

Der Wahl waren bereits erste bewaffnete Zwischenfälle vorausgegangen, die noch den Charakter eines Klein-Krieges hatten. Gegen die Rebellion wirbt im April 1734 Obristleutnant externer Link Johann Friedrich Graf Vitzthum von Eckstädt (1712 - 1786) auf Befehl des neuen Kurfürsten eine "Compagnie Frey-Schützen", die überwiegend unter den Amts- und Revier-Jägern und deren Gesellen im Umland von Dresden gewonnen werden. Dem Stamm dieser Einheit wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch eine "Kompanie Feld-Jäger" zugeteilt, die im Jahr 1730 für das "Zeithainer Lager" (31. Mai bis zum 28. Juni 1730; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) geschaffen worden war (zumindest sollten der Beschreibung nach offenbar die v.g. Frei-Schützen gleiche grüne Röcke erhalten, "welche die hierzu bereits beorderten Feldjäger tragen"). Die Truppe wird im Mai 1734 als "Compagnie Frey-Schützen zu Pferde" beritten gemacht, nach Polen entsandt und dort mit Abgaben des von Baron Johann Paul Sybilsky (???? - ????) geworbenen Regiments auf zwei Kompanien verstärkt (siehe dazu lokaler Link Sybilsky-Chevauxlegers). Als "Corps Chevaulegers" macht die Truppe in den dichten Wäldern Polens alsbald Jagd auf die Anhänger Leszczynskis.

Durch weitere Verstärkungen und Werbungen – überwiegend durch Angehörige der "republikanisch-konföderiert" gesinnten Partei der polnischen Adeligen – wird die Einheit auf vier Kompanien mit insgesamt 634 Mann gebracht und am 26. Oktober 1734 zum regulären Kavallerie-Regiment erhoben. Erster Kommandeur wird der zum Oberst beförderte Graf Vitzthum von Eckstädt, Chef wird der – zu diesem Zeitpunkt noch als Wickel-Kind in der Wiege liegende dritte (lebende) und damit jüngste Prinz von Sachsen: Karl Christian (1733 – 1796; Prinz von Polen und Sachsen, ab 1758 auch Herzog von Kurland; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

Friedrich August I. von Sachsen
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen, als August II. auch König von Polen
Gemälde von
Louis de Silvestre, im:
Schwedischen Nationalmuseum
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

Karl Christian von Sachsen
Stanisław I. Leszczyński, König von Polen, später Herzog von Lothringen und Bar
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

Vitzthum von Eckstädt
Generalleutnant Johann Friedrich Graf Vitzthum von Eckstädt
(Quelle: ► Deutsche Fotothek)

Karl Christian von Sachsen
Prinz Karl Christian von Polen und Sachsen, Herzog von Kurland und Semgallen, in der Uniform seines Regiments
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

1734 - 1738

... das Regiment wird im polnischen Thronfolge-Krieg eingesetzt.

1738 - 1745

... nach dem Thron-Verzicht Leszczynskis im Januar 1736 zieht sich das Gros der sächsischen Armee im Früh-Sommer zurück an die sächsisch-preussischen Grenzen. Zusammen mit russischen Truppen, die große Teile Ost-Polens und Litauens besetzt halten, sichern die "Sybilsky"- und "Prinz Karl"-Chevaulegers das sächsische Herrschafts-Gebiet, das sich zu dieser Zeit über Polen, Litauen und Teile der heutigen Ukraine erstreckt.

1742

... während große Teile der sächsischen Armee die Belagerung von Prag aufgenommen haben, sichert das Regiment die polnisch-böhmischen Grenzen gegen Umfassungsversuche der österreichischen Armee. Zu diesem Zweck wird das Regiment auf acht Kompanien umgegliedert, die insgesamt über einen Etat von 763 Mann verfügen.

1743

... das Regiment wird nach Litauen verlegt.

1744

... Zweiter Schlesischer Krieg von 1744 bis 1745

1746

... das Regiment wird wieder nach Polen verlegt und in Sombor (heute Sambir; Ukraine) in Garnison gelegt.

1752

... Reichstag von Grodno (heute Hrodna; Weißrussland): Das Regiment sichert den Tagungsort zur Wahl des Reichs-Marschalls gegen mögliche Übergriffe der noch immer in Polen aktiven Konföderierten.

1756

... Siebenjähriger Krieg von 1756 bis 1763

1758

Nach kurzer Ruhe-Zeit in den polnischen Garnisonen, die sehr wahrscheinlich der Wieder-Auffüllung dient, wird das Regiment der Division des Generalleutnants Georg Ludwig Graf von Nostitz-Ransen (???? - 1758) zugeteilt und von Polen nach Grimma verlegt. Mit der Erhebung des Prinzen Karl von Sachsen zum Herzog von Kurland erhält die Einheit den Titel "Kurland-Chevauxlegers".

1762

Neu-Uniformierung der sächsischen Armee: Während die drei übrigen Regimenter Chevaulegers die roten Uniformen erhalten, die sie - von kleineren Änderungen abgesehen - bis zu ihrer Auflösung im Jahr 1812/13 tragen werden, behalten die "Kurland-Chevaulegers" ihre typischen grünen Jäger-Röcke mit roten Abzeichen auf Intervention des Prinzen Karl bis 1767.

1778

... durch die Hälfte des Chevauxlegers-Regiments lokaler Link "von Sacken" (1806 "Prinz Johann Chevauxlegers") verstärkt.

Infolge der Umstrukturierungen der sächsischen Armee ergeht mit Reskript zum 1. Mai 1778 die Anordnung, bestehende Chevaulegers von nun an offiziell als Dragoner zu beeichnen (die Weisung findet praktisch jedoch kaum Beachtung).

1779

... Oberst externer Link Hans Gottlob von Zezschwitz (1736 - 1818) erhält das Kommando über das Regiment.

1789

... Oberst externer Link Joachim Friedrich Gotthelf von Zezschwitz (1740 - 1820; jüngerer Bruder des Vorgenannten) erhält das Kommando über das Regiment.

1793 - 1815

... Koalitions-Kriege

1796

... nach dem Tod des Herzogs von Kurland (16. Juni) erhält Generalmajor Heinrich Adolph von Dehn-Rothfelser (????) das Kommando über das Regiment.

1799

... August: Prinz Clemens von Sachsen (1798 - 1822, 4. Sohn von Prinz Maximilian, damit Neffe des Kurfürsten Friedrich August III.) bekommt das Regiment verliehen.

1802

... das Regiment bezieht im Groß-Raum Leipzig Garnison.

1807/08

... infolge der bei Jena und Auerstedt erlittenen Verluste wird das Regiment durch Rekrutierungen an seinen Standorten wieder auf die etat-mäßige Kriegs-Stärke gebracht.

1809

... Feldzug gegen Österreich

1811

... im Rahmen der Reorganisation der sächsischen Armee nach Vorbild der "Grande Armée" wird das Regiment Chevauxlegers in Großenhain in ein Ulanen-Regiment umgewandelt.

1812

... Feldzug gegen Russland.

1813

Befreiungskriege

Von den (etat-mäßig) ausgerückten 786 Soldaten und Offiziere des Regiments kehren im Frühjahr 1813 knapp 150 Mann nach Sachsen zurück. Die Reste aller vier Chevaulegers-Regimenter – etwas mehr als 300 Mann – werden im April zur Bildung des provisorischen Ulanen-Regiments "Prinz Clemens" vereinigt, dass dem Oberstleutnant Wilhelm August von Thümmel (1774 - 1814, ab 18. Mai Oberst) unterstellt wird und die Tradition des hier beschriebenen Regiments übernimmt. Die Ulanen werden der neuen Kavallerie-Brigade der sächsischen Armee beigegeben, die nach Mobilisierung aller Reserven nur noch die Stärke einer Division aufbringen kann. Dieser Verband, der vom sächsischen Generalleutnant (siehe dazu externer Link Heinrich Wilhelm von Zeschau (1760 - 1832) kommandiert wird, bildet ab Mitte Mai gemeinsam mit einer französisch-würzburger Division das reorganisierte VII. Corps, das erneut unter den Befehl Reyniers gestellt wird.

23.08.: Infolge der Gefangennahme des Obristen von Thümmel bei Großbeeren übernimmt Major Ernst Friedrich Freiherr von Brandenstein (1775 - 1856) - einstweilig - das Regiment, der im September von Major Lebrecht von Trotha (1772 - 1813) abgelöst wird.

06.09.: Infolge des Todes des Majors von Trotha bei Dennewitz übernimmt Major Philipp Heinrich Wilhelm Lazarus von Feilitzsch (1781 – 1855) das Regiment, das er mit großer Wahrscheinlichkeit auch bei Leipzig kommandiert.


Nach dem Übertritt der Sachsen auf die Seite der Alliierten noch während der Schlacht bei Leipzig (17. bis 19.Oktober; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) wird die Armee direkt nach der Schlacht dem Kommando des sächsischen Generalmajors externer Link Anton Friedrich Karl von Ryssel (1773 - 1833) unterstellt, umgehend zur Sicherung der Mulde-Linie (einem süd-westlich der Elbe gelegenen Neben-Fluss) in Marsch gesetzt und mit der Blockade der Festung Torgau beauftragt, wo die Truppen am 30. Oktober eintreffen. Hier werden die Sachsen am 27. Oktober durch das IV. preussische Korps des Generals der Infanterie Bogislav von Tauentzien (1760 – 1824) verstärkt und letztendlich am 14. November nach Merseburg beordert, wo die Neuaufstellung der sächsischen Armee beginnt.

Das provisorische Ulanen-Regiment "Prinz Clemens" wird hier zu drei (im Frühjahr 1814 dann vier) Eskadronen mit einer Gesamt-Stärke von 525 Mann reorganisiert, dem Befehl des Obersten Adolph Gottlob Ehrenreich August Ziegler von Klipphausen (1776 - 1836) unterstellt und rückt als Teil der sächsischen Kavallerie-Brigade unter Oberst (siehe dazu externer Link Wilhelm Friedrich August von Leysser (1771 - 1842) bzw. als Einheit des ausschließlich aus sächsisch-thüringisch-anhaltinischen Kontingenten neuformierten Eintrag folgt III. Deutschen Bundes-Corps (siehe dazu auch Eintrag folgt "Heer des Deutschen Bundes") am 2. Februar 1814 nach Frankreich ab. Dort wird der Verband bei der Belagerung der französischen Festungen eingesetzt.

Bis 1822 steht das Regiment als Teil der alliierten Besatzungs-Truppen in Belgien.

1815

... infolge der die Beschlüsse des Wiener-Kongresses (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) verliert Sachsen die Hälfte seines Territoriums samt dort lebender Bevölkerung an Preussen. Dies hat auch die Teilung der Sächsischen Armee zur Folge: Soldaten, die in dem nun zu Preussen gehörenden Teil Sachsens geboren wurden, unterstehen von nun der preussischen Armee (Offiziere haben die Wahl). Das hier beschriebene Regiment gibt zwei der vier Eskadronen an das neuformierte preussische Eintrag folgt Ulanen-Regiment Nr.7 ab.

1820

... die Ulanen geben ihre Lanzen ab; das Regiment wird zum "leichten Reiter-Regiment" erklärt.

1822

... nach dem Tod des Prinzen Clemens (4. Januar 1822) wird die Einheit als vakant geführt. Im Sommer 1822 endet die sieben-jährige Besatzungs-Dienst in Frankreich. Das Regiment marschiert von Belgien zurück nach Sachsen und in Freiberg und Marienberg garnisoniert. Mit Ordre vom 19. Dezember erhält es die offizielle Bezeichnung "1. leichtes Reiterregiment".

1831

... Prinz Ernst von Sachsen (1831 – 1847, Sohn des Prinzen externer Link Johann von Sachsen [1801 - 1873; ab 1854 König]) erhält die Verleihung.

1847 - 1857

... nach dem Tod des Prinzen Ernst (12. Mai 1847) wird die Einheit erneut als vakant geführt.

1849

... im Rahmen der Reorganisation von 1848/49 gibt das Regiment zur Errichtung des neuen lokaler Link 3. Reiter-Regiments (1866 "2. Schweres Regiment") in Borna die 6. Eskadron und neun Offiziere ab. Im Juni erhält die Einheit die Bezeichnung "1tes Reiter-Regiment"

1857

... zum 100. Gedenk-Tag an die Schlacht von Kolin (18. Juni 1757), in der das Stamm-Regiment mit Auszeichnung gekämpft hat, ernennt König Johann von Sachsen seinen Sohn, Kronprinz Albert (1828 - 1902; ab 1873 König), zum neuen Chef des Regiments - die Einheit wird als "Regiment Kronprinz" geführt.

1858

... Stab und drei Eskadronen werden von Freiberg nach Großenhain verlegt.

1863 - 1864

... 24. Dezember; "Bundesexekution" gegen Dänemark (Deutsch-Dänischer Krieg; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA): Vier Eskadronen des Regimentes, die im sächsischen Kontingent der deutschen Bundestruppen stehen, rücken ohne nennenswerte Kampf-Handlungen in Holstein ein. Die Kavallerie wird im Patrouillen-, Besatzungs- und Sicherungs-, Feld- und Küstenwach-Dienst eingesetzt.

1866 - 1868

... Deutscher Krieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

1870/71

... Deutsch-Französischer Krieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).

1873

... Deutsches Heer (oder auch "Reichsheer"): Infolge der mit der Proklamation zum Deutschen Kaiserreich eingeleiteten Umstrukturierungen und Umbenennungen des Deutschen Heeres sowie des Todes von König Johann von Sachsen (29. Oktober) und des damit verbundenen Regierungs-Übergangs an Kronprinz Albert verliert die hier beschriebene Einheit ihren Chef und erhält Ende Oktober 1873 die Bezeichnung "1tes Königlich-Sächsisches Reiter-Regiment".

1875

... das 1734 als "leichte Reiter" errichtete Regiment verbleibt zwar bei der leichten Kavallerie, wird jedoch im Rahmen der neuerlichen Umstrukturierungen in das interner Link "1te Königlich-Sächsische Husaren-Regiment Nr. 18" umgewandelt.

... weitere Quellen bzw. Angaben gesucht.



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Struktur, Gliederung und Standorte




Karte von Polen im XVII. Jahrhundert
Karte von Polen im XVII. Jahrhundert
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

1734 - als Regiment "Prinz Karl von Sachsen"

Struktur & Gliederung:

Entgegen des geltenden interner Link Reglements vom 1. Juli 1732 verfügt das Regiment im Jahr 1734 über insgesamt 634 Mann, die sich - excl. des Stabes - über vier Eskadronen zu je zwei Kompanien verteilen.

Standorte:

... die einzelnen Kompanien des Regiments operieren in verschiedensten aufständischen Woiwodschaften



1742 - als Regiment "Prinz Karl von Sachsen"

Struktur & Gliederung:

Entgegen des vorgenannten Reglements verfügt das Regiment im Jahr 1756 über insgesamt 763 Mann, die sich - excl. des Stabes - über vier Eskadronen zu je zwei Kompanien verteilen.

Standorte:

... keine Angaben (das Regiment sichert die polnisch-böhmischen Grenze).


1756 - als Regiment "Prinz Karl von Sachsen"

Struktur & Gliederung:

Entgegen des geltenden interner Link Reglements vom 1. Juli 1753 für die Kavallerie verfügt das Regiment im Jahr 1756 über insgesamt 766 Mann, die sich - excl. des Stabes - über vier Eskadronen zu je zwei Kompanien verteilen.

Standorte:

... die einzelnen Kompanien des Regiments operieren in verschiedensten aufständischen Woiwodschaften.


1778 - 1796:

Entgegen dem interner Link Reglement vom 1. Mai 1778 wird die Gesamt-Stärke mit 766 Mann angegeben


1802 bis 1807/08 - als Chevauxlegers-Regiment "Prinz Clemens"

Struktur & Gliederung:

... Regiment zu vier Eskadronen.

Standorte:

Stab und 1. Eskadron in Skeuditz (bei Schkeuditz nahe Leipzig)
2. Eskadron in Lützen
3. Eskadron in Zwenkau und Zechwitz
4. Eskadron in Löbschütz und Imnitz


1810 - als Chevauxlegers-Regiment "Prinz Clemens"

Struktur & Gliederung:

Es gilt das interner Link Reglement vom 1. Mai 1810

Standorte:

Stab und 1. Eskadron in Pegau
2. Eskadron in Skeuditz (bei Schkeuditz nahe Leipzig)
3. Eskadron in Lützen
4. Eskadron in Zwenkau


1814 - als provisorisches Ulanen-Regiment "Prinz Clemens"

Struktur & Gliederung:

... Regiment zu vier Eskadronen.

Stärke:

Als Gesamt-Stärke bei Leipzig werden 21 Offiziere und 617 Soldaten angegeben.


1814 - als Ulanen-Regiment "Prinz Clemens"

Struktur & Gliederung:

... Regiment zu vier Eskadronen.

Stärke:

Als Gesamt-Stärke im Frankreich-Feldzug werden "Prima Plana" 525 Soldaten und Offiziere angegeben.


1823 - als leichtes Reiter-Regiment (vakant) "Prinz Clemens"

Struktur & Gliederung:

... Regiment zu vier Eskadronen.

Standorte:

Stab und 2. Eskadron in Öderan
1. Eskadron in Rochlitz (um 1825 Dippoldiswalde)
3. Eskadron in Roßwein
4. Eskadron in Marienberg


1865 - als als Reiter-Regiment "Kronprinz"

Struktur & Gliederung:

... Regiment zu fünf Eskadronen.

Standorte:

Stab und 1., 4. und 5. Eskadron in Großenhain
2. Eskadron in Roßwein
3. Eskadron in Riesa


... weitere Quellen bzw. Angaben gesucht.



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Chefs und Kommandeure



Jahr

Chef/Inhaber

Kommandeur



Prinz Clemens von Sachsen
Prinz Clemens von Sachsen
Zweiter Sohn von Prinz Maximilian, Neffe von Kurfürst Friedrich August III.
(Quelle: "Fürsten-Bildnisse aus dem Hause Wettin", Jean Louis Sponsel, Dresden 1906

Heinrich Adolph von Gablenz
General Heinrich Adolph Freiherr von Gablenz
Gemälde um 1840, von
Ferdinand von Rayski (1806-1890), in
Gemäldegalerie Neue Meister, Dresden
(Quelle: ► Online-Collection der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden)

König Albert von Sachsen
König Albert von Sachsen
Gemälde um 1875, von
Johann Paul Adolf Kiessling (1836 – 1919)
Privat-Besitz
(Quelle: ► art.net)

1734

Karl Christian
Prinz von Polen und Sachsen
Herzog von Kurland und Semgallen
(1733 – 1796)

Obristleutnant
Johann Friedrich Graf Vitzthum von Eckstädt
(1712 - 1786)

????

~

Oberst
Moritz Friedrich von Milkau
(16?? - 1740)

1789

~

Oberst
Joachim Friedrich Gotthelf von Zezschwitz
(1740 - 1820)

1796

vakant

Generalmajor
Heinrich Adolph von Dehn-Rothfelser
(???? - ????)

1798

Prinz Clemens von Sachsen
(1798 - 1822)

~

1805

~

Oberst
Friedrich Adolph Senfft von Pilsach
(1741 - 1822)

1810

~

Oberst
Heinrich Adolph von Gablenz
(1762 - 1843)



1811 - als Ulanen-Regiment "Prinz Clemens"

1811

~

~

1812

~

Oberst
Heinrich August Lessing
(1762 - 1851)



1813 - als "provisorisches Ulanen-Regiment" nach der Neuorganisation

1813

~

Oberstleutnant (ab 18. Mai Oberst)
Wilhelm August von Thümmel
(1774 - 1814)

~

Major
Ernst Friedrich Freiherr von Brandenstein
(1775 - 1856)

~

Major
Lebrecht von Trotha
(1772 - 1813)

~

Major
Philipp Heinrich Wilhelm Lazarus von Feilitzsch
(1781 – 1855)


1813/14 - als Ulanen-Regiment "Prinz Clemens" nach der Neuaufstellung von Merseburg

~

Oberst
Adolph Gottlob Ehrenreich August Ziegler von Klipphausen
(1776 - 1836)


1820 - als leichtes Reiter-Regiment "Prinz Clemens"

1823

seit 1822 vakant

Oberst
Adam Friedrich August von Lindenau
(???? - ????)

1828

~

Oberst
August Wilhelm Stünzner
(1777 - 1835)

1831

Prinz
Ernst von Sachsen
(1831 – 1847)

... keine Angaben.

1837

~

Oberst
Adoph Heinrich Carl von Below
(1778 - 1838)

1838

~

Oberst
Carl August Freiherr von Lützerode
(1794 - 1864)

1840

~

Oberst
Carl August Freiherr von Lützerode
(1794 - 1864)

1847 - 1857

vakant

... keine Angaben.


1857 - als Reiter-Regiment "Kronprinz"

1857

Kronprinz
Kronprinz Albert von Sachsen
(1828 - 1902)

... keine Angaben.

1865

Kronprinz
Kronprinz Albert von Sachsen
(1828 - 1902)

Oberst
Ottomar Saladin Iscador Islami de Zadora Paszkowski Plomienczek
(???? - ????)


ab 1865

... weitere Quellen bzw. Angaben gesucht.




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Feldzüge, Schlachten und Gefechte



Feldzug - Jahr und Datum

Schlachten, Gefechte oder Scharmützel


Polnischer Thronfolgekrieg (1733 bis 1738)

(siehe dazu externer Link WIKIPEDIA)


1734 - 1738

... im polnischen Bürger-Krieg.


... der polnische Thronfolge-Krieg entwickelt sich zum Bürger-Krieg, der das gesamte Land erfasst. Die Konföderierten operieren jedoch als unorganisierte Guerilla-Trupps mehr oder weniger dezentral. Während die Masse der sächsischen Armee zusammen mit verbündeten russischen Truppen Danzig und die dort verschanzte National-Armee unter Führung des polnischen Gegen-König Stanislaus Leszczynski (1677 - 1766) belagert, werden die im Jahr 1734 speziell für die irreguläre Krieg-Führung "Chevaulegers" zusammen mit dem Regiment lokaler Link Sybilsky-Chevauxlegers), kombiniert mit pro-sächsisch-polnischen Einheiten, in kleinere Streif-Trupps aufgeteilt, die relativ unabhängig Jagd auf die Anhänger des polnischen Gegen-Königs machen.


Über hier - bis 1744/45 - erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.



1734: Einzug in Warschau
1734: "Einzug von König August III. in Warschau"; Gemälde von
Johann Samuel Mock in der
Gemäldegalerie Alte Meister, Dresden
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

Zweiter Schlesischer Krieg von 1744 bis 1745

(siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA)


1744

... mit Ausbruch des Zweiten Schlesischen Krieges wechselt Sachsen auf Seiten Österreichs. Zusammen mit eiligst geworbener irregulärer Reiterei (polnische Ulanen, ukrainische Kosaken, Bosniaken etc.) wird das Regiment in die Lausitz und damit an die preussisch-schlesische Grenze verlegt. Zu den von hier aus geplanten Streif-Zügen in die brandenburgischen Kern-Lande kommt es nicht: Infolge des überraschenden Einmarsches der preussischen Armee in Böhmen und Mähren (August 1744) und des darauf folgenden Rückzugs der österreichischen Armee steht nun Sachsen vor der direkten Gefahr, aus drei Richtungen von Preussen angegriffen zu werden.

Eiligst zieht der sächsische Feld-Marschall externer Link Johann Adolf II. von Sachsen-Weißenfels (1685 - 1746) sämtliche verfügbaren Truppen zur Verteidigung zusammen...


1745, 15.12.

Schlacht bei Kesselsdorf


... die sächsische Armee wird im Lager von Rückmarsdorf (bei Leipzig) gesammelt. Nach der Besetzung Sachsens durch die Preussen vereinigt sich die Armee im November bei Wilsdruff (nahe Dresden) mit einem kleinem österreichischen Corps. Das hier beschriebene Regiment steht in der Schlacht bei Kesselsdorf (15. Dezember 1745; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) in der leichten Kavallerie-Brigade unter Generalleutnant Moritz Heinrich von Arnstädt (???? - 1752) und reitet hier an der Seite der Chevaulegers-Regimenter "von Sybilsky" und lokaler Link "von Rutowsky" eine verzweifelte und verlustreiche Attacke gegen die preussischen Kürassiere.

Nach der verlustreichen Niederlage sammeln sich die Trümmer der sächsischen Armee im böhmischen Kadan (heute Kadaň; Tschechien). Schon am 17. Dezember zieht die preussische Armee in Dresden ein, wo am 25. Dezember das Ende des zweiten Krieges um Schlesien vereinbart wird.


... siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA



Siebenjähriger Krieg von 1756 bis 1763

(siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA)


1756

Nach der Kapitulation von Pirna (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) bildet das hier beschriebene Regiment zusammen mit fünf weiteren in Polen stationierten Kavallerie-Regimentern (siehe dazu interner Link Verbände und Einheiten um 1753; Kurfürstlich-Sächsische Feld-Truppen in Polen) den einzigen noch intakten Verband der sächsischen Armee.

Das Regiment schließt sich in Böhmen der österreichischen Armee an, wird dem Corps des kaiserlichen Generals Franz Leopold von Nádasdy (1708 - 1783; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) beigegeben und steht hier in der leichten sächsischen Kavallerie-Brigade von Generalmajor Georg Ludwig Graf von Nostitz-Ransen (???? - 1758), unter dessen Führung es in der Schlacht von Kolin (18. Juni 1757; siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) eine siegreiche Attacke reitet und sieben Fahnen erbeutet.

Im weiteren Verlauf des Krieges kämpft das Regiment u.a.:

externer Link Moys (7. September 1757)

externer Link Belagerung von Schweidnitz (Herbst 1757)

externer Link Breslau (22. November 1757)

externer Link Leuthen (5. Dezember 1757)

externer Link Besetzung und Plünderung Berlins (Oktober 1760)

externer Link Torgau (3. November 1760)



1757: Schlacht von Kolin
18. Juni 1757: "Reiter-Gefecht bei Kolin"
Künstler unbekannt
Standort unbekannt
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

Koalitions-Kriege von 1793 bis 1815

(siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA)


1793

... Erster Koalitionskrieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA): Gemäß der "Deklaration von Pillnitz" (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) errichtet auch Sachsen ein Kontingent von fünf Bataillonen Infanterie mit je zwei Regiments-Stücken, zehn Eskadronen Kavallerie und einer Mörser-Batterie gegen die französische Republik. Teil des etwa 6.000 Mann starken Corps, das u.a. zwischen dem 28. und 30. November 1793 in der Schlacht bei Kaiserslautern (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) mit Auszeichnung kämpft, ist auch das hier beschriebene Regiment.


Über weitere hier erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.



1806

... Vierter Koalitionskrieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA): Sachsen an der Seite Preussens gegen Frankreich.


14. Oktober: In der Schlacht von Jena und Auerstedt (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) steht das Regiment in der leichten Brigade des preussischen Generalmajors Rudolph Ernst Christoph von Bila (1743 - 1808), die dem Corps des Generalmajors Bogislav Friedrich Emanuel von Tauentzien (1760 - 1824) in der Armee des Fürsten Friedrich Ludwig zu Hohenlohe-Ingelfingen (1746 - 1818) angegliedert ist und den linken Flügel der preussisch-sächsischen Aufstellung bei Vierzehnheiligen bildet.

Im Verlauf der Kämpfe bei Vierzehnheiligen werden drei der vier Eskadronen beinahe vollständig aufgerieben.



1806: Jena-Auerstedt
14. Oktober 1806: "Schlacht bei Jena - Tod des Herzogs von Braunschweig" colorierte Lithografie von
Carle H. Vernet
(Quelle: eigene Sammlung; linksseitig und im Hintergrund sächsische Chevaulegers)

1809

... Fünfter Koalitionskrieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA): Sachsen steht mit einem Unterstützungs-Corps von 20.000 Mann an der Seite Frankreichs gegen Österreich.


Für den Feldzug gegen Österreich steht das Regiment mit vier Eskadronen in der 1. Kavallerie-Brigade unter Generalmajor Christoph Sigismund Freiherr von Gutschmid (1762 - 1812), hier im Corps der sächsischen Armee, dass das IX. Corps der "Grande Armée" unter Marschalls Jean Bernadotte (1763 - 1844) bildet und u.a. in folgenden Kampagnen steht:

externer Link Schlacht von Wagram (5. Bis 6. Juli 1809)

Über weitere hier erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.



1809: Wagram
07. Juli 1809: "Schlacht bei Wagram" colorierte Lithografie von
Carle H. Vernet
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

1812

Russland-Feldzug (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA): Sachsen steht mit rund 26.000 Mann an der Seite Frankreichs.


09./15. Februar: Mobilmachung sämtlicher Eskadronen des Regiments in Vorbereitung des Feldzuges gegen Russland.

22. Februar: Abmarsch nach Guben zum Sammelpunkt der sächsischen Armee.

Juni: Die "Grande Armée" wird am Grenz-Fluss Njemen zusammengezogen.


Das Ulanen-Regiment steht zu Beginn des Feldzuges mit vier Eskadronen unter Oberst Heinrich August Lessing (1762 - 1851) in der 23. (1. sächsischen) leichten Kavallerie-Brigade unter Generalmajor Wedig Christoph von Barner (1748 - 1821), diese wiederum im VII. Corps der "Grande Armée" unter General de Division Jean-Louis-Ebénézer Reynier (1771 - 1814). Wohl ab August übernimmt Generalmajor von Heinrich Adolph von Gablenz (1762 - 1843) die Kavallerie-Brigade, die nun der 21. (1. sächsischen) Division unter General-Leutnant Karl Christian Erdmann, Ritter und Edler von Le Coq (1767 – 1830) angegliedert wird und nach wie vor einen Teil des VII. Corps unter Reynier bildet.


Über hier erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.



1813 - 1815

... Sechster Koalitionskrieg (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA): Sachsen an der Seite Frankreichs.


Befreiungs-Kriege (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA)


Aufgefüllt mit den Resten der übrigen sächsischen Ulanen-Regimenter zieht das "provisorische Ulanen-Regiment" unter Oberstleutnant (ab 18. Mai Oberst) Wilhelm August von Thümmel (1774 - 1814) im "Königlich sächsischen Corps" Mitte Mai nach Bautzen, wo sich die "Grande Armée" - und damit auch das VII. Corps - gegen die russisch-preussische Haupt-Armee unter General Ludwig Adolf Peter zu Sayn-Wittgenstein (1769 - 1843) und die Schlesische Armee unter Gebhard Leberecht von Blücher (1742 - 1819) sammelt. Hier trifft das die sächsische Armee am Nachmittag des 21. Mai und damit zum Ende der für die Alliierten verlorenen Schlacht von Bautzen ein und wird umgehend damit beauftragt, die geordnet zurückweichenden Russen und Preussen zu verfolgen. In der sich am nächsten Tag entwickelnden Verfolgungs- bzw. Rückzugs-Schlacht um die Höhen von Reichenbach (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) bildet das hier beschriebene Regiment einen Teil der leichten Kavallerie-Brigade unter dem inzwischen zum Generalmajor beförderten Heinrich Adolph von Gablenz (1762 - 1843), die wiederum in der 1. leichten Kavallerie-Division des General de Division Jean Pierre Joseph Bruguière (1772 - 1813) steht.

Im weiteren Verlauf des Krieges kämpft das Regiment u.a.:

externer Link Schlacht bei Großbeeren (23. August 1813)

externer Link Schlacht bei Dresden (26./27. August 1813)

externer Link Schlacht bei Dennewitz (06. September 1813)


17. bis 19.10.: In der Völkerschlacht bei Leipzig (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) steht der größte Teil des VII. Corps im Nord-Osten von Leipzig bei Paunsdorf und damit gegen die Verbände der "Nord-Armee" unter dem ehemaligen Ober-Kommandierenden des IX. Corps, Marschall Bernadotte, als Karl Johann seit 1810 Kronprinz von Schweden und seit März 1813 auf Seiten der Alliierten.


Über hier erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.



Reichenbach (unbekannt)
"Schlacht bei Reichenbach"
Künstler unbekannt
Standort unbekannt
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

1814/15

... Frankreich-Feldzug von 1814 (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA).


Das Regiment bildet einen Teil der sächsischen Kavallerie-Brigade unter Oberst Wilhelm Friedrich August von Leysser (1771 - 1842), die wiederum in dem von General Karl Bernhard Prinz von Sachsen-Weimar-Eisenach (1792 - 1862) geführten und aus den sächsisch-thüringisch-anhaltinischen Kontingenten gebildeten interner Link III. Deutschen Bundes-Corps steht, das am Rhein und an der belgischen Grenze überwiegend zur Belagerung der französischen Festungen Verwendung findet.


Über hier erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.



Karl Bernhard von Sachsen-Weimar
Prinz Karl Bernhard von Sachsen-Weimar-Eisenach (in Regiments-Uniform)
Gemälde von
Rudolph Suhrlandt in der
Klassik Stiftung Weimar
(Quelle: ► WIKIPEDIA)

Deutscher Krieg von 1866 bis 1868

(siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA)


1866

Getreu der Bündnis-Pflicht zum Deutschen Bund wird die sächsische Armee am 14. Juni 1866 mobilisiert und mit den Teilen der in Böhmen stehenden, bald als "kaiserlich und königlich" betitelten Armee Österreich-Ungarns vereinigt. Ohne auf größeren Widerstand zu treffen rückt die preussische Armee im Juni über die Lausitz in das geräumte Königreich Sachsen ein, stößt Richtung Böhmen vor und drängt dort im Rahmen einiger Begegnungs-Gefechte Verbände des I. österreichischen und des sächsischen Korps unter Kronprinz Albert (Chef des Regiments) zurück. Die österreichisch-sächsischen Truppen weichen weiter auf die Festung Königgrätz zurück, vereinigen sich dort mit weiteren österreichischen Groß-Verbänden, werden dort aber am 3. Juli trotz der taktisch geschickten Manöver insbesondere der sächsischen Armee von dem in drei Armeen eintreffenden, zahlen-mäßig bald überlegenen preussischen Heer vernichtend geschlagen.

Nach dem Frieden zwischen Preussen und Österreich, geschlossen am 23. August 1866 zu Prag, schließt Sachsen angesichts des drohenden Verlustes der staatlichen Souveränität am 21. Oktober 1866 in Berlin Frieden mit Preussen, wechselt auf die Seite des von Preussen geführten Norddeutschen Bundes (siehe dazu externer Link WIKIPEDIA) und wird im weiteren Kriegs-Verlauf an der Seite Preussens mit der Sicherung der südlichen Flanke der preussischen Armee gegen die süddeutschen Staaten beauftragt.


1867

Im Juni 1867 kehrt das Regiment in seine Garnison-Stadt Großenhain zurück, wird im Oktober wieder aufgefüllt und im April 1868 mit der in Radeburg liegenden 5. Eskadron vervollständigt. Großenhain wird damit Standort für das gesamte Regiment.

Nach der Neu-Gliederung des Deutschen Heeres gemäß der Verfassung des Norddeutschen Bundes vom 17. April 1867 steht das Regiment im XII. (I. Königlich Sächsischen) Armee-Korps und hier in der 23. (1. Königlich Sächsischen) Division mit Stab in Dresden.



Deutsch-Französischer Krieg von 1870 bis 1871

(siehe dazu ausführlich externer Link WIKIPEDIA)


1870/71

Infolge des Befehls des preußischen Königs Wilhelm I. (1797 - 1888) zur Mobilmachung sämtlicher Truppen der deutschen Bundesstaaten wird mit der Ordre des sächsischen Königs Johann I. (1801 - 1873) vom 16. Juli auch die sächsische Armee mobilisiert.


Über hier erfolgte Einsätze wurden bislang keine Quellen ausgemacht.





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Bilder-Sammlung



Unteroffizier - Chevaulegers-Regiment "Prinz Carl"
Unteroffizier um 1740
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer
Offizier - Chevaulegers-Regiment "Prinz Carl"
Offizier um 1764
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer
Chevaulegers - Chevaulegers-Regiment "Prinz Carl"
Chevaulegers um 1764
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer
Musiker - Chevaulegers-Regiment "Prinz Carl"
Musiker um 1764
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Leib-Fahne um 1785
Leib-Fahne um 1785
Abmessungen: ca. 71cm Breite x 71cm Höhe
(Quelle: ► "Napflags" by Alan Pendlebury
Ordinär-Fahne um 1785
Ordinär-Fahne um 1785
Abmessungen: ca. 71cm Breite x 71cm Höhe
(Quelle: ► "Napflags" by Alan Pendlebury

Knoetel: Sachsen 1802
Kurfürstentum Sachsen um 1802, rechts zu Pferd: Chevauleger vom Regiment "Clemens"
Band II. Blatt-Nr. 03 aus der
"Uniformenkunde" von
Prof. Richard Knötel

Stabsoffizier - Chevaulegers-Regiment "Prinz Clemens"
Stabsoffizier vom Regiment "Clemens" um 1810
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Chevauleger - Chevaulegers-Regiment "Prinz Clemens"
Chevauleger vom Regiment "Clemens" um 1810
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Leib-Fahne um 1811
Leib-Fahne um 1811
Abmessungen: ca. 71cm Breite x 71cm Höhe
(Quelle: ► "Napflags" by Alan Pendlebury
Ordinär-Fahne um 1811
Ordinär-Fahne um 1811
Abmessungen: ca. 71cm Breite x 71cm Höhe
(Quelle: ► "Napflags" by Alan Pendlebury

Knoetel: Sachsen 1815
Königreich Sachsen um 1815, Ulan vom Ulanen-Regiment vom "Clemens"
Band XV. Blatt-Nr. 18 aus der
"Uniformenkunde" von
Prof. Richard Knötel

Knoetel: Sachsen 1818
Königreich Sachsen um 1818, Ulanen vom Ulanen-Regiment vom "Clemens"
Band XVI. Blatt-Nr. 55 aus der
"Uniformenkunde" von
Prof. Richard Knötel

Ulan - Ulanen-Regiment "Prinz Clemens"
Ulan vom Ulanen-Regiment "Clemens" um 1815
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Reiter - leichte Reiter-Regimenter
Reiter der leichten Reiter-Regiment um 1821/22
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Trompeter - 1. Reiter-Regiment
Trompeter vom "1. leichten Reiter-Regiment" um 1832
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer

Reiter - 1. Reiter-Regiment
Reiter vom "1. leichten Reiter-Regiment" um 1832
Abbildungen aus den Uniformen-Serien von ► C.E.B. Bommer


Wir sind dankbar für jede Abbildung zum Thema. Ausgesprochen dankbar sind wir Ihnen, so Sie uns (soweit möglich bzw. bekannt) die Bild-Quelle und sämtliche relevanten Angaben (Künstler bzw. Signatur, Fertigungs-Daten, Quelle und Ausstellungs-Ort etc.) übermitteln könnten. Gern benennen wir Sie an dieser Stelle auch namentlich als Rechte-Inhaber bzw. Unterstützer dieses Projekts.




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"Pragmatische Geschichte der Saechsischen Truppen"
(Kapitel Regiment "Herzog von Kurland Chevaulegers")
Johannes Ambrosius Barth, Leipzig 1792


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Reenactment

"KGL. Sächsisches Chevauleger-Regiment Prinz Clemens"
"Wir, die Mitglieder des Vereins Kgl. Sächs. Chevauleger-Regiment Prinz Clemens e. V. zu Pegau, möchten das Interesse an der heimatlichen Vergangenheit bei Jung und Alt wecken. ... Vereinsaufgabe ist es auch, Material aus der Napoleonischen Zeit insbesondere auch aus der Pegauer Garnisionszeit zu sammeln..."
(... aus dem Intro-Text.)


externer Link Pegauer Chevaulegers...




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   1742 - 1812   


Chevaulegers-Regiment "Graf Rutowsky" (1806 "Prinz Johann")


... Daten in Vorbereitung.


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   1743 - 1763   


Ulanen-Pulk "von Bronikowski"


... Daten in Vorbereitung.


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   1745 - 1763   


Ulanen-Pulk "von Rudnicki"


... Daten in Vorbereitung.


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   1745 - 1768   


Ulanen-Pulk "von Bertuszewsky"


... Daten in Vorbereitung.


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   1745 - 1812   


Chevaulegers-Regiment "von Wilmsdorf" (1806 "Prinz Albert" [auch Albrecht])


... Daten in Vorbereitung.


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   1791 - 1918   


Husaren-Regiment "von Süßmilch" (1806 "von Pflugk")


... Daten in Vorbereitung.


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   1813 - ????   


Eskadron "Stabs-Dragoner"


... Daten in Vorbereitung.


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   1813 - ????   


"Kürassier-Regiment"


... Daten in Vorbereitung.


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   1849 - 1918   


3tes Königlich-Sächsisches Reiter-Regiment


... siehe 1866: interner Link Königlich-Sächsisches Karabiner-Regiment ("2. Schweres Regiment")


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